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Landesinvestitionsförderprogramm (LIP): für Unternehmen, die dem Land Bremen besonders guttun

Das Landesinvestitionsförderprogramm wird von der EU-Kommission, der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Bremen finanziert. Vorrangig werden aus diesem Topf Investitionsdarlehen vergeben. Für besonders bedeutende Vorhaben können in Einzelfällen auch Zuschüsse gewährt werden.

Wer wird gefördert?

  • Antragsberechtigt sind kleine und mittlere gewerbliche Unternehmen (KMU)
  • Großunternehmen können in Ausnahmefällen unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden
  • Unternehmen, die den „Primäreffekt“ erfüllen: das heißt über 50 % des Umsatzes überregional erwirtschaften
  • Bestimmte Branchen sind ausgenommen, z. B.: Einzelhandel, Bau- und Beherbergungsgewerbe, Gastronomie, Transport und Lagergewerbe

Was wird gefördert?

KMU

  • Gründen, Umstrukturieren und Erweitern von Betriebsstätten
  • Übernahme stillgelegter oder durch Stilllegung bedrohter Betriebsstätten
  • Investitionsmaßnahmen an besonderen Standorten
  • Diversifizierung der Produktion einer Betriebsstätte in neue, zusätzliche Produkte
  • Grundlegende Änderung des Gesamtproduktionsverfahrens einer bestehenden Betriebsstätte

Große Unternehmen

  • Erstinvestitionen zugunsten neuer wirtschaftlicher Tätigkeiten

Es gilt wie immer: Investitionsbeginn erst nach Antragstellung und Genehmigung!
Ein Anspruch auf die Gewährung einer Zuwendung besteht nicht.

Nicht förderfähig

  • Mehrwertsteuer
  • Ersatzbeschaffungen
  • Fahrzeuge (zum Beispiel PKW, LKW)
  • Gebrauchte Wirtschaftsgüter
  • Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG bis 1.000 Euro)
  • nicht eigenbetrieblich genutzte Wirtschaftsgüter
  • Firmen- und Geschäftswerte
  • Bauzinsen
  • Geleaste oder gemietete Wirtschaftsgüter. Ausnahme: Mietkauf oder Betriebsaufspaltung bzw. Mitunternehmerschaft

Wie wird gefördert?

… vorrangig mit Förderdarlehen. Die Zweckbindungsfrist für die geförderten Wirtschaftsgüter und Arbeitsplätze beträgt 5 Jahre.

  • Laufzeit max. 10 Jahre bei max. 2 tilgungsfreien Jahren
  • Verzinsung ist vorhabenabhängig stark vergünstigt
  • Darlehnshöhe = max. 50 % der förderfähigen Kosten

Im Einzelfall Zuschüsse möglich

Für besonders bedeutende Vorhaben können Zuschüsse zwischen 7,5 % und 30 % (abhängig von Unternehmensgröße, Investitionsvorhaben und Investitionsort) auf die förderfähigen Investitionen des Sachanlagevermögens gewährt werden. Zusätzlich können eventuell Bonusförderungen für das Schaffen zusätzlicher Arbeitsplätze für Frauen und zusätzlicher Ausbildungsplätze gewährt werden. Der Höchstzuschuss ist begrenzt auf max. 1,25 Mio. Euro.

Die Europäische Union unterstützt das Programm mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Dokumente/Informationsmaterial:

  • Ina Meier-Buick

    Telefon 0421 9600-227
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  • Sven Janssen

    Telefon 0421 9600-462
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