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Bremer Umweltpreis 2019

And the winner is...

Der Bremer Pflanzenhersteller Bock Bio Science GmbH erhält für sein Projekt „RoBo Cut“ den Bremer Umweltpreis 2019. Mit ihrem innovativen Robotersystem setzten sich die Entwickler der ersten vollautomatischen Produktionsmethode von Zier- und Nutzpflanzen im Unternehmenswettbewerb gegen 19 Mitbewerber durch.

Bremer Umweltpreis 2019 - Gratulation der Gewinner
© Alexander Flögel

Die Senatorin für Klimaschutz und Umwelt Dr. Maike Schaefer würdigt den Preisträger bei der abendlichen Preisverleihung im GOP vor rund 300 Gästen: „Bock Bio Science ist es gelungen, mit RoBo Cut eine technische Innovation zu entwickeln, deren Umweltwirkung als zukunftsweisend für die Bioökonomie bewertet werden kann. Der Ausstoß von klimaschädlichem CO2 und der Einsatz von Pestiziden können dank des vollautomatischen Pflanzenzuchtsystems deutlich reduziert werden.“

Bremer Umweltpreis 2019 - Die Gewinner
© Alexander Flögel

Ralf Stapp, Geschäftsführer der BAB, sieht deshalb neben der Umweltverbesserung auch die wirtschaftlichen Vorteile für den Standort Bremen: „Mit RoBo Cut kann Bock Bio Science seine Zier- und Nutzpflanzen hierzulande heranzüchten. Darüber hinaus stellen Produktion und Verkauf der Roboter-Technologie ‚made in Bremen‘ eine vielversprechende Neuheit auf dem Green Economy-Markt dar. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltiges Wirtschaften, Innovation und unternehmerischer Erfolg eng miteinander verknüpft werden können.“

Über Robo Cut:

Die Anzucht von Jungpflanzen findet üblicherweise in Niedriglohnländern in Handarbeit statt. Die Produktion mit dem RoBo Cut-System ermöglicht deren Rückverlagerung in Industrieländer sowie eine Aufzucht unter Laborbedingungen und weitgehend ohne menschlichen Eingriff. Der Roboter ist quasi eine vollautomatische und sterile Produktionszelle, die mit 3D-Bilderkennung, künstlicher Intelligenz, Deep Learning Software und Laser funktioniert. Lange Transportwege oder Verunreinigungen und damit einhergehende Produktionsverluste werden auf diese Weise vermieden und gleichzeitig die Effizienz und Wertschöpfung vor Ort erhöht.

Drei Menschen arbeiten im Labor
Bock Bio Science leistet Pionierarbeit in der Pflanzenzucht der Zukunft. © Bock Bio Science

Bock Bio Science-Inhaber Friederike und Stephan von Rundstedt freuen sich über die Auszeichnung mit dem Bremer Umweltpreis 2019 und die 10:000 Euro Preisgeld: "Diese Wertschätzung bestätigt uns in unserer Entwicklungsarbeit, denn Pflanzen sind unsere Lebensbasis und wir möchten mit der RoBo Cut Technologie einen Beitrag zum Erhalt einer intakten Umwelt leisten. Das geht nur mit konsequenter Ressourceneffizienz und einer nachhaltigen Pflanzenproduktion."

Bremer Umweltpreis 2019 - Alle Nominierten
© Alexander Flögel

Ebenfalls für den Bremer Umweltpreis 2019 nominiert waren die Rytle GmbH, Saacke GmbH, Siebdruck Center, Sonnentracht GmbH und die swb Erzeugung AG & Co. KG.

Über den Bremer Umweltpreis

Seit 2003 werden auf Initiative des Umweltressorts Umweltpreise an Unternehmen verliehen. Der Wettbewerb findet in Kooperation mit dem Netzwerk „Umwelt Unternehmen“ statt. Er ist ein gutes Förderinstrument für betrieblichen Umwelt- und Klimaschutz, denn alle für das Finale nominierten Firmen können anschließend Mitglied der Bremer Umweltpartnerschaft werden. Des Weiteren unterstützen mit dem Know-how ihrer Umwelt- und Energie-Expertinnen und Experten die Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven, die Handwerkskammer Bremen, die gemeinnützige Klimaschutzagentur energiekonsens, die Wirtschaftsfördergesellschaften BIS Bremerhaven und WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH sowie die RKW Bremen GmbH den Bremer Umweltpreis.

Ermöglicht wird der Bremer Umweltpreis in 2019 erneut von der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven. Sie fördert Unternehmen dabei, verantwortlich und ressourcenschonend zu wirtschaften und mit innovativen Umweltideen die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu steigern. Er findet unter der Schirmherrschaft der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau statt.

Der Unternehmenswettbewerb wird 2021 ermöglicht durch:

Eine Initiative der

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In Kooperation mit

*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.