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BAB Task Force

Expertenteam unterstützt die Wirtschaft im Land Bremen bei der Bewältigung der Corona-Krise

Das Corona-Virus stellt auch (Kleinst-) Unternehmen, Freiberufler*innen sowie Künstler*innen in Bremen und Bremerhaven vor große Herausforderungen. Rückläufige Umsätze, unterbrochene Lieferketten und Personalengpässe belasten die Liquiditätssituation zum Teil erheblich. Zur Überwindung des temporären Engpasses benötigen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zusätzliche Finanzierungsmittel.

Um die Betroffenen in dieser Krise zu unterstützen, hat das Land Bremen in der Task-Force bei der BAB – die Förderbank für Bremen und Bremerhaven - eine zentrale Anlaufstelle für Alle eingerichtet, die durch das Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten.



Informationen zur Corona-Soforthilfe finden Sie hier

Das Expertenteam der Task Force der BAB hilft Ihnen, gemeinsam mit den Hausbanken die Finanzierung zu stemmen. Wir besprechen mit Ihnen, wer den entstehenden Liquiditätsbedarf decken kann: Über die Hausbanken stehen Ihnen Betriebsmittelkredite mit Haftungsfreistellungen durch die KfW oder die Bürgschaftsbank Bremen zur Verfügung. Wenn es keine Hausbank gibt oder diese zu einer Kreditvergabe nicht bereit ist, kann die BAB weiterhelfen. Die Experten klären im Einzelfall das beste Vorgehen mit Ihnen gemeinsam.

Auf dieser Seite geben wir Ihnen einen Überblick über grundsätzliche Fragestellungen und Vorgehen, wie Sie die Herausforderungen meistern können. Wir aktualisieren diese Übersicht laufend.

A. Finanzierungshilfen


Soloselbstständige, Freiberuflich Tätige oder kleine Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten, die aufgrund von Liquiditätsengpässen in Folge der Corona Krise in ihrer Existenz bedroht sind, können eine Soforthilfe im Rahmen des „Soforthilfeprogramm des Bundes – Corona Soforthilfe im Land Bremen“ beantragen. Nähere Informationen erhalten Sie hier.


Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten können nicht das Corona-Soforthilfe-Programm des Bundes nutzen. Für sie hat das Land Bremen das „Sofortprogramm zur Abmilderung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise für kleine Unternehmen“ (Corona –Soforthilfe II) geschaffen.
Antragsberechtigt sind Unternehmen mit mehr als 10 und weniger als 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) und bis zu 10 Millionen Euro Jahresumsatz. Die Höhe des Zuschusses beträgt je nach Höhe des Liquiditätsbedarfs bis zu 20.000 Euro.
Nähere Informationen erhalten Sie hier




Freischaffende Künstlerinnen und Künstler werden von Land Bremen mit bis zu 2.000€ Soforthilfe unterstützt. Das Programm ist nicht kumulierbar mit anderen Corona Soforthilfeprogrammen.
Nähere Informationen erhalten Sie hier.


Voraussetzung ist: Das Geschäftsmodell muss vor der Corona-Krise wirtschaftlich tragfähig gewesen sein und der Liquiditätsbedarf muss nach überstandener Krise vom Unternehmen erwirtschaftet werden können.

  1. Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern.

    Die KfW wird dazu die bestehenden Kredite für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen verbessern. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um Zuschüsse handelt. Die Kreditprogramme der KfW finden Sie hier.

  2. zusätzliche Mittel des Landes für Bremer Unternehmen

    Die BAB hat vorsorglich für Hilfsmaßnahmen im Kontext der Corona-Virus-Krise 10 Mio Euro als zusätzliches Budget bereitgestellt. Für Liquiditätsbedarfe, die von der jeweiligen Hausbank nicht finanziert werden, können Betroffene direkt bei der BAB Task-Force eine Anfrage für einen Betriebsmittelkredit (Corona-Krise) stellen.

    Hier geht es zum Betriebsmittelkredit Corona-Krise




Neben der Task Force der BAB können sich von der Corona-Krise betroffene (Kleinst-) Unternehmen, Freiberufler*innen sowie Künstler*innen in Bremerhaven an die BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH wenden. Den Kontakt zur BIS in Bremerhaven finden Sie hier.





B. Maßnahmen, um Kosten zu senken und Liquidität zu schonen

Die grundsätzliche Unternehmensstrategie sollte darauf abzielen, die Kosten zu senken und die Liquidität zu schonen. Ihnen stehen dafür unterschiedliche Maßnahmen zur Verfügung:


Beantragen Sie nach Möglichkeit Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit. Allgemeine Informationen finden Sie hier.
Erläuterungen zum Antrag des KUG finden Sie hier

Beratung und weitergehende Informationen für Arbeitgeber erhalten Sie bei der Bremer Agentur für Arbeit. Diese ist für die Beantragung zuständig. Bitte verwenden Sie folgende Kontaktwege:
Möglichst per E-Mail: Bremen-Bremerhaven.031-OS@arbeitsagentur.de
Hotline des Arbeitsamtes Bremen: 0421 178 2535


  • Steuerstundung und Kürzung der Steuervorauszahlungen beim zuständigen Finanzamt beantragen (Sprechen Sie hierzu auch mit Ihrem Steuerberater*in)

    Kontaktdaten des Finanzamt Bremen: 0421 - 36190909 oder 36195096
    Kontakt des Finanzamt Bremerhaven: 0471 - 59699000
  • Mustervorlage für Antrag auf Stundung von Steuern und Verringerung der Vorauszahlung
  • PRAXISHILFE: Stundung/Ratenzahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen



  • Prüfen Sie gemeinsam mit Ihrem Vermieter leistbare Mietzahlungen
  • Organisieren Sie Ihre Materialeinkäufe möglichst just-in-time. Passen Sie die Einkäufe an die veränderten Nachfragebedingungen an.
  • Prüfen Sie anhand Ihrer BWA, Ihrer Kontoauszüge und Lieferverträge weitere Einsparmöglichkeiten
  • Sprechen Sie mit Ihrem Finanzierungspartner über mögliche Anpassungen Ihrer Kredittilgungen.



Hilfestellung und Rat durch einen externen Berater können in dieser Situation behilflich sein. Finanzielle Unterstützung hierfür bietet das vom BAFA administrierte Programm zur Förderung unternehmerischen Know-hows.




Selbstständige und Freiberufler haben im Fall einer offiziell verhängten Quarantäne die Möglichkeit den Verdienstausfall und ggfs. Mehraufwendungen geltend zu machen. Anträge auf Entschädigung sind in der Stadtgemeinde Bremen beim Ordnungsamt und in Bremerhaven bei der Stadtverwaltung zu stellen. Informationen finden Sie hier.




Prüfen Sie, ob eine derartige Versicherung bei Ihnen besteht. Sollte es eine behördliche Anordnung zur Quarantäne speziell für Ihren Betrieb geben, von der Sie und Ihr versicherter Betrieb betroffen ist und die dazu führt, dass Sie Ihrer Tätigkeit nicht weiter nachgehen können, könnte ein Versicherungsschutz greifen. Sprechen Sie mit Ihrer Versicherung, wie Sie im Akutfall vorgehen sollen und welche Nachweise notwendig sind.





C. Corona Info Ticker für Unternehmen der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa des Landes Bremen

Aktuelle Infos, Links und Kontakte zu den Angeboten des Landes Bremen und des Bundes für Unternehmen, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind finden Sie hier.

Ihr Kontakt zur BAB Task-Force:

Telefon (0421)9600 – 333
task-force@bab-bremen.de