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Messeförderung: internationale Kontakte knüpfen

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Die Europäische Union unterstützt das Prgramm mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Für Unternehmen ist die Beteiligung an Messen oft ein erster Schritt, um Kontakt mit potenziellen Kunden und Vertretern überregionaler und ausländischer Märkte zu knüpfen. Die Messeteilnahme soll kleine Unternehmen bei der Erhöhung ihrer Innovationskraft unterstützen und somit einen wirksamen Beitrag zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten leisten, um langfristig eine Verbesserung der bremischen Wirtschaftsstruktur erreichen zu können.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind kleine Unternehmen
- bis max. 49 Beschäftigte.
- bis max.  EUR 10 Mio. Jahresumsatz oder max. EUR 10 Mio. Bilanzsumme
- mit Sitz oder Betriebsstätte im Land Bremen.

Bei der Ermittlung der Unternehmensgröße ist insbesondere zu berücksichtigen, ob es sich bei dem antragstellenden Unternehmen nach Maßgabe der KMU-Definition um ein verbundenes Unternehmen oder ein Partnerunternehmen handelt.

Was wird gefördert?

Messen und Ausstellungen, die zu den Innovationsclustern oder Kompetenzfeldern des Landes Bremen gehören. Unter einer europäischen Messe wird im Rahmen der Richtlinie eine Messe in den Ländern der EU und des euro-päischen Wirtschaftsraumes (EWR) (Norwegen, Island, Liechtenstein) der Schweiz und der Länder mit offiziellem Kandidatenstatus für den Beitritt zur EU (Türkei) verstanden. Unter einer außereuropäischen Messe wird eine Messe im übrigen Ausland verstanden.

Wie wird gefördert?

Die Antragsteller/innen erhalten einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Form einer Pauschale:

  •  3.500 EUR für inländische Messebeteiligungen und Ausstellungen
  •  4.000 EUR für europäische Messebeteiligungen und Ausstellungen
  •  5.500 EUR für außereuropäische Messebeteiligungen und Ausstellungen

Je Unternehmen werden Zuschüsse für max. zehn Beteiligungen, hiervon maximal vier Förderungen für die gleiche Veranstaltung und drei für Inlandsveranstaltungen gewährt. 

Förderanträge für die Beteiligung an Messen und Ausstellungen im Land Bremen können nicht berücksichtigt werden.

Inlandsmessen sind förderfähig sofern sie beim Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (www.auma.de) als international gelistet sind.


Mehrfachförderung möglich

Je Unternehmen können gefördert werden:

  • max. 10 Beteiligungen insgesamt
  • max.  4 Förderungen für die gleiche Veranstaltung
  • max.  3 Teilnahmen an inländischen Messen

Hinweise:

Die Durchführung ist erst nach Bescheiderteilung oder auf eigenes Risiko nach Genehmigung des vorzeitigen Beginns möglich.

Anträge auf die Beteiligung an Messen oder Ausstellungen müssen vor der Anmeldung zur Messe oder Ausstellung bei Bremer Aufbau-Bank GmbH eingegangen sein.

Bei Gemeinschaftsständen ist die Anmeldung des Gemeinschaftsstandes maßgeblich.

Die Finanzierung des Vorhabens muss sichergestellt sein. 

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form einer Pauschale aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Bremen gewährt. Die Auszahlung erfolgt erst nach Prüfung der erforderlichen Nachweise.

Zuschüsse nach diesem Programm stellen eine „De-Minimis“- Beihilfe dar. Für die Inanspruchnahme von "deminimis" - Beihilfen sind Gesamtfördersummen festgesetzt (siehe Merkblatt De-minmis)

Die o. a. Förderbedingungen gelten für Anträge, die ab dem 01.04.2017 eingehen. Bisher erfolgte Förderungen im Rahmen der bis 31.12.2014 geltenden Richtlinie werden auf die Förderbeschränkungen dieser Richtlinie angerechnet. 

Nach der Messe sind folgende Unterlagen als Verwendungsnachweis einzureichen:

  •  Beleg über die Anmeldung zur Messe
  •  Standardisierter Verwendungsnachweis
  •  Rechnungen des Veranstalters über die Standmiete im Original
  •  Auszüge aus der Buchhaltung als Nachweis für die projektbezogene Verbuchung
  •  Fotos vom Messestand mit EU-Logo

Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Eine Entscheidung wird aufgrund pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel über die gestellten Anträge herbeigeführt, sobald die Antragsunterlagen vollständig vorliegen.

Dokumente/Informationsmaterial:

  • Katja Meißner

    Telefon 0421 9600-222
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  • Silke Wittmann

    Telefon +49 (0) 421 9600-352
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