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Gründerinnen und Gründer wirksam unterstützt

Förderbank BAB legt Geschäftsbericht 2016 vor/ 9.000 Arbeitsplätze in Bremen und Bremerhaven gesichert und neu geschaffen

Bremen, 6. Juli 2017. Die BAB – Förderbank für Bremen und Bremerhaven hat ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2016 vorgelegt und zieht darin eine positive Bilanz ihrer Tätigkeit. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen mehr als 9.000 Arbeitsplätze, die mit Hilfe der BAB gesichert wurden oder neu entstanden sind. Die Förderbank hat dafür im Vorjahr insgesamt 93 Millionen Euro an Krediten – entweder gemeinsam mit örtlichen Geschäftsbanken oder im Auftrag des Landes – vergeben. Besonders gefragt waren aus dem BAB-Portfolio der Bremer Unternehmerkredit und der Bremer Gründerkredit. In diesen Programmen hat die BAB im vergangenen Jahr mehr als 55 Millionen Euro ausbezahlt. Viele Existenzgründerinnen und Gründer nutzten diese Förderkredite.

„Die BAB leistet einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung von Bremen und Bremerhaven, zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Schaffung von Wohnraum“, sagt Ekkehart Siering, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und Aufsichtsratsvorsitzender der BAB. „Besonders freut mich, dass es gelungen ist, noch mehr Existenzgründungen zu unterstützen, denn sie sind der Motor unserer Wirtschaft und sichern unsere Wettbewerbsfähigkeit.“

Existenzgründerinnen und Gründern kamen auch Kleinstkredite, die sogenannten Mikrodarlehen, zugute. In 39 Fällen hat die BAB entsprechende Finanzhilfen in Höhe von insgesamt 1,2 Millionen Euro vergeben. Die meisten Mikrokredite lagen unterhalb von 25.000 Euro. „Gründer brauchen oft nur kleine Darlehen für ihre Geschäftsidee und finden dafür kaum eine Finanzierung auf dem Kapitalmarkt“, berichtet Jörn-Michael Gauss, Geschäftsführer der BAB. Der Aufwand sei für die meisten Geschäftsbanken beim Verleihen geringer Summen einfach zu groß. „Wir zahlen als Förderbank auch kleinste Darlehen aus und helfen mit unseren Programmen beim Schritt in die berufliche Selbstständigkeit“, sagt Gauss. In diesem Zusammenhang hatte die BAB erst kürzlich ihren EFRE-Beteiligungsfonds vorgestellt, der Gründenden und jungen Unternehmen in den kommenden Jahren mit sechs Millionen Euro finanziell unter die Arme greifen soll.

Die BAB betätigt sich nicht nur im monetären Fördergeschäft und in der Wohnraumförderung, sondern auch in gesellschaftlichen und umweltpolitischen Fragen wie Energieeffizienz, Umwelt- und Klimaschutz. „Rund 300 neue bezahlbare Mietwohnungen haben wir im Jahr 2016 gefördert und dafür insgesamt 16 Millionen Euro investiert“, berichtet BAB-Geschäftsführer Ralf Stapp. „Wir konnten auch unser Angebot für energetische Sanierungen und Umweltinnovationen erfolgreich weiter ausbauen“, ergänzt Stapp. Dazu zählen unter anderem die engere Zusammenarbeit mit Partnernetzwerken und die neu geschaffene Beratungsstelle „Bremer Förderlotse“ rund um das Thema der energetischen Sanierungen von Wohnraum. 1.000 energetische Sanierungen von Eigentumswohnungen hat die Förderbank mit dem BAB-Wohnungseigentümerprogramm bis 2016 angeschoben. „Die erzielte CO2-Minderung liegt dabei im Schnitt bei 20 Prozent“, sagt Stapp.

Zu den gesellschaftlichen Themenstellungen, in denen sich die BAB engagiert, zählt auch der Überbrückungskredit für das Elterngeld. Die BAB gewährte im Jahr 2016 in 132 Fällen schnell und unkompliziert finanzielle Hilfen für Eltern, die lange auf die Auszahlung des Elterngeldes warten mussten.

Presse-Kontakt: Juliane Scholz, Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation, Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 128, juliane.scholz@wfb-bremen.de


KfW AWARD 2017 - GründerChampions - Bewerbungen bis 1. August möglich!

Ein Preis für junge Unternehmen: Start des Wettbewerbs „KfW Award GründerChampions 2017“

  • Bewerbungen bis 1. August 2017 möglich
  • Unternehmen ab Gründungsjahr 2012 können sich online bewerben
  • Ausgezeichnet wird ein Unternehmen aus jedem Bundesland und ein Bundessieger
  • Zusätzlich wird ein Sonderpreis und ein Publikumspreis vergeben
  • Preise sind insgesamt mit 35.000 Euro dotiert

Berlin/Potsdam, 02.05.2017. Die Bewerbungsphase für den diesjährigen, insgesamt mit 35.000 Euro dotierten KfW Award GründerChampions ist gestartet. Die KfW Bankengruppe zeichnet mit ihrem renommierten Wettbewerb junge Unternehmen aus ganz Deutschland aus, die für ihre Geschäftskonzepte öffentliche Anerkennung erfahren sollen.

Der Preis wird im Rahmen der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) verliehen. Aus jedem Bundesland wird je ein Unternehmen prämiert, das ab dem Jahr 2012 gegründet bzw. im Rahmen einer Nachfolge übernommen wurde. Das Preisgeld beträgt je 1.000 Euro. Alle Landessieger konkurrieren um den Bundessieg, dieser ist mit zusätzlich 9.000 Euro Preisgeld verbunden. Der Bundessieger wird am Abend der Auszeichnung aller GründerChampions bekanntgegeben. Unter allen Siegern, die sich auf der Bühne vorstellen, vergibt das Auditorium einen Publikumspreis (5.000 Euro zusätzliches Preisgeld). Ein Unternehmen aus dem Bewerberkreis, das die Jury besonders beeindruckt, erhält einen Sonderpreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist.

Die KfW GründerChampions werden von einer Jury ausgewählt, die mit erfahrenen Vertreterinnen und Vertretern aus der KfW Bankengruppe, Politik und Wirtschaft – z.B. Landesförderinstituten und Industrie- und Handelskammern - besetzt ist. Die Jury bewertet dabei die Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad sowie ihrer Kreativität und prüft, ob soziale Verantwortung übernommen wird. Maßgeblich für die Auszeichnung ist auch, wie umweltbewusst die Umsetzung erfolgt ist und ob Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen wurden oder erhalten werden. Unternehmen aller Branchen können sich bewerben.

Die Auszeichnung wird am 12. Oktober 2017 auf der Eröffnungsveranstaltung der deGUT im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin vergeben. Alle Gewinner sind vom 12. bis 14. Oktober nach Berlin eingeladen – Hotelaufenthalt, Besuchsprogramm und Besuch der deGUT inklusive. Weiterhin erhält eine Person jedes Preisträgers die Möglichkeit der Teilnahme an einem Seminar der impulse-Akademie. Bei der Vermarktung ihrer Erfolgsgeschichte werden die Sieger von einer PR-Agentur unterstützt.

Weitere Informationen sowie das Online-Formular für die Bewerbung als KfW GründerChampion finden interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer unter www.kfw.de/award. Frühere Preisträger sind dort portraitiert.

Über die KfW:
Die KfW als größte deutsche Förderbank unterstützt ihre Kunden mit maßgeschneiderten Finanzierungsangeboten. Allein 2016 hat die KfW ein Fördervolumen im In- und Ausland von 81,0 Mrd EUR zur Verfügung gestellt. Im Geschäftsfeld Mittelstandsbank betrug das Fördervolumen 21,4 Mrd EUR.

Über die deGUT:
Die deGUT ist die größte Messe für Existenzgründung und Unternehmertum in Deutschland. Sie findet am 13. und 14. Oktober 2017 in der ARENA Berlin statt. Veranstaltet wird die deGUT von der Investitionsbank Berlin (IBB) und der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB). Förderer der deGUT sind die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe in Berlin und das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg. Schirmherrin ist die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries.

Pressekontakt:
deGUT-Pressebüro / KfW Award GründerChampions
c/o Peperoni Werbe- und PR-Agentur GmbH
Carmen Vallero, Friedrich-Ebert-Straße 91, 14467 Potsdam
Tel.: 0331 / 231 890-20, E-Mail: kfw_award@peperonihaus.de

Dokumente/Informationsmaterial:


Start-ups aufgepasst: Mit dem EFRE-Beteiligungsfonds ab in die Selbstständigkeit

Sechs Millionen Euro stehen für innovative Geschäftsideen in Bremen und Bremerhaven bereit

Bremen, 22. Mai 2017. Gute Nachrichten für Start-ups in Bremen und Bremerhaven. Es gibt ein neues Förderangebot der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven. Mit dem EFRE-Beteiligungsfonds Bremen greift die BAB Gründenden oder jungen Unternehmen finanziell unter die Arme, egal ob es um die Entwicklung neuer Produkte, Investitionen in Marketing und Vertrieb oder die Realisierung des nächsten Entwicklungsschrittes geht. Sechs Millionen Euro stellt die Förderbank bis 2020 bereit. Mit diesen Mitteln sollen junge, innovative Vorhaben in der Nachgründungs- oder Markteintrittsphase durch Minderheitenbeteiligungen bis zu 1,2 Millionen Euro am Gesellschaftskapital wirksam unterstützt werden.

„Erfolgreiche Bremer Start-ups wie TobyRich haben eindrucksvoll gezeigt, wie pfiffige Ideen in marktfähige Produkte umgesetzt werden können“, sagt BAB-Geschäftsführer Ralf Stapp. Dieses Unternehmen habe die BAB über ihren Initialfonds gefördert, eines von mehreren Förderprogrammen für Gründungsvorhaben, so Stapp. „Mit dem EFRE-Beteiligungsfonds bauen wir unser Förderangebot für junge, innovative Start-ups nun konsequent weiter aus und wollen Impulse für weiteres Wachstum geben“, betont Stapp.

Der EFRE-Beteiligungsfonds speist sich aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen. Die BAB erhält aus dem EFRE-Fonds über 20 Millionen Euro Fördermittel, die der Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven zugute kommen. Die BAB verdoppelt die Fördersumme mit eigenen Mitteln und Haushaltsgeldern, sodass ein Fördervolumen von insgesamt rund 46 Millionen Euro zur Verfügung steht. Davon profitieren Existenzgründungen, Innovations- und Investitionsvorhaben sowie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Bremen und Bremerhaven. Die BAB vergibt die Mittel im Rahmen des EFRE-Beteiligungsfonds und eines Darlehensfonds.

Start-ups, die sich um Fördergelder aus dem EFRE-Beteiligungsfonds bewerben möchten, erreichen die Finanzierungsexperten der BAB unter Telefon 0421-960040 oder per E-Mail an mail@bab-bremen.de. Als Unterlage für den Erstkontakt mit der BAB ist ein sogenanntes Pitch Deck ausreichend.

Presse-Kontakt / verantwortlich: Juliane Scholz, Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation, Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 128, juliane.scholz@wfb-bremen.de

Die Bremer Aufbau-Bank GmbH (BAB) ist die Förderbank für Bremen und Bremerhaven. Die BAB unterstützt das Land Bremen in der Landesentwicklungs-, Struktur- und Wirtschaftspolitik und begleitet Unternehmen in allen Phasen der Entwicklung, darunter auch in der Gründungsphase, wo sie zusammen mit weiteren Bremer Akteuren aktiv im Arbeitskreis Start-ups engagiert ist (www.startups-bremen.de). In Partnerschaft mit den örtlichen Banken und Sparkassen hat sie alle wirtschaftlichen Aktivitäten im Fokus, die im Interesse des Bundeslandes Bremen liegen. Weitere Informationen: www.bab-bremen.de.

 


Messeförderung ab sofort wieder möglich

Ab sofort können kleine Unternehmen (KU) im Land Bremen wieder eine Messeförderung für die Beteiligung an internationalen Fachmessen im In- und Ausland beantragen. Grundlage für die Förderung ist die Richtlinie des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen zur Förderung der Teilnahme an Messen und Ausstellungen, das Bremische Messeförderungsprogramm vom 1. November 2016. Die Finanzierung erfolgt durch die Europäische Union aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und aus Landesmitteln.

Die Teilnahme an Messen ist für Unternehmen auch im digitalen Zeitalter ein wichtiges Instrument der Kundengewinnung und -pflege, der Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten und Märkte und der Information über aktuelle Trends in den jeweiligen Branchen.
Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, begrüßt die Fortsetzung des Förderprogramms: "Mit der Messeförderung führt das Land Bremen ein etabliertes und sehr erfolgreiches Programm weiter fort. Weiterhin konnten wir das gesamte Verfahren deutlich vereinfachen und damit die Bürokratie für die antragstellenden Unternehmen minimieren."

Unterstützt werden können kleine Unternehmen und Kleinstunternehmen aus den Cluster- und Kompetenzbereichen Luft- und Raumfahrt, Windenergie, Maritime Wirtschaft/Logistik, Automobilwirtschaft, Umweltwirtschaft / Umwelttechnologien, Gesundheitswirtschaft / LifeSciences, Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft, Kreativwirtschaft, Informations- und Kommunikationstechnologien, Maschinenbau, Robotik oder Innovative Materialien bei ihrer Teilnahme an internationalen Messen.

Die Förderung besteht aus einem pauschalen Zuschuss in Höhe von 3.500 Euro für die Teilnahme an international ausgerichteten Messen in Deutschland, in Höhe von 4.000 Euro für die Teilnahme an Messen in Europa und 5.500 Euro für außereuropäische Messen.

Anträge auf Messeförderung können von interessierten Unternehmen ab sofort gestellt werden:
Unternehmen mit Sitz beziehungsweise Betriebsstätte in Bremen wenden sich an die

BAB- Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven (Bremer Aufbau-Bank GmbH)
Kontorhaus am Markt
Langenstraße 2-4
28195 Bremen
Tel.: 0421 9600-415
Fax: 0421 9600-840
E-Mail: mail@bab-bremen.de


Unternehmen mit Sitz bzw. Betriebsstätte in Bremerhaven an die

BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitions-
förderung und Stadtentwicklung mbH
Geschäftsbereich Wirtschaftsförderung
Am Alten Hafen 118
27568 Bremerhaven
Tel.: 0471 / 946 46-610
Fax: 0471 94646-690
E-Mail: mail@bis-bremerhaven.de

Detaillierte Informationen zum Antragsverfahren, Fördervoraussetzungen und zur Richtlinie des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen zur Förderung der Teilnahme an Messen und Ausstellungen sowie die notwendigen Formulare finden Sie unter www.bab-bremen.de und www.bis-bremerhaven.de


Parallel zum Start der Messeförderung hat die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH einen Flyer mit einer Übersicht der internationalen Aktivitäten der bremischen Gesellschaften, Cluster sowie der Handelskammer Bremen - IHK für Bremen und Bremerhaven veröffentlicht.

Der Flyer ist als Printversion unter anderem im Unternehmensservice im Gebäude der Handelskammer Bremen, bei der WFB oder dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen sowie zum Herunterladen im Download-Bereich der WFB-Website unter https://www.wfb-bremen.de/sixcms/media.php/49/Flyer%20Auslandsm%C3%A4rkte_Web.pdf erhältlich.

Verantwortlich: André Städler - Sprecher des Senats - Tel. (0421) 361 2396 - senatspressestelle@sk.bremen.de und Tim Cordßen - Tel. +49 421 361 8746 - tim.cordssen@wah.bremen.de
Redaktion: Werner Wick - Tel. (0421) 361 4102 - werner.wick@sk.bremen.de und
Peter Lohmann - Tel. (0421) 361 2193 - peter.lohmann@sk.bremen.de
Mailkontakt: grauerdienst@sk.bremen.de
28195 Bremen - Rathaus, Am Markt 21
http://www.senatspressestelle.bremen.de
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http://twitter.com/RathausHB_news


Mit dem Bremer Förderlotsen Wohneigentum einfach fördern lassen

Neues Beratungsangebot der Förderbank BAB

Bremen, 24. April 2017. Der Bremer Förderlotse hilft Wohneigentümern, Käufern und Bauherren, die passenden Förderprogramme zu finden. Die neue Initiative der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven, welche unter dem Dach des Netzwerks BREMER MODERNISIEREN verwirklicht wird, will schnell und einfach alle Informationen zu Förderprogrammen für Neubau, Kauf und Modernisierung von Wohnraum zur Verfügung stellen.

„Bei der Vielzahl von Förderprogrammen ist es für Eigentümer und Neukäufer schwierig, das für sich passende zu finden. Der Förderlotse weist den richtigen Weg“ erläutert Dr. Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen. „Wir möchten Hausbesitzer beim Erwerb von Eigentum unterstützen und sie ermutigen, ihre Modernisierungspläne in die Tat umzusetzen sowie die eigene Lebensqualität durch moderne und angemessene Wohnstandards zu heben.“

Wer sich zum Beispiel entschließt, ein typisches Bremer Reihenhaus zu kaufen, kann im Vorfeld einen kostenfreien Beratungstermin beim Förderlotsen vereinbaren. Dieser zeigt ihm alle Förderprogramme vom Land, aber auch vom Bund auf, die für sein Vorhaben in Frage kommen, vom Kauf bis zur Modernisierung. Der Förderlotse berät Bauherren oder Eigentümer, wo und wie man Wohnraum fördern lassen kann und welche fachlichen Beratungsstellen es gibt. „Der Förderlotse trägt dazu bei, nachhaltiges und klimaschonendes Wohnen in Bremen zu ermöglichen“, sagt Ralf Stapp, Geschäftsführer der BAB. „Wir setzen auf die persönliche Beratung im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, um schnell individuelle Antworten für sie zu finden.“ Außerdem wolle man durch den Austausch weitere Förderbedarfe in Erfahrung bringen, um Förderprogramme nachfrageorientiert weiterentwickeln zu können, so Stapp.

Experten der BAB setzen die Beratung zum Bremer Förderlotsen in die Praxis um und übernehmen die Beratungsgespräche im Service Center Bau und in den Räumlichkeiten der BAB in der Wachtstraße. Die Beratung umfasst die Eckdaten aller Förderprogramme und dient dazu, einen Überblick zu vermitteln, welche Programme in Frage kommen könnten und an wen Interessierte sich wenden müssen. Die Detailberatung zu den jeweiligen Programmen übernehmen dann die jeweiligen Antragsstellen.

Der Förderlotse ist ein Angebot der Förderbank BAB unter dem Dach des Netzwerks BREMER MODERNISIEREN. Dieses besteht aus der Klimaschutzagentur energiekonsens, bauraum Bremen, der Bremer Umwelt Beratung, dem Energieversorger swb, dem Eigentümerverband Haus & Grund, der BAB – Förderbank für Bremen und Bremerhaven und der Verbraucherzentrale Bremen e.V. Darüber hinaus unterstützen der BUND, hanseWasser, kom.fort und die Kriminalprävention der Polizei Bremen als Förder- und Fachstellen den Bremer Förderlotsen.

Die Sprechstunde des Bremer Förderlotsen findet donnerstags von 15-18 Uhr im Service Center Bau, Contrescarpe 72 (Siemenshochhaus), 28195 Bremen, statt. Individuelle Terminvereinbarungen außerhalb der Sprechstunden können unter Telefon 0421 9600454 oder per E-Mail an foerderlotse@bab-bremen.de vereinbart werden. Die Termine finden in den Räumlichkeiten der Förderbank BAB, Wachtstraße 27/29, 28195 Bremen, statt.

 

Presse-Kontakt / verantwortlich: Juliane Scholz, Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation, Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421 9600128, juliane.scholz@wfb-bremen.de


Über 40 Millionen Euro für die Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven

 

EU-Logo

BAB weitet Förderung mit Unterstützung aus Brüssel aus / Themen sind Existenzgründungen, Innovationsprojekte und Energieeffizienz

Bremen, 4. April 2017. Erweiterter Handlungsspielraum für die Förderbank BAB (Bremer Aufbau-Bank GmbH): Sie erhält aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) über 20 Millionen Euro Fördermittel, die der Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven zugute kommen. Die BAB verdoppelt die Fördersumme mit eigenen Mitteln und Haushaltsgeldern, sodass ein Fördervolumen von insgesamt rund 46 Millionen Euro zur Verfügung steht. Profitieren sollen davon Existenzgründungen, Innovationsvorhaben und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Bremen und Bremerhaven. Die BAB vergibt die Mittel im Rahmen eines Darlehensfonds und eines Beteiligungsfonds.

„Mit diesen zusätzlichen Möglichkeiten, die wir als BAB erstmals nutzen, können wir unseren Förderauftrag für das Land Bremen noch wirksamer erfüllen als bislang“ sagt Ralf Stapp, Geschäftsführer der BAB. Auch die Fachaufsicht der Bank, der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, sieht das neue Engagement positiv. Ekkehart Siering, Staatsrat beim Wirtschaftssenator und Vorsitzender des Aufsichtsrates der BAB, sagt: „Durch das Zusammenwirken verschiedener Instrumente einer Förderbank in Verbindung mit den sogenannten revolvierenden Fördermaßnahmen erreichen wir eine zukunftsfähige, effektive und haushaltsschonende Unterstützung vor allem für kleine und mittlere Unternehmen im Land Bremen.“

Tatsächlich schlägt die BAB mit dieser Art der Förderung einen Weg ein, der sich in vielen anderen Bundesländern in den vergangenen Förderperioden bewährt hat. Durch den Rückfluss der ausgegebenen Darlehen und Beteiligungen verfügen diese Bundesländer über einen Fördertopf, der immer wieder für neue Vorhaben eingesetzt werden kann. Auch konnte die BAB von der unter Förderinstituten üblichen kooperativen Zusammenarbeit profitieren und durch Erfahrungswerte aus anderen Bundesländern, insbesondere Berlin, ein passgenaues EFRE-Programm einrichten. „Durch den engen Austausch mit anderen Förderbanken konnten wir einen schlanken Entwicklungsprozess initiieren, der Zeit und durch die Vermeidung externer Beratung auch Geld gespart hat“ sagt Arndt Petersen, Projektleiter EFRE bei der BAB.

Weitere Informationen über die Fördermöglichkeiten der BAB erhalten Interessierte unter www.bab-bremen.de oder bei Arndt Petersen, Tel. 0421-9600488, E-Mail: arndt.petersen@bab-bremen.de.

 

Presse-Kontakt / verantwortlich: Juliane Scholz, Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation, Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 128, juliane.scholz@wfb-bremen.de

 


Darlehen für Eltern

Senatspressemitteilung vom 03.09.2016

Elterngeld: Sozial- und Wirtschaftsressort schaffen Überbrückungslösung mit Hilfe der Bremer Aufbau-Bank

Für Eltern, die durch die Bearbeitungsdauer beim Elterngeld in finanzielle Schwierigkeiten geraten, gibt es jetzt eine Überbrückungslösung: Die Bremer Aufbau-Bank GmbH (BAB), die Förderbank des Landes Bremen, hilft in diesen Fällen mit einem zinslosen Überbrückungsdarlehen aus. Auf eine entsprechende Regelung haben sich das Sozial- und Wirtschaftsressort mit der BAB verständigt, die dem Wirtschaftssenator zugeordnet ist.

Sozialsenatorin Anja Stahmann

Sozialsenatorin Anja Stahmann: Wir wollen Eltern, die dringend auf das Geld angewiesen sind, nicht hängen lassen

Für den Antrag bei der Bank benötigen Antragsteller eine Bescheinigung von der Elterngeldstelle über die Höhe der zu erwartenden Zahlungen. Anschließend kann der Antrag direkt bei der BAB in der Wachtstraße gestellt werden, und zwar frühestens vier Wochen nachdem die Unterlagen für das Elterngeld vollständig bei der Elterngeldstelle eingereicht wurden. "Um die Rückzahlung des Überbrückungsdarlehens müssen die Eltern sich nicht kümmern, die späteren Zahlungen werde direkt mit der Bank verrechnet", sagte Senatorin Stahmann. "Dazu müssen die Eltern lediglich bei der Elterngeldstelle eine Abtretungserklärung in Höhe der Überbrückungszahlung unterschreiben."

"Wir wollen Eltern, die dringend auf das Geld angewiesen sind, nicht hängen lassen", so die Senatorin weiter. Gerade die erste Zeit mit einem Neugeborenen sei ohnehin aufreibend, "da will man nicht auch noch unverschuldet in finanzielle Nöte geraten." Ekkehart Siering, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und Vorsitzender des Aufsichtsrates bei der BAB sagt: "Wir haben mit der Bremer Aufbau-Bank ein schlankes Verfahren gefunden, mit dem wir den Eltern sehr entgegenkommen. Ich freue mich, dass die Bank auch in ihrer sozialpolitischen Funktion für Bremen sichtbar wird."

Wirtschaftsstaatsrat Ekkehart Siering

Wirtschaftsstaatsrat Ekkehart Siering: Ich freue mich, dass die Bremer Aufbau-Bank auch in ihrer sozialpolitischen Funktion für Bremen sichtbar wird

Senatorin Stahmann nutzte die Gelegenheit, Eltern darauf hinzuweisen, dass eine Geburtsurkunde für den Elterngeld-Antrag nicht vorliegen muss. Die Behörde akzeptiere zunächst auch jeden anderen Nachweis über die Geburt des Kindes, etwa eine Bescheinigung der Geburtsklinik oder der Krankenkasse. Die Geburtsurkunde könne – und müsse – innerhalb einer Frist von sechs Monaten allerdings nachgereicht werden. Nur so lasse sich sicherzustellen, dass für dasselbe Kind nicht an zwei Stellen Elterngeld gezahlt werde.

Die Bearbeitungsdauer für das Elterngeld sei derzeit sechs bis acht Wochen länger als vorgesehen. "Wir verfehlen damit unser Ziel, das Elterngeld innerhalb von vier Wochen auszuzahlen", räumte Senatorin Stahmann ein. Grund seien unter anderem die komplizierteren Regelungen durch das neue Elterngeld Plus und die Tatsache, dass zunehmend beide Eltern vom Elterngeld Gebrauch machten. "Das erhöhte einerseits den Beratungsaufwand, andererseits die Zahl der Anträge." Die Senatorin geht davon aus, dass beide Faktoren sich in Zukunft noch verstärken: "Darum stocken wir das Personal in der Elterngeldstelle dauerhaft um vier volle Stellen auf." Das sei ein Stellenplus von rund 35 Prozent. Zwei Kräfte im Umfang von 1,5 Vollzeitstellen seien bereits als Unterstützung angekommen, die übrigen Stellen seien im Ausschreibungsverfahren. "Ziel ist, dass wir die Anträge wieder in vier Wochen bearbeiten", sagte die Senatorin. Das sei bis ins Frühjahr hinein auch Standard gewesen, danach hätten sich die Rückstände allmählich aufgebaut. Deshalb sei nun diese Überbrückungslösung mit der BAB vereinbart worden.

Nachfolgend ein interessanter Artikel von Franke Media:

https://www.kreditvergleich.net/studien/zinsloses-ueberbrueckungsgeld/


Moin Start-ups!

Neue Internetplattform bündelt Angebote für Start-ups in Bremen und Bremerhaven

Bremen/Bremerhaven, 15.09.2016 – Unter Start-ups versteht man wachstumsorientierte Gründungsvorhaben, die oft wissens- und technologiebasiert sind und mit neuen Medien zu tun haben. Egal ob vor dem Start oder in der Wachstumsphase – für Start-ups in Bremen und Bremerhaven gibt es eine zunehmende Anzahl von Aktivitäten, Veranstaltungen, Know-how  und Förderung. Das neue Portal www.startups-bremen.de stellt ab sofort die Angebote öffentlicher und privater Akteure in einer Übersicht dar und vereinfacht die Kontaktaufnahme zu den beratenden Einrichtungen.

„Start-ups sind die Leuchttürme der Gründungsszene“, sagt Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen. „Sie sind wichtig für die bremische Wirtschaft, denn sie schaffen Arbeitsplätze und Innovationen. Wir wollen gemeinsam mit allen örtlichen Akteuren den Start-up-Standort Land Bremen weiter voranbringen. Ich freue mich sehr, dass die Szene sich in den letzten Monaten so positiv entwickelt hat.“

Die neue Plattform bietet allen Start-ups individuelle Unterstützungsleistung und Vernetzung zu Know-how, Finanzierung, Räumen und anderen Akteuren an. Für alle Fragen zu Landes-, Bundes- oder EU-Förderung gibt es den passenden Kontakt. Neben staatlichen Beratungs- und Förderangeboten werden auch gerne Angebote privatwirtschaftlicher Akteure und Initiativen in die Plattform integriert.

Das neue Portal für die Start-up-Szene in Bremen und Bremerhaven www.startups-bremen.dewurde von der Arbeitsgruppe Start-ups im Rahmen des B.E.G.INNetzwerks entwickelt und von der WFB umgesetzt. Zur neuen Arbeitsgruppe  gehören neben der Gründungsleitstelle beim RKW die WFB Wirtschaftsförderung Bremen, die BAB - Förderbank des Landes Bremen, das Hochschulnetzwerk Bridge und die BIS Bremerhaven.

Start-ups stehen vor vielen Fragen: Wie werde ich mit meiner Start-up-Idee am Markt erfolgreich? Wer hilft mir bei der Umsetzung? Welches Netzwerk ist für mich nützlich? Wo gibt es Finanzierung und Coaching?  Welcher Standort bietet für meine Idee die besten Möglichkeiten bei Räumen und Förderung? Um der Gründung von Start-ups verstärkt und langfristig Auftrieb zu verleihen, steht einerseits die Sensibilisierung und Inspiration der Menschen für Unternehmergeist und Unternehmertum im Vordergrund – unabhängig von Alter und Geschlecht. Andererseits muss eine größere Aufmerksamkeit auf die Unterstützung im Umfeld von Gründern gelegt werden. „Die Idee kann noch so brillant, die Start-ups noch so engagiert sein – wenn das Umfeld nicht stimmt, wird die unternehmerische Umsetzung schwierig. Deshalb wollen wir die Angebote schärfen und vor allem die Aktivitäten der Akteure unterstützen“, erklärt Harm Wurthmann Geschäftsführer des RKW Bremen.

Um insbesondere die Start-ups in Bremen und Bremerhaven in Zukunft gezielter unterstützen zu können und Start-ups sowie Akteure der Szene sichtbarer zu machen, haben sich B.E.G.IN Netzwerkinstitutionen in der Arbeitsgruppe „Start-ups“ zusammengeschlossen. Die erste Maßnahme dieser Arbeitsgruppe ist das neue gemeinsame Portal mit einem Veranstaltungskalender, der für alle Akteure in Bremen offen ist. Zusätzlich gibt es Informationen für die Start-up-Szene zu Themen wie „Know-how“, „Räume“, „Finanzierung“, „Akteure“ und die entsprechenden Kontaktdaten.

Ihre Ansprechpartner:

BAB – Andreas Mündl;  Telefon 0421-9600 341, andreas.muendl@bab-bremen.de

BEGIN/RKW – Tania Neubauer; Telefon 0421-32346420, neubauer@rkw-bremen.de

BRIDGE – Sarah Thiel; Telefon 0421-218 60343,  sarah.thiel@ vw.uni-bremen.de

BIS – Barbara Schieferstein, Telefon 0471-94646922, schieferstein@bis-bremerhaven.de

WFB – Kai Stührenberg, Telefon 0421-9600 325, kai.stuehrenberg@wfb-bremen.de

 

 


Erfolgreich "Schotter" eingesammelt - Regionale Crowdfunding-Plattform feiert ersten Geburtstag

 

Bremen, 15. Juli 2016. Bremens regionale Crowdfunding-Plattform „Schotterweg“ wird in diesen Tagen ein Jahr alt. „33 Projekte, 980 Fans, 63.554 Euro – wir freuen uns über den gelungenen Start“, sagt Jörn-Michael Gauss, Geschäftsführer der Förderbank BAB, die den „Schotterweg“ gemeinsam mit der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH undin Kooperation mit der bekannten deutschen Plattform Startnext ins Leben gerufen hat. „Mit dem Schotterweg bieten wir kreativen und innovativen Bremer Köpfen eine Möglichkeit, ihre Projektideen öffentlich zu präsentieren und andere davon zu überzeugen“, erklärt Jörn-Michael Gauss. Im ersten Jahr kamen die Bremer und Bremerhavener Projektstarter vor allem aus der Kultur- und Kreativwirtschaft. Kategorien wie Events, Musik, Theater und Food sind sehr stark besetzt, aber auch Ideen aus den Bereichen Fotografie, Hörspiel / Hörbuch, Kunst, Spiel und Technologien sind auf dem „Schotterweg“ unterwegs.

Der „Schotterweg“ ist ein lokales Schaufenster für alle Projektideen aus Bremen und Bremerhaven. „Wir wollen das Crowdfunding-Netzwerk in Bremen weiter ausbauen“, sagt die zuständige BAB-Projektleiterin Leslie Schoßmeier-Prigge. „Durch unsere Kooperation mit Startnext sind alle Projekte auch bundesweit auf der Startnext-Seite zu sehen und erzielen eine große Reichweite“, ergänzt ihre Kollegin Sabine Fröhlich. Regelmäßig bieten BAB und WFB kostenlose Infoveranstaltungen und Workshops für Interessierte in Bremen und Bremerhaven an. In den Workshops erfahren potenzielle Crowdfunder, wie man eine Kampagne vorbereitet und startet.

„Schotterweg“ goes Breminale

Am 17. Juli 2016 ist das Schotterweg-Team mit einem Stand auf der Breminale vertreten, um Bremens Crowdfunding-Plattform vorzustellen und Fragen zu beantworten. Darüber hinaus werden auch Schotterweg-Projekte vor Ort sein und von ihren Crowdfunding-Erfahrungen berichten.

Weitere Informationen: www.schotterweg-crowdfunding.de

 

Die neuen Schotterweg-Workshop Termine im Überblick:

Mittwoch, 7. September um 17 in Bremen

Mittwoch, 12. Oktober um 17 Uhr in Bremerhaven

Mittwoch, 16. November um 17 Uhr in Bremen

Mittwoch, 30. November um 17 Uhr in Bremerhaven

 

Zahlen zum Schotterweg (Stand: 8. Juli 2016):

ü33 Projekte:           Startphase: 8 Projekte

Finanzierungsphase: 2 Projekte

Abschlussphase: 23 Projekte
(davon 10 erfolgreich)

ü63.554 Euro wurden finanziert

ü980 Fans hat der „Schotterweg“ und

ü758 Unterstützer

ü12 kostenlose Workshops und Infoveranstaltungen gab es bisher.

 


Startkapital aus dem Netz

Weser-Kurier 15.07.2016

Die regionale Crowdfunding-Plattform Schotterweg unterstützt seit einem Jahr Bremer Projekte

Bremen. Fiona Steller und Christian Brinker sind sich einig: Bremerhaven braucht ein öffentliches Wohnzimmer. Also einen Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich austauschen und essen können. Nur die Unterstützung fehlte, um ihre Idee in die Tat umzusetzen.

Jetzt steht ihr Kulturcafé „Findus“ kurz vor der Eröffnung. Möglich gemacht hat es die regionale Crowdfunding-Plattform „Schotterweg“. Sie hilft Existenzgründern und Projektinitiatoren aus Bremen und Bremerhaven, ihre Ideen zu verwirklichen. Über eine Website können sich die Projekte kostenfrei mit Video, Text und Foto vorstellen und dadurch Spenden sammeln.

Die Plattform der Wirtschaftsförderung Bremen und der Förderbank Bab ist vor genau einem Jahr entstanden. Erstmals zogen die Verantwortlichen nun Bilanz: Insgesamt kamen mehr als 60 000 Euro für 33 Projekte zusammen. „Wir wussten nicht, wie sich das Projekt entwickelt. Wir sind die einzige Förderbank, die eine Crowdfunding-Seite unterstützt“, sagt Bab-Geschäftsführer Jörn-Michael Gauss. Heute ist er überzeugt, dass die Idee funktioniert. „Im besten Fall verstehen die Menschen, worum es beim Projekt geht, sind begeistert und unterstützen es.“ Die Initiatoren müssten dafür kein finanzielles Risiko eingehen.

Das ist auch für Leslie Schoßmeier-Prigge und Sabine Fröhlich wichtig. Sie leiten Schotterweg. Was man zu Beginn investieren müsse, sei allein viel Zeit. Die beiden bieten kostenlose Workshops an, um zu zeigen, wie ein Projekt gelingen kann. „Danach muss jeder für sich allein loslaufen“, sagt Fröhlich. Die Vielfalt ist groß. Johanna Schlösser will über Schotterweg etwa ein Tanztheater für Kinder umsetzen. „Uns ist aufgefallen, dass es das nicht gibt“, sagt die Kulturmanagerin. 30 Spenden gibt es bisher. Noch fehlt knapp die Hälfte, 1300 Euro, um ihr Stück „Muster in Bewegung“ auf die Bühne zu bringen.Die Finanzierungsphase, ein jeweils selbst gewählter Countdown, läuft noch neun Tage. Auf der Breminale kann das Projekt Werbung machen: Schotterweg stellt sie dort an diesem Sonntag auf dem Osterdeich vor.

„Crowdfunding ist ein Instrument, das den Initiatoren zeigt, ob ihre Idee auf Interesse stößt“, sagt Jens Joost-Krüger von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen. „Sie regional zu verstehen und in Bremen umzusetzen, fanden wir eine sehr gute Idee.“ Die Projekte könnten zudem nationale oder internationale Ausstrahlung haben. Veröffentlicht werden sie auf der bundesweiten Plattform Startnext.

Die Finanzierungsphase für ihr Café in der Bürgermeister-Smidt-Straße starteten Brinker und Steller Anfang des Jahres. „Nach zwei Wochen hatten wir die 6000 Euro schon zusammen“, sagt Brinker. Von anderer Stelle hätten sie wahrscheinlich keine Hilfe für die Idee bekommen. Solche Töpfe fehlten in Bremen.

Wer einen bestimmten Betrag für Projekte spendet, bekommt dafür ein Dankeschön. Bei „Findus“ bedeutet das etwa: Eine Investition von 50 Euro führt zu einem Backkurs bei Bäckermeister Brinker. Persönlich motivierte Ideen eigneten sich besonders fürs Crowdfunding, sagt seine Kollegin. „Ich komme aus Bremerhaven und möchte es voranbringen.“


Förderbank BAB zieht positive Bilanz für 2015

7.000 Arbeitsplätze für Bremen und Bremerhaven

 

Bremen, 7. Juni 2016. Die Bremer Aufbau-Bank – kurz BAB – zieht als Förderbank für Bremen und Bremerhaven eine positive Bilanz ihres Geschäftsjahres 2015. Wichtigstes Ergebnis: eine gute, zukunftsfähige Perspektive für fast 7.000 Arbeitsplätze in Bremen und Bremerhaven. So konnte die BAB 6.300 bestehende Arbeitsplätze mit ihren Förderprogrammen absichern und dazu beitragen, viele neue Stellen zu schaffen. Die Förderbank hat dafür im Berichtsjahr insgesamt 95 Millionen Euro an Krediten– entweder gemeinsam mit örtlichen Geschäftsbanken, im Auftrag des Landes oder aus Eigenmitteln – vergeben. Besonders stark nachgefragt waren aus dem BAB-Portfolio der Bremer Unternehmerkredit und der Bremer Gründerkredit. 240 Mal wurden allein diese beiden Finanzierungsinstrumente in Anspruch genommen und im Schnitt 280.000 Euro pro Antrag ausgezahlt.

Das wirtschaftliche Umfeld ist für Banken angesichts der derzeitigen Niedrigzinsphase nicht einfach“, sagt Ekkehart Siering, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und Aufsichtsratsvorsitzender der BAB. „Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen ist es der BAB im vergangenen Jahr gelungen, ihren Förderauftrag zu erfüllen und mit ihren Programmen zur Wirtschafts- und Wohnraumförderung wichtige Impulse im Bundesland Bremen zu setzen.“ Die geplante „schwarze Null“ sei nach Risikovorsorge zum Jahresende erreicht worden, so Staatsrat Siering.

Zu den durch die Förderbank getätigten Investitionen in die Zukunft gehört auch die Unterstützung von Existenzgründerinnen und Gründern. 115 Start-ups haben 2015 mit Unterstützung der BAB den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit gewagt. Besonders erfreulich: Der Anteil von Gründungsvorhaben mit Migrationshintergrund betrug 12 Prozent. BAB-Geschäftsführer Jörn-Michael Gauss: „Bei der Unterstützung von Existenzgründern sind Aufwand und Risiko für Geschäftsbanken groß und die Erträge klein. Umso wichtiger ist es, dass wir als Förderbank ein fester Partner der Bremer Existenzgründungsinitiative B.E.G.IN sind und Gründenden unter die Arme greifen, zum Beispiel auch mit unserem BRUT-Programm oder der Crowdfunding-Initiative Schotterweg.“

Im Bereich der Wohnraumförderung hat die BAB ebenfalls gute Ergebnisse vorzuweisen: 150 geförderte Mietwohnungen im Jahr 2015 und 850 energetische Sanierungen, die bis dato angeschoben wurden. Die erzielte CO2-Minderung lag im Schnitt bei 20 Prozent. Hierbei kamen vor allem die BAB-Programme zur Finanzierung von Wohnungseigentümergemeinschaften und sozialen Wohnraumförderung zum Einsatz. Mit „Rund ums Haus“ ging außerdem ein neues BAB-Produkt an den Start. „Zukunftsweisende Umweltinnovationen liegen uns am Herzen, deshalb fördern wir unter anderem auch Unternehmen und private Immobilienbesitzer, deren Vorhaben Umwelt und Klima schützen“, erklärt BAB-Geschäftsführer Ralf Stapp.

Zum ökologischen Engagement der BAB zählt auch, dass sie 2015 den Bremer Umweltpreis unter der Schirmherrschaft des Bremer Senators für Umwelt, Bau und Verkehr finanziert hat. „Wir wollen Unternehmen dabei unterstützen, verantwortlich und ressourcenschonend zu wirtschaften und mit innovativen Umweltideen die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu steigern“, sagt Ralf Stapp. Künftig wolle sich die BAB außerdem noch stärker mit ihren Fördermöglichkeiten in aktuelle gesellschaftliche Themenstellungen einbringen, die Bremen und Bremerhaven bewegen.

 

Die wichtigsten Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2015:

Eigenkapital: 113 Mio. Euro (2014: 114 Mio. Euro)

Bilanzsumme: 1,19 Mrd. Euro (2014. 1,23 Mrd. Euro)

Bewilligte Kredite: 95 Mio. Euro (2014: 158 Mio. Euro)

Geschäftsvolumen: 1,35 Mrd. Euro (2014: 1,40 Mrd. Euro)

Beschäftigte: 62 (2014: 56)

 

Presse-Kontakt: Juliane Scholz, Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation, Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 04 21 – 96 00 128, juliane.scholz@wfb-bremen.de.

 


Ganz im Sinne von Mensch und Umwelt: BAB vermittelt KfW-Förderungen jetzt auch an Privatkunden

„Rund ums Haus“: Mehr Unterstützung für klimafreundliches, altersgerechtes und sicheres Wohnen

Bremen, 19. Januar 2016. Bewährte Produkte und neue Möglichkeiten: Ab sofort bietet die BAB als Förderbank für Bremen und Bremerhaven mit ihrem Programm „Rund ums Haus" auch privaten Immobilienbesitzern auf einfachem Wege günstige KfW-Darlehen für die energetische Sanierung, den altersgerechten Umbau und – auch das ist neu – für bauliche Maßnahmen zum Einbruchschutz.

Private Haus- oder Wohnungseigentümer können demnach über die BAB günstige KfW-Förderdarlehen für energieeffizientes Sanieren oder altersgerechtes Umbauen beantragen. Damit profitieren sie gleich von mehreren Vorteilen: Zum einen gibt es bei der energetischen Sanierung jetzt einen Tilgungszuschuss in Höhe von mindestens 7,5 % der Darlehenssumme, der nicht zurückgezahlt werden muss. Zum anderen können neben Barriere reduzierenden Maßnahmen ab April 2016 auch Maßnahmen zum Einbruchsschutz finanziert werden. Dabei kann es sich beispielsweise um zusätzliche Verriegelungen von Fenster und Türen, um Bewegungsmelder, Gitter oder Rollläden handeln.

Welche Maßnahmen auch immer geplant sind: Bei Anträgen für die genannten KfW-Förderungen ist die BAB mit ihrem Programm „Rund ums Haus" auch für Privatkunden der richtige Ansprechpartner. Vor allem dann, wenn es sich um vergleichsweise kleine Darlehen bis maximal 20.000 Euro handelt. „Als Förderbank steht für uns vor allem die Unterstützung von Maßnahmen im Vordergrund, die zu einer

Stärkung der Wirtschaftskraft und Lebensqualität in Bremen führen", sagt BAB-Geschäftsführer Ralf Stapp. „Für uns zählt, dass wir mit jedem einzelnen vermittelten KfW-Kredit den Klimaschutz sowie Maßnahmen für altersgerechtes Bauen und mehr Sicherheit unterstützen." Die BAB fördert Darlehen von maximal 20.000 Euro pro Objekt – natürlich nur dann, wenn die geplanten Maßnahmen die aktuellen Anforderungen des jeweiligen KfW-Programms erfüllen und die Finanzierung der Gesamtmaßnahme gesichert ist. Ein weiterer Vorteil für den Privatkunden ist, dass die BAB auf einen Eintrag ins Grundbuch verzichtet.

Bereits seit 2010 ermöglicht die BAB, dass die oben genannten KfW-Darlehen an Wohnungseigentümergemeinschaften vergeben werden können. Es hatten sich zum Teil schon Sanierungsstaus bei den Immobilien ergeben, weil die Eigentümergemeinschaft nicht genug Geld zur Verfügung hatte. Die BAB hatte das frühzeitig erkannt und die Wege für Kreditvergabe, Bonitätsprüfung und Besicherung geklärt. Um den Fördergedanken im Sinne von Mensch, Gesellschaft und Umwelt weiter voran zu treiben, können nun auch Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäusern auf die Unterstützung und Vermittlung von KfW-Krediten durch die BAB zählen.

Informationen über die Förderungen „Rund ums Haus" und die KfW-Kredite erhalten Interessierte bei der BAB unter Telefon 0421-9600-454 oder im Internet unter www.bab-bremen.de.

Presse-Kontakt: Andrea Bischoff, Referentin Unternehmenskommunikation, WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 159, andrea.bischoff@wfb-bremen.de

Verantwortlich: Juliane Scholz, Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation, WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 128, juliane.scholz@wfb-bremen.de - 3 -

Die Bremer Aufbau-Bank GmbH (BAB) ist die Förderbank für Bremen und Bremerhaven. Sie unterstützt das Land Bremen in der Landesentwicklungs-, Struktur- und Wirtschaftspolitik und begleitet Unternehmen in allen Phasen der Entwicklung. In Partnerschaft mit den örtlichen Banken und Sparkassen hat sie alle wirtschaftlichen Aktivitäten im Fokus, die im Interesse des Bundeslandes Bremen liegen. Die BAB ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Weitere Informationen: www.bab-bremen.de

 

 

 

 

 


Die Bank, die was bewegt

Die Bank, die was bewegt (WFB News - Ausgabe Dezember 2015)

Dokumente/Informationsmaterial:


Bremer Umweltpreis geht an Backstube - Backen mit Leidenschaft GmbH

Innovative Kälteverbundanlage ist beste betriebliche Umweltlösung in 2015

Bremen/Bremerhaven 24.11.2015Die Backstube – Backen mit Leidenschaft GmbH aus Bremen-Nord gewinnt den Bremer Umweltpreis 2015. Mit der Einrichtung einer natürlichen Kälteanlage setzte sie sich im Rennen um die beste Unternehmenslösung für nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutz, Ressourcenschonung und Energieeffizienz gegen 14 Mitbewerber durch und gewinnt den mit 10.000 Euro dotierten Wettbewerb der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven.

 

(Die Geschäftsführung der Backstube Backen mit Leidenschaft, Lene Siemer, Birgit und Rainer Knoll, freut sich mit Umweltsenator und Schirmherr Dr. Joachim Lohse  sowie Wettbewerbsausrichter Ralf Stapp von der Bremer Aufbau-Bank über den Bremer Umweltpreis 2015.)

Die Backstube – Backen mit Leidenschaft produziert hochwertige ökologische Backwaren in Demeter-Qualität und hat den Betrieb ihrer Kälteanlage auf die Kältemittel Kohlenstoffdioxid und Propan umgestellt. Hiermit lässt sich eine Energieeinsparung von rund 20 Prozent gegenüber konventionellen Anlagen erzielen. Das gesamte, mit rein natürlichen Kältemitteln ausgestattete Kälteverbundsystem der Backstube ist die weltweit erste Pilotanlage dieser Art. Dr. Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr und Schirmherr des diesjährigen Wettbewerbs würdigte den Sieger bei der abendlichen Preisverleihung vor mehr als 300 Gästen: „Nachhaltigkeit und Umweltschutz ziehen sich wie rote Fäden durch die Unternehmensphilosophie der Backstube, angefangen bei den Bio-Produkten über die Abwärmenutzung sowie einer erdgasbetriebenen Fahrzeugflotte bis hin zu LED-Leuchtmitteln. Mit der jetzt ausgezeichneten Kälteverbund-Pilotanlage erzielt die Backstube nicht nur eine verbesserte Qualität ihrer Produkte, sondern auch eine erhebliche Reduzierung des Energieeinsatzes. Gepaart mit der konsequent nachhaltigen Produktpolitik ist dies durch und durch preiswürdig.“

In Zusammenarbeit mit der niederländischen Spezialfirma KOMA wurde die Kälteverbundanlage entsprechend der Bedarfe einer großen Bäckerei entwickelt und installiert. Sie ist sowohl in ihrer Größe als auch in der Kombination mit ausschließlich natürlichen Kältemitteln bislang einzigartig und wurde bereits von Bäckerkollegen aus dem Bundesgebiet, Belgien und Japan begutachtet. Für Ralf Stapp, Geschäftsführer der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven und Ausrichter des Bremer Umweltpreises, belegt das Siegerprojekt einmal mehr Bremens Pioniergeist: „Wir sind stolz, die Umweltinnovation einer regionalen Bäckerei zu prämieren, die schon jetzt über Bremens Grenzen hinaus Interesse weckt. Für uns als Förderbank sind genau diese Maßnahmen und Projekte wegweisend, die ihrer Verantwortung für ein Morgen und einer betriebswirtschaftlichen Betrachtung gerecht werden. Die Backstube überzeugt sowohl mit der Durchgängigkeit der Ökologisierung entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette als auch mit dem Einsatz modernster Energie- und Betriebskosten senkender Technik.“

Für den alltäglichen Betrieb eines Backwarenherstellers spielt die energieintensive Kältetechnik eine wichtige Rolle, denn die „lebendigen“ Teige und Massen müssen bei unterschiedlichen Temperaturen von minus 35 Grad bis plus 35 Grad lagern, reifen und gären. Rainer Knoll, Mitgründer und neben seiner Ehefrau und Tochter einer der Geschäftsführer der Backstube, stellte die Prozesse trotz vieler Risiken und hoher Investitionskosten um: „Bei uns stehen Mensch und Umwelt von jeher im Mittelpunkt all unseres Handelns. Darum versuchen wir fortwährend noch energieeffizienter und Ressourcen schonender zu arbeiten. Unsere mit natürlichen Kältemitteln betriebene Kälteanlage ist nur eine der Maßnahmen, mit der wir beispielhaft vorangehen. Umso mehr freuen wir uns jetzt über die Auszeichnung durch den Bremer Umweltpreis.“

Die Entscheidung über die Vergabe des Preises traf eine siebenköpfige Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der BAB, der Handelskammer Bremen,Handwerkskammer Bremen, Klimaschutzagentur energiekonsens, IHK Bremerhaven, der Wirtschaftsfördergesellschaften BIS und WFB sowie des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr. Neben der Backstube waren auch die Albright Deutschland GmbH, hanseWasser Bremen GmbH und die Velibre GmbH aus Bremen sowie die Environmental Systems GmbH und Holzhandlung Hermann Ehlers GmbH & Co. KG aus Bremerhaven für den Bremer Umweltpreis 2015 nominiert.

 

(Umweltsenator und Schirmherr des Bremer Umweltpreises 2015 Dr. Joachim Lohse gratuliert gemeinsam mit Wettbewerbsausrichter Ralf Stapp von der Bremer Aufbau-Bank den nominierten Unternehmen bei der Preisverleihung im GOP Bremen.)

Über den Bremer Umweltpreis:

BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven ist Ausrichterin des Bremer Umweltpreises 2015. Sie unterstützt Unternehmen dabei, verantwortlich und ressourcenschonend zu wirtschaften und mit innovativen Umweltideen die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu steigern. Die BAB, die jetzt auch offizieller Kooperationspartner von „Umwelt Unternehmen“ ist, leistet mit der Ausrichtung des Bremer Umweltpreises einen wichtigen Beitrag zur Beförderung der Bremer Umweltpartnerschaft. Denn alle im Wettbewerb nominierten Firmen können anschließend Netzwerkpartner werden.

Auf Initiative von Bremens Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, werden seit 2003 Umweltpreise an Firmen in der Region verliehen. Des Weiteren unterstützen mit dem Know-how ihrer Umwelt- und Energie-Expertinnen und Experten die Handelskammer Bremen, die Handwerkskammer Bremen, die Klimaschutzagentur energiekonsens, die IHK Bremerhaven, die Wirtschaftsfördergesellschaften BIS und WFB sowie das RKW Bremen den Bremer Umweltpreis 2015.

 

Kontakt für Medienvertreter:
Juliane Scholz
Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Telefon 04 21/9600-128 | juliane.scholz@wfb-bremen.de

Regan Mundhenke
ecolo – Agentur für Ökologie und Kommunikation
Telefon 0421/230011-16 | regan.mundhenke@ecolo-bremen.de

 

 

 

 


Umweltpreis - Die Nominierten 2015

Wer macht das Rennen um die beste Umweltlösung im Land?
Sechs Unternehmen für den
Bremer Umweltpreis 2015 nominiert

 

Bremen/Bremerhaven 06.11.2015: Wer gewinnt den Bremer Umweltpreis 2015: die biologisch abbaubare Kaffeekapsel, die natürliche Kälteanlage, die chemiefreie Entwässerung von Industrieschlämmen, die bleifreie Kompaktbatterie für Stapelfahrzeuge oder eine der beiden Unternehmensstrategien für umfassenden Klimaschutz und Energieeffizienz? Sechs Unternehmen sind im Wettbewerb um die besten Umweltlösungen nominiert. Ausrichter des mit 10.000 Euro dotierten Preises ist die BAB – Förderbank für Bremen und Bremerhaven. Die Schirmherrschaft für den diesjährigen Wettbewerb hat Bremens Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Dr. Joachim Lohse übernommen.

 

Mit dem Bremer Umweltpreis möchte die BAB Firmen darauf aufmerksam machen, dass nachhaltiges Wirtschaften essentiell ist, um sich langfristig und nachhaltig am Markt behaupten zu können. „Alle hier nominierten Unternehmen sind vorbildlich in Sachen Umweltschutz, Energieeffizienz, Ressourcen-schonung und Nachhaltigkeit“, so Ralf Stapp, Geschäftsführer der BAB, anlässlich der Bekanntgabe der Finalisten, „Prämiert wird am Ende die überzeugendste Umweltinnovation.“ Die Entscheidung darüber trifft eine Jury, die Bekanntgabe des Siegers findet bei der Verleihungsveranstaltung am 24. November statt.

 

Die Nominierten 2015:

Albright Deutschland GmbH, Bremen

Der Hersteller von Schaltern und Akkubatterien für die Intralogistik hat einen Ersatz für übliche Blei-Säure-Batterien entwickelt. Gegenüber der Blei-Säure- und Nickel-Cadmium-Akkumulatoren für Stapel-und Elektrofahrzeuge, zeichnet sich die Batterie-Innovation auf Li-Ionen-Basis mit einer langen Lebensdauer und einem Wirkungsgrad von 95 Prozent aus. Dies ist eine Verbesserung von 25 Prozent gegenüber den traditionellen Akku-Technologien. Albright bietet mit diesem Produkt ein effizienteres, umweltfreundlicheres und sicheres Arbeiten in der Intralogistik.

www.albright-deutschland.de

 

Backstube Backen mit Leidenschaft GmbH, Bremen

Der Hersteller hochwertiger ökologischer Backwaren in Demeter-Qualität hat den Betrieb seiner Kälteanlage auf die natürlichen Kältemittel Kohlenstoffdioxid und Propan umgestellt. Nach der Inbetriebnahme im Herbst 2014 wird eine Energieeinsparung von bis zu 20 Prozent gegenüber konventionellen Anlagen erwartet. Das gesamte, mit rein natürlichen Kältemitteln ausgestattete Kälteverbundsystem der Backstube ist die weltweit erste Pilotanlage dieser Art.

www.backstubebremen.de

 

Environmental Systems GmbH, Bremerhaven

Die Umweltingenieure von Environmental Systems haben ein neues, chemiefreies Trennverfahren für Industrieschlämme entwickelt, das die Entsorgungsmenge um bis zu 50 Prozent reduziert und damit zu erheblichen Einsparungen beim Transportaufwand beiträgt. Per Druckluft werden die Schlämme durch eine Membran gepresst, wodurch die Entwässerung des Industrieschlamms stattfindet. Der dafür notwendige Energieeinsatz beträgt nur zehn Prozent von der benötigten Energie konventioneller Anlagen. Die erste Anlage ist bereits bei einem Kunden im Einsatz und weitere sind beauftragt.

www.environmental-systems.de

 

 

hanseWasser Bremen GmbH, Bremen

Für Bremens Abwasserentsorger und Umweltdienstleister gehört die Einbettung von Klimaschutzzielen in die Unternehmensstrategie zur Firmenphilosophie. Mit dem 2011 gestarteten Projekt kliEN – Klimaschutz und Energieeffizienz hat hanseWasser seinen CO2-Ausstoß im Bereich des Abwasserableitungs- und Reinigungsprozesses von rund 15.600 Tonnen im Jahr 2009 auf null Tonnen in 2015 reduziert. Durch die aktive Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Projekt wurde zudem eine eigene Klimaschutzkultur etabliert, so dass dieser Erfolg durch das ganze Unternehmen gelebt wird. Mit den Maßnahmen konnte das Unternehmen seine Energiekosten um circa 30 Prozent senken.

www.hansewasser.de

 

Holzhandlung Hermann Ehlers GmbH & Co. KG, Bremerhaven

Die Holzhandlung Hermann Ehlers trägt mit einer Vielzahl von betrieblichen Maßnahmen zur Schonung von Umwelt und Klima bei und zeigt, dass Innovation in der einfachen, konsequenten und vor allem für jeden umsetzbare Lösung liegt. Seit 2012 arbeitet sie klimaneutral. Einsparungspotential fand sich unter anderem im Wechsel auf LED-Beleuchtung, der Grundlastversorgung durch eine Pelletheizung oder der Installation einer Photovoltaikanlage. 2014 begann eine ökologische Aufwertung des Geländes zur Förderung der biologischen Vielfalt im städtischen Raum; Fassaden- und Dachbegrünung sollen folgen. Besonderes Merkmal der Firma ist die Beständigkeit und Kreativität, mit der ökologische Maßnahmen umgesetzt werden.

www.holz-ehlers.de

Velibre GmbH, Bremen

Der Kaffeeproduzent hat eine komplett biologisch abbaubare Kaffeekapsel für Nespressomaschinen entwickelt und im Mai 2015 in den Markt eingeführt. Herkömmliche Kaffeekapseln bestehen aus Aluminium oder Kunststoff, in 2014 wurden allein sieben Milliarden Aluminium- und fünf Milliarden Kunststoffkapseln verkauft, die nicht biologisch abgebaut werden können und die Umwelt belasten. Verbraucht wurden dabei 7.000 Tonnen energieintensives Aluminium. Die Velibre-Kaffeekapseln hingegen zersetzen sich vollständig und können auf dem Heimkompost entsorgt werden. Die Verpackung der Kapseln besteht aus Biokunststoff bzw. recyceltem Papier für die Verpackung.

www.velibre.com

 

Über den Bremer Umweltpreis:

BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven schreibt den Bremer Umweltpreis 2015 aus. Sie unterstützt Unternehmen, verantwortlich und ressourcenschonend zu wirtschaften und mit innovativen Umweltideen die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu steigern. Die BAB, die jetzt auch offizieller Kooperationspartner von „Umwelt Unternehmen“ ist, leistet mit der Ausrichtung des Bremer Umweltpreises einen wichtigen Beitrag zur Beförderung der Bremer Umweltpartnerschaft. Denn alle im Wettbewerb nominierten Firmen können anschließend Netzwerkpartner werden.

Kontakt für Medienvertreter:
Juliane Scholz
Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Telefon 04 21/9600-128 | juliane.scholz@wfb-bremen.de

 

 

Auf Initiative von Bremens Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, werden seit 2003 Umweltpreise an Firmen in der Region verliehen. Des Weiteren unterstützen mit dem Know-how ihrer Umwelt- und Energie-Expertinnen und Experten die Handelskammer Bremen, die Handwerkskammer Bremen, die Klimaschutzagentur energiekonsens, die IHK Bremerhaven, die Wirtschaftsfördergesellschaften BIS und WFB sowie das RKW Bremen den Bremer Umweltpreis 2015.


Bremer Umweltpreis 2015

23.07.2015: Der Senator für Umwelt, Bau und VerkehrBremer Umweltpreis 2015 ausgelobt: Förderbank BAB sucht Unternehmen mit innovativen Umweltideen

Die Bremer Aufbau-Bank (BAB) ruft Firmen im Land Bremen auf, sich um den Bremer Umweltpreis 2015 zu bewerben. Der Unternehmenswettbewerb für innovative Umweltlösungen aus Bremerhaven und Bremen läuft bis zum 30. September 2015 und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert.

Die Schirmherrschaft für den diesjährigen Wettbewerb hat Bremens Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Dr. Joachim Lohse, übernommen. "Die Bewerbung um den Bremer Umweltpreis ist eine gute Plattform für die Betriebe. So können sie ihre Bemühungen, die Umweltwirkungen in ihren Werkstätten oder bei ihren Dienstleistungen nachweislich verbessert zu haben, präsentieren. Gleichzeitig motivieren sie andere Unternehmen nachhaltiger und umweltfreundlicher zu handeln. Ihre Wettbewerbsbeiträge haben somit Vorbildcharakter und helfen, die Klimaschutzziele des Landes zu erreichen. Die Ausschreibung ergänzt die Aktivitäten der Bremer Umweltpartnerschaft auf ideale Weise. Ich habe deshalb sehr gern die Schirmherrschaft für den Bremer Umweltpreis 2015 übernommen", so der Umweltsenator anlässlich des Wettbewerbsstarts.

Gesucht werden Projekte oder Verfahren, die die Umwelt besonders entlasten. Das können sowohl eine energieeffiziente oder ressourcenschonende Produktion wie auch eine herausragende umweltorientierte Strategie mit Wirkung in alle Unternehmensbereiche sein. Des Weiteren haben Produkte und Dienstleistungen, die in ihrer Nutzung und Anwendung den Umwelt- und Klimaschutz befördern, oder Umweltaktivitäten im Rahmen ganzheitlicher CSR-Strategien gute Chancen im Wettbewerb um den Bremer Umweltpreis 2015.

Die BAB, die seit Neuestem unter der Marke "Förderbank für Bremen und Bremerhaven" auftritt, schreibt den Bremer Umweltpreis 2015 aus. Sie unterstützt Unternehmen, verantwortlich und ressourcenschonend zu wirtschaften und mit innovativen Umweltideen die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu steigern. "Mit dem Bremer Umweltpreis möchten wir verstärkt Firmen darauf aufmerksam machen, dass nachhaltiges Wirtschaften essentiell ist, um sich langfristig und nachhaltig am Markt behaupten zu können. Darum prämieren wir gute, zukunftsweisende Umweltinnovationen und fördern auch künftig Unternehmen, deren Vorhaben Umwelt und Klima schützen", erläutert Ralf Stapp, Geschäftsführer der BAB, die Idee hinter dem Wettbewerb. Die BAB, die jetzt auch offizieller Kooperationspartner von ‚umwelt unternehmen‘ ist, leistet mit der Ausrichtung des Bremer Umweltpreises einen wichtigen Beitrag zur Beförderung der Bremer Umweltpartnerschaft. Denn alle im Wettbewerb nominierten Firmen können anschließend Netzwerkpartner werden.

Bewerben können sich bis zum 30. September 2015 ausschließlich Unternehmen, die mehrheitlich in privatwirtschaftlicher Hand sind und einen Sitz im Land Bremen haben. Auf Initiative von Bremens Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, werden seit 2003 Umweltpreise an Firmen in der Region verliehen. Des Weiteren unterstützen mit dem Know-how ihrer Umwelt- und Energie-Expertinnen und Experten die Handelskammer Bremen, die Handwerkskammer Bremen, die Klimaschutzagentur energiekonsens, die IHK Bremerhaven, die Wirtschaftsfördergesellschaften BIS und WFB sowie das RKW Bremen den Bremer Umweltpreis 2015.

Infos und Bewerbungsunterlagen: www.bremerumweltpreis.de
Bewerbungsschluss: 30. September 2015


Her mit dem Schotter!

Regionale Crowdfunding-Plattform „Schotterweg“ hilft bei der Finanzierung von Projektideen

Bremen, 15. Juli 2015. Crowdfunding ist in aller Munde. Die Möglichkeiten auf sich und seine Geschäftsidee aufmerksam zu machen und viele einzelne finanzielle Unterstützer in den virtuellen Weiten zu gewinnen, sind enorm. Insbesondere Gründer versuchen so zunehmend, ihr Business zu finanzieren. Immer beliebter wird zudem regionales Crowdfunding. Mit „Schotterweg“ knüpfen die BAB Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven und die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH in Kooperation mit Startnext, der bekanntesten deutschen Plattform, an diesen Trend an. „Der Schotterweg ist ein neues Mittel, um kreative Ideen einer möglichst großen Öffentlichkeit zu präsentieren und sie wahr werden zu lassen“, erklärt Jörn-Michael Gauss, Geschäftsführer der BAB. Gesucht werden für die neue Crowdfunding-Internetseite innovative Produkte sowie Projekte aus der Kultur, dem Sport, der Wissenschaft oder der Kreativwirtschaft. „Mit dem Schotterweg lassen sich zudem Förderprogramme der Wirtschaftsförderung und der BAB kombinieren“, ergänzt Ina Meier-Buick aus dem BAB-Team Fördergeschäft. Der „Schotterweg“ ist ab 15. Juli 2015 online. Bewerbungen können auf www.schotterweg-crowdfunding.de eingereicht werden.

Mit Startnext haben sich die BAB und WFB einen erfahrenen Partner an ihre Seite geholt. 2010 als erste deutsche Crowdfunding-Plattform gegründet, ist Startnext heute mit 500.000 Nutzern die größte Crowdfunding-Community im deutschsprachigen Raum. „Nur gemeinsam können wir Großes bewegen“, sagt Startnext-Gründer Tino Kreßner. „Startnext ist eine offene und transparente Plattform, auf der jeder sein Projekt starten und sich jeder beteiligen kann. So haben wir schon viele Menschen motivieren können, ihre Ideen anzupacken.“

Für alle, die interessiert sind, sich auf den Schotterweg zu begeben, bieten die BAB und WFB am 21.07.2015 und 10.09.2015, jeweils um 17 Uhr, eine Infoveranstaltung bzw. einen Workshop an. Der Veranstaltungsort wird bei Anmeldung unter der E-Mailadresse info@schotterweg-crowdfunding.de bekannt gegeben.


Gründergeist

Kommentar Weser-Kurier vom 15.07.2015

Stefan Lakeband über Bremer Crowdfunding

Lange Arbeitstage, kurze Nächte, finanzielle Einbußen. Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, nimmt viele Einschränkungen auf sich. Oft werden Gründer aber von einer Idee, einer Leidenschaft getrieben, an die sie glauben. Das ist ehrenwert. Aber nicht immer lassen sich die potenziellen Kunden von diesem Feuer anstecken, Produkte scheitern, Unternehmen gehen pleite.

Das ist ärgerlich, viel Geld und Energie geht dabei verloren. Mit Crowdfunding-Portalen haben Gründer aber die Chance, der entbehrungsreichen Gründungszeit etwas mehr Sicherheit zu geben – indem sie testen, wie ihre Produkte am Markt ankommen. Wer die ersten Tausend Kunden hat, bevor er überhaupt etwas investiert, der gründet mit einer Sorge weniger. Das hilft, und darauf kommt es an.

Noch immer ist die Gründerkultur in Deutschland schwach ausgeprägt. Sicherheit statt Leidenschaft, fester Job statt Ideen verwirklichen. Dass nun die Förderbank BAB selbst eine Crowdfunding-Plattform gründet, ist natürlich nicht ohne Eigeninteresse. Dennoch ist es ein kleiner, richtiger Schritt dahin, wo andere Länder längst sind: Gründern helfen und Sicherheit bieten.

stefan.lakeband@weser-kurier.de



Wir sind die Förderbank für (fast) alle Fälle

BAB legt Geschäftsbericht 2014 vor / Mehr als 13.000 Arbeitsplätze abgesichert

Bremen, 16. Juni 2015. Die Bremer Aufbau-Bank – kurz BAB – zieht als Förderbank für Bremen und Bremerhaven eine positive Bilanz ihres Geschäftsjahres 2014. „Mit ihren Programmen zur Wirtschafts- und Wohnraumförderung hat sie erneut einen wertvollen Beitrag dazu geleistet, die finanzielle Ausstattung von Unternehmen in Bremen und Bremerhaven zu optimieren und die Wohnsituation zu verbessern“, sagt Dr. Heiner Heseler, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und Aufsichtsratsvorsitzender der BAB. Mehr als 13.000 Arbeitsplätze in Bremen und Bremerhaven konnte die Bank mit ihren Kreditprogrammen absichern und rund 300 neue Stellen sind mit ihrer Hilfe entstanden. Auch 35 Existenzgründerinnen und Gründer haben mit Unterstützung der BAB den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit gewagt. Im Bereich der Wohnraumförderung hat die BAB ebenfalls gute Ergebnisse erreicht: Mehr als 9.000 bezahlbare Mietwohnungen wurden bis zum Stichtag 31.12.2014 gefördert und 700 Eigentumswohnungen mit Hilfe der BAB saniert.

Seit August 2012 führen Jörn-Michael Gauss und Ralf Stapp gemeinsam die Geschäfte der BAB. Sie tritt nicht in Konkurrenz zu den örtlichen Sparkassen und Banken auf, sondern arbeitet partnerschaftlich mit ihnen zusammen. Ein Profil, das Gauss und Stapp künftig noch schärfen und kommunizieren wollen. „Unser Ziel ist es, Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Dazu wollen wir noch enger mit den Banken zusammen arbeiten. Wir als Förderbank können schließlich da helfen, wo andere Banken an ihre Grenzen stoßen“, sagt Jörn-Michael Gauss. Und Ralf Stapp ergänzt: „Wir sind die Förderbank für alle Fälle. Und so möchten wir auch wahrgenommen werden. Dass Existenzgründer, mittelständische Unternehmer und Bauunternehmer unsere Programme kennen und nutzen.

Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist mit dem neuen Internetauftritt der BAB getan. Unter www.bab-bremen.de finden Interessierte ab 15. Juni 2015 umfangreiche Informationen zu den Förderangeboten der BAB. Weitere Maßnahmen, die für mehr Bekanntheit der Marke BAB sorgen sollen, folgen im Spätsommer.

Die wichtigsten Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2014:

  • Eigenkapital: EUR 113,7 Mio. (2013: EUR 113,7 Mio.)
  • Bilanzsumme: EUR 1,2 Mrd.  (2013. EUR 1,3 Mrd.)
  • Kreditvolumen: EUR 1,3 Mrd. (2013: EUR 1,3 Mrd.)
  • Zinsüberschuss: EUR 3,0 Mio. (2013: EUR 3,6 Mio.)
  • Provisionsüberschuss: EUR 1,9 Mio. (2013: EUR 1,7 Mio.)
  • Betriebsergebnis: EUR 1,8 Mio. (2013: EUR 3,1 Mio.)
  • Mitarbeiter: 56 (2013: 55)


Presse-Kontakt:

Juliane Scholz
Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation
Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Telefon 04 21 – 96 00 128
juliane.scholz@wfb-bremen.de

Die Bremer Aufbau-Bank ist die Förderbank für Bremen und Bremerhaven. Sie unterstützt das Land Bremen in der Landesentwicklungs-, Struktur- und Wirtschaftspolitik und begleitet Unternehmen in allen Phasen der Entwicklung. In Partnerschaft mit den örtlichen Banken und Sparkassen hat sie alle wirtschaftlichen Aktivitäten im Fokus, die im Interesse des Bundeslandes Bremen liegen. Weitere Informationen: www.bab-bremen.de.


Geld aus dem Volk

Weser-Kurier vom 15.07.2015

  • Hannes Reichelt überzeugte seine Geldgeber mit einer Ladekabel-Idee. FOTO: KUHAUPT
Bremen startet regionale Crowdfunding-Plattform

VON STEFAN LAKEBAND

Bremen.

Am Anfang war alles weiß. Das Kabel, das Ladegerät, der Stecker. Das hat Hannes Reichelt gestört. Und auch Tausende andere Menschen auf der Welt wollten ihr iPhone lieber mit einem bunten Gerät aufladen, das mehr Lebensfreude ausstrahlt. Doch das wollte Apple nicht. Also ist Reichelt selbst aktiv geworden, hat Ladekabel in gelb, grün, rot und grau bauen lassen. Gemacht hat er das mit dem Geld der Leute, die ebenfalls so dachten wie er.

Crowdfunding heißt das, was der 33-jährige Bremer 2010 betrieben hat. Über die Internetplattform Kickstarter hat er eine Kampagne gestartet und allen Interessierten gesagt: Wenn ihr mir Geld gebt, bekommt ihr bunte Ladekabel von mir. Fast 1700 Leute hat das überzeugt; sie haben insgesamt etwa 20 000 Euro gegeben. Und somit geholfen, die Firma Juicies zu gründen.

Was vor fünf Jahren noch relativ neu war, ist mittlerweile für viele Unternehmen und Projekte eine gängige Finanzierungsmethode. So gängig, dass auch die Bremer Förderbank BAB und die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) ein eigenes, regionales Portal gegründet haben. Schotterweg heißt die Plattform, die am Dienstagabend online gegangen ist. Sie soll vor allem eine Ergänzung zu den bisherigen Finanzierungsangeboten sein, die die BAB bietet. Jeder, der eine Idee hat, kann – ähnlich wie Reichelt 2010 – eine Kampagne bei Schotterweg starten, seinen Plan den Internetnutzern vorstellen und hoffen, dass sie ihn finanziell unterstützen. Hilfe bekommt er von der WFB und der BAB, die zuvor auf die Ideen gucken, Businesspläne bewerten und bei der Finanzierungsberatung nun auch auf die Bremer Crowdfunding-Plattform verweisen können.

Reichelt hat sein erstes Projekt auf einem internationalen Portal eingestellt. Doch egal ob Kickstarter oder Schotterweg – die Vorteile seien gleich, sagt er. „Wir haben vorab getestet, wie unser Produkt auf dem Markt ankommt.“ Da Reichelt und sein Partner schon vor der Produktion der Ladekabel 20 000 Euro bekommen haben, konnten sie sicher sein: Wir haben eine gute Idee und Leute, die dafür Geld ausgeben. Das sieht auch Markus Sauerhammer so. Er ist bei der ersten deutschen Crowdfunding-Plattform Startnext für Kooperationen zuständig und hat beim Aufbau des Bremer Schotterwegs geholfen. „Mit Crowdfunding kann man erfolgreich scheitern“, sagt er. Selbst wenn eine Idee oder ein Produkt im Internet nicht genügend Anhänger fände, gehe man als Gründer kein finanzielles Risiko ein. Schließlich habe man nur eine Idee vorgestellt und noch kein fertiges Produkt.

Für jedes Unternehmen eigene sich Crowdfunding aber nicht, sagt Tania Neubauer, von der Gründungsberatung RKW Bremen. „Ideen, die plastisch oder sexy sind, haben gute Chancen.“ Häufig etwa aus dem Kulturbereich. Die Bremer Band Faakmarwin hat eine CD-Produktion über Startnext finanziert und auch die temporäre Hafenbar Golden City in der Überseestadt hat über das Portal 10 000 Euro eingesammelt. Besonders für solche Projekte sei Schotterweg gedacht. „Bremer können schauen, welche Projekte sie in der Region unterstützen können“, sagt Ina MeierBuick von der BAB. Gleichzeitig könnten die Ideen aber auch auf Startnext eingestellt werden und so ein breiteres Publikum erreichen. Ähnliche Portale gebe es bereits in Hamburg, Dresden oder Kassel. Schotterweg sei jedoch die erste Plattform, die in Zusammenarbeit mit einer Förderbank entstanden sei. Sauerhammer von Startnext sieht darin einen Vorteil: „Wenn sich Leute mit Ideen vorher professionell beraten lassen, haben sie höhere Chancen, dass ihr Projekt auch genug Unterstützer findet.“

Crowdfunding ist in Deutschland aber längst noch nicht so populär wie in anderen Ländern. Nach Daten des Deutschen Crowdsourcing Verbands haben hiesige Projekte 2014 etwa 140 Millionen Euro eingesammelt, im Vereinigten Königreich waren es im selben Jahr 2,3 Milliarden.

Für die beiden Geschäftsführer von Juicies gehört Crowdfunding mittlerweile dennoch fest zum Geschäft. In drei Finanzierungsrunden haben sie bereits

340 000 Euro eingesammelt. Rückschläge gab es aber auch. „Bei einer Kampagne haben wir unser Ziel nicht erreicht“, sagt Reichelt. Schade, findet er, denn die Idee sei gut gewesen. „Aber besser so, als dass wir nachher etwas produzieren, das keiner haben will.“

Wie Schotterweg genau funktioniert, ist Inhalt einer Informationsveranstaltung von WFB und BAB am Dienstag, 21. Juli. Anmeldung per E-Mail an crowdfunding@schotterweg werden erbeten.


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