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Juliane Scholz
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Andrea Bischoff
Presse und Unternehmenskommunikation
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3,5 Millionen Euro frisches Kapital für Bremer Unternehmen in der Coronakrise

Land und Bund stellen kurzfristig Beteiligungskapital zur Verfügung

Bremen, 2. September 2020. Der Bund und das Land Bremen stellen ab sofort bis 31. Dezember 2020 gemeinsam 3,5 Millionen Euro Beteiligungskapital zur Verfügung. Das Geld kann von Unternehmen, die coronabedingt in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, beantragt werden. Die Beteiligungen werden unter anderem über die Finanzintermediärin BAB Beteiligungs- und Managementgesellschaft Bremen mbH (BBM), eine Tochter der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven, vergeben.

Zielgruppe sind Start-ups und kleine Mittelständler (KMU) bis 75 Millionen Euro Jahresumsatz mit Sitz in Bremen. Pro Unternehmen werden maximal 800.000 Euro über eine Unternehmensbeteiligung bereitgestellt. Voraussetzung ist, dass der Betrieb nachweislich coronabedingt in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist und dass es keine wirtschaftlichen Probleme vor dem 31. Dezember 2019 gab.

„Die Coronakrise hat bei zahlreichen Unternehmen zu Umsatzeinbußen und damit zu Liquiditätsengpässen geführt. Das Beteiligunskapital der BAB ermöglicht uns, an dieser Stelle anzusetzen und Unternehmen in Bremen nachhaltig sowie zielgerichtet mit Finanzmitteln zu unterstützen“, so Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa.

Über eine Beteiligung können Unternehmen ihre Eigenkapitalquote sowie ihre Liquidität verbessern und so ihren Geschäftsbetrieb stärken. Eine Beteiligung durch einen öffentlichen Geldgeber kann zudem auch als Pfund in Verhandlungen mit weiteren Investierenden dienen.

Der Gesamtfördertopf setzt sich aus 2,45 Millionen Euro aus der sogenannten Säule-II-Förderung der KfW-Bank und aus 1,05 Millionen Euro an Finanzmitteln des Landes Bremen über die BBM zusammen. Bei dem Finanzinstrument handelt sich um keinen Zuschuss, sondern um stille Beteiligungen oder offene Beteiligungen, die jeweils auf eine mehrjährige Laufzeit angelegt sind. Der Fördertopf ist branchenoffen.

„Wir haben ein schnelles Bewilligungsverfahren ausgearbeitet, um den Prozess zwischen Erstberatung, Prüfung, Bewilligung und Vertragsausgestaltung so kurz wie möglich zu halten. Uns ist es dabei wichtig, interessierten Unternehmen das optimale Finanzprodukt zur Verfügung zu stellen und beraten daher natürlich auch zu unseren übrigen Produkten im BAB-Portfolio. Wir hoffen hierdurch weitere Investorinnen und Investoren für die Unternehmen zu gewinnen“, so Sylvia Neumann, zuständig für das Beteiligungsprogramm bei der BAB.

Interessierte Unternehmen müssen den aktuellen Jahresabschluss, den Businessplan, eine Skizzierung der Corona-Notlage sowie einen aktuellen Geschäftsausblick einreichen, sowie im Voraus ein beratendes Erstgespräch mit der BAB führen.

Interessierte Unternehmen wenden sich bitte an Sylvia Neumann, 0421 9600-460, sylvia.neumann@starthaus-bremen.de.

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Förderbank und Starthaus unter neuer Adresse

BAB – Die Förderbank zieht an den Domshof

Bremen, 1. September 2020. Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 ist die BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven mit ihren Aufgaben gewachsen. Neben dem bisherigen Hauptsitz im Kontorhaus am Markt gab es auch Abteilungen an weiteren Standorten. Ab Anfang September gehört dieser Zustand der Vergangenheit an, denn die BAB wird dann komplett an ihren neuen Standort Domshof 14/15 in Bremen umgezogen sein.

„Damit ist die BAB als Einrichtung des Landes Bremen an zentraler Stelle erreichbar. Wir wollten einen gemeinsamen Ort für alle Dienstleistungen der Förderbank und des Starthauses, damit die Übersichtlichkeit für die Kundinnen und Kunden erhöht und der Zugang erleichtert wird“, erläutert Sven Wiebe, Staatsrat bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa die Entscheidung für diesen Standort.

„Wir haben eine modernere, funktionsgerechtere Umgebung mit einer offenen Bürolandschaft und die Wege sind kürzer geworden – ein großer Vorteil für die Geschäftabläufe, nicht nur für unsere Kundinnen und Kunden und auch für die Mitarbeitenden. So lässt sich bei Bedarf schnell auch einmal zusätzliche Expertise mobilisieren“, so Ralf Stapp, Geschäftsführer der BAB. Über dem Outdoor-Spezialisten „Unterwegs Bremen“ im Erdgeschoss und der ersten Etage hat die Förderbank für ihr neues Domizil ab dem zweiten Geschoss insgesamt fünf Etagen von der Handelskammer Bremen angemietet.

„Die Bremer Aufbau-Bank und das Starthaus sind wichtige Partner für Unternehmen, Neu-Gründer und Bürger. Beide Insitutionen leisten wertvolle Arbeit für den Wirtschaftsstandort und dessen Attraktivität. Die Handelskammer Bremen unterstützt als Vermieterin die Bündelung der Dienstleistungen an einer zentralen und gut erreichbaren Anlaufstelle und freut sich über den Einzug der Mieter“, sagt Dr. Matthias Fonger, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven.

Bereits im Januar waren das Team des Starthauses Bremen und die Abteilung Wohnraumförderung in die neue Immobilie umgezogen, nun folgen die anderen Kolleginnen und Kollegen. Wer sich telefonisch an die Förderbank wenden möchte, wird die Änderung nicht bemerken, denn die gewünschten Ansprechpersonen sind weiterhin unter den bisherigen Telefonnummern erreichbar. Bis vorerst Ende Oktober darf die BAB wegen Corona keinen regulären Kundenverkehr zulassen. Aber wer Kontakt zur BAB oder zum Starthaus Bremen aufnehmen möchte, kann sich in jedem Fall zuvor anmelden, um einen individuellen Termin abzusprechen.
Weitere Informationen gibt es im Internet www.bab-bremen.de.

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KfW-Darlehen: Förderfähige Investitionssumme von 20.000 auf 50.000 Euro angehoben

"Rund ums Haus": Mehr Unterstützung für klimafreundliches, altersgerechtes und sicheres Wohnen

Bremen, 7. August 2020. Bewährte Produkte und neue Möglichkeiten: Die BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven bietet mit ihrem Programm "Rund ums Haus" privaten Haus- oder Wohnungseigentümern sowie Wohnungseigentümergemeinschaften günstige KfW-Darlehen für die energetische Sanierung, den altersgerechten Umbau und für bauliche Maßnahmen zum Einbruchschutz. Die förderfähige Summe pro Antrag wurde nun von 20.000 Euro auf 50.000 Euro angehoben. Das eröffnet im privaten Hausbau neue Möglichkeiten.

Haus- oder Wohnungseigentümern sowie Wohnungseigentümergemeinschaften profitieren gleich von mehreren Vorteilen: Zum einen gibt es bei der energetischen Sanierung jetzt einen Tilgungszuschuss in Höhe von mindestens 20 Prozent der Darlehenssumme, der nicht zurückgezahlt werden muss. Zum anderen können neben barrierereduzierenden Maßnahmen auch Maßnahmen zum Einbruchschutz finanziert werden. Dabei kann es sich beispielsweise um zusätzliche Verriegelungen von Fenstern und Türen, um Bewegungsmelder, Gitter oder Rollläden handeln.

"Für uns zählt, dass wir mit jedem einzelnen vermittelten KfW-Kredit den Klimaschutz sowie Maßnahmen für altersgerechtes Bauen und mehr Sicherheit unterstützen", sagt BAB-Geschäftsführer Ralf Stapp. Die BAB fördert nun Darlehen von maximal 50.000 Euro pro Antragsstellendem, beziehungsweise 50.000 Euro je Wohneinheit bis maximal 750.000 Euro bei Wohnungseigentümergemeinschaften. Voraussetzung ist, dass die geplanten Maßnahmen die aktuellen Anforderungen des jeweiligen KfW-Programms erfüllen und die Finanzierung der Gesamtmaßnahme gesichert ist. Ein weiterer Vorteil für Privatkundinnen und -kunden ist, dass die BAB auf einen Eintrag ins Grundbuch verzichtet.

Welche Maßnahmen auch immer geplant sind: Bei Anträgen für die genannten KfW-Förderungen ist die BAB mit ihrem Programm "Rund ums Haus" auch für Privatkundinnen und -kunden und Wohnungseigentümergemeinschaften der richtige Ansprechpartner. Vor allem dann, wenn es sich um vergleichsweise kleine Darlehen handelt. „In den vergangenen zwei Jahren ist die Nachfrage nach den KfW-Programmen stetig gestiegen. Als Förderbank steht für uns vor allem die Unterstützung von Maßnahmen im Vordergrund, die zu einer Stärkung der Wirtschaftskraft und Lebensqualität in Bremen führen. Wir arbeiten dabei eng mit den Hausbanken zusammen“, führt BAB-Geschäftsführer Ralf Stapp aus.

Zusätzlich zu den KfW-Programmen gibt es im Förderprogrogramm „Rund ums Haus“ den hauseigenen Baustein "Wasser nach Plan". Damit können unter anderem auch Maßnahmen zum Rückstauschutz, der Austausch von Bleileitungen oder Kellerabdichtungen finanziert werden.

Informationen über die Förderungen "Rund ums Haus" und die KfW-Kredite erhalten Interessierte bei den Förderlotsen der BAB unter Telefon 0421-9600-454, per E-Mail unter foerderlotse@bab-bremen.de oder im Internet unter www.bab-bremen.de.


Für Land und Leute im Einsatz

BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven legt Geschäftsbericht 2019 mit positiven Ergebnissen vor

Bremen, 12. Juni 2020. Die Förderbank BAB hat im vergangenen Jahr mit ihren Programmen und Beratungsdienstleistungen in der Wirtschafts- und Wohnraumförderung erneut wichtige Impulse für Bremen und Bremerhaven gesetzt. So konnte die BAB dazu beigetragen, dass rund 11.000 Arbeitsplätze in Bremen und Bremerhaven gesichert und knapp 600 neue Stellen geschaffen wurden. Ein großer Anteil an Fördermitteln entfiel mit 3,8 Millionen Euro auf innovative Projekte oder Vorhaben aus der Luft- und Raumfahrt. Insgesamt bewilligte die BAB Zuschüsse mit einem Volumen von rund 19 Millionen Euro und Darlehen in Höhe von rund 80 Millionen Euro, entweder gemeinsam mit örtlichen Geschäftsbanken oder im Auftrag des Landes. Neben dem klassischen Fördergeschäft gewinnt die Begleitung von Start-ups und jungen Unternehmen zunehmend an Bedeutung für die Bank. So leistete das Starthaus, die zentrale Anlaufstelle der BAB für Gründungen, im Vorjahr fast 2.200 Beratungen und lud gemeinsam mit Netzwerkpartnern zu mehr als 100 Veranstaltungen ein. Auch bei der Schaffung und energetischen Sanierung von Wohnraum zieht die BAB eine positive Bilanz: 2019 investierte die Förderbank rund 10 Millionen Euro in neue bezahlbare Mietwohnungen und schob 120 energetische Sanierungen von Wohneinheiten an. Stark nachgefragt wurde mit 140 Beratungen auch das Förderlotsen-Programm der BAB.

Sven Wiebe, Staatsrat bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa und Aufsichtsratsvorsitzender der BAB, lobt die Arbeit der Förderbank: „Die BAB leistet wertvolle Arbeit für die Stabilität und das Wachstum unseres Wirtschaftsstandortes und für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Ich danke der Geschäftsführung und allen Beschäftigten der Förderbank für ihr großes Engagement und ihren tatkräftigen Einsatz bei der Förderung der Bremer Wirtschaft.“

Ralf Stapp, Geschäftsführer der BAB, sieht für die Bank im laufenden Geschäftsjahr einen erhöhten Handlungsbedarf durch die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Wirtschaft: „Die Förderbanken sind besonders in Krisenzeiten stark gefragt. Wir stellen fest, dass neben der hohen Zahl von Anträgen nach Corona-Soforthilfen die Nachfrage nach Krediten zurzeit steigt.“ Dies beträfe sowohl die Programme der KfW, die die BAB zusammen mit der Hausbank oder aber allein umsetzt, als auch die BAB-eigenen Kreditprogramme. „Mit unserem Portfolio sind wir in der BAB sehr gut aufgestellt, um den Unternehmen in der aktuellen schwierigen Zeit hilfreich zur Seite zu stehen“, ist sich Stapp sicher.

Das aktuelle Geschäftsjahr wird für die Förderbank eine räumliche Veränderung mit sich bringen: Bereits im Januar waren das Starthaus und die Abteilung Wohnraumförderung der BAB in eine neue Immobilie am Domshof 14/15 umgezogen. Im Laufe des Sommers steht nun der Umzug für die übrigen BAB-Bereiche in das neue Domizil an. „Wir arbeiten dann endlich mit dem gesamten BAB-Team unter einem Dach und sind nicht länger auf mehrere Standorte verteilt“, freut sich BAB-Geschäftsführer Kai Sander. „Wir versprechen uns durch die räumliche Nähe am neuen Standort frische Impulse für unsere Arbeit und konkreten Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden.“

Die wichtigsten Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2019

 

 

2019

2018

Eigenkapital

Mio. EUR

112,6

112,6

Bewilligte Kredite

Mio. EUR

80,0

75,0

Bilanzsumme

Mio. EUR

1.042,3

1.064,7

Geschäftsvolumen

Mio. EUR

1.214,1

1.229,8

Beschäftigte

Anzahl

81

78

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Corona-Soforthilfen: Mehr als 90 Prozent der Anträge bearbeitet

Bremer Aufbau-Bank GmbH zahlt 55 Millionen Euro an Bremer Unternehmen und Selbstständige aus

Bremen, 15. Mai 2020 Rund 12.100 Anträge auf die Corona-Soforthilfen von Bund und Land sind bis heute bei der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven eingegangen. Mehr als 90 Prozent aller Anfragen zur Unterstützung bei finanziellen Engpässen während der Corona-Krise hat die BAB innerhalb der vergangenen sieben Wochen beantwortet.



Mehr als 12.100 Anträge in sieben Wochen: Die BAB-Geschäftsführer Ralf Stapp und Kai Sander sind stolz auf die Leistung des gesamten Teams.

Staatsrat für Wirtschaft und Aufsichtsratsvorsitzender der BAB Sven Wiebe zeigt sich zufrieden mit der Arbeit der BAB, die die Abwicklung der Soforthilfen für die Stadtgemeinde Bremen verantwortet: "Es ist beachtlich, mit welchem Engagement alle gemeinsam nach den anfänglichen Problemen diese Herausforderung gemeistert haben – insbesondere in Anbetracht der außergewöhnlichen Rahmenbedingungen, mit denen alle Beteiligten durch die Corona-Krise konfrontiert sind. Mit diesem Einsatz wird ein wichtiger Beitrag für die Unternehmen und Beschäftigten in Bremen geleistet."

Ralf Stapp, Geschäftsführer der BAB, ist stolz auf die Leistung seines Teams: "Wir haben sofort nach Bekanntgabe der Soforthilfe-Programme eine Task-Force gebildet. Die Kolleginnen und Kollegen haben wochenlang bis weit in die Abendstunden hinein sowie die letzten sieben Wochenenden durchgearbeitet", so Stapp. Unterstützung erhielten sie dabei von der Handwerkskammer Bremen und der Handelskammer Bremen, die mit eigenen Hotlines bei der Antragstellung beraten und bei der Antragsbearbeitung geholfen haben. Ebenfalls leistete das Messe-Team um Hans Peter Schneider einen wichtigen Beitrag, indem es die Vervollständigung von 2.400 Anträgen aus dem ersten Zuschussprogramm des Landes übernahm. Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH wie auch Mitarbeitende des Finanzressorts waren ebenso mit an Bord, als es galt, nicht nur die Antragsflut, sondern auch die Vielzahl an telefonischen Nachfragen zu beantworten. Ralf Stapp: "Ihnen allen gebührt große Anerkennung und mein persönlicher Dank. Sie haben dafür gesorgt, dass viele Menschen in Bremen wieder etwas zuversichtlicher in die nahe Zukunft schauen können." Zeitweise waren mehr als 100 Personen an der Abwicklung der Soforthilfe-Programme beteiligt, für die die BAB in Windeseile die entsprechende Infrastruktur bereitgestellt hat.

10.247 Anträge auf Zuschüsse der Corona-Soforthilfe konnten von der BAB bislang positiv beschieden werden. "Hand in Hand haben wir über Abteilungs- und Organisationsgrenzen hinaus diese Mammutaufgabe gestemmt. In solchen Krisenzeiten zeigt sich einmal mehr, wie leistungsstark gerade gut strukturierte und hochmotivierte Teams agieren können", erklärt Kai Sander, ebenfalls Geschäftsführer der BAB. Dadurch und mit hohem Prüfungsaufwand konnten die Mitarbeitenden auch Betrugsversuche von Antragsstellenden verhindern.

Insgesamt sind bislang circa 55 Millionen Euro Soforthilfe an Unternehmen und Soloselbständige in der Stadt Bremen geflossen. Weitere Gelder stehen bereit – für all jene Antragstellenden, die derzeit noch ihre Anträge einreichen oder bei denen sich Prüfung und Bewilligung der Mittel aus unterschiedlichen Gründen, wie beispielsweise fehlenden Angaben, schwieriger gestalten.

Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.bab-corona.de. Einen Überblick zu allen Angeboten des Landes Bremen und des Bundes und weitere Infos, Links und Kontakte für Unternehmen, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, finden sich unter www.bremen-innovativ.de/corona-info-ticker-fuer-unternehmen.


Warnung vor Phishing-Emails für Corona-Soforthilfe

Fälscher wollen Daten und Geld abgreifen

Bremen, 7. Mai 2020. Derzeit versuchen Betrüger mit authentisch wirkenden, aber gefälschten E-Mailadressen regionaler Förderbanken an Geld oder persönliche Daten zu gelangen. Diese E-Mails sind erkennbar an einer falschen Domain im Namen, meist "de.com" – das heißt für Bremen zum Beispiel die Endung "@bab-bremen.de.com".

BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven – in der Stadt Bremen zuständig für die Abwicklung der Corona-Soforthilfeprogramme – weist ausdrücklich darauf hin, dass sie ausschließlich E-Mailadressen mit den exakten Endungen "@bab-bremen.de", "@starthaus-bremen.de" oder "@wfb-bremen.de" verwendet.

Wie das Landeskriminalamt Bremen mitteilt, versuchen Kriminelle in diesen E-Mails eine Drohkulisse hinsichtlich der Rückzahlung von Fördergeldern aufzubauen und bitten dabei um Rückmeldung und Übermittlung einer Bescheinigung über erhaltene Corona-Soforthilfe-Zuschüsse an die täterseitig kontrollierte Mailadresse. Damit wollen sie Daten abgreifen und Betroffene zu Zahlungen an die Bankverbindung der Täter veranlassen. Es ist ausdrücklich davor zu warnen, die Anhänge in solchen E-Mails zu öffnen oder auf darin enthaltene Links zu klicken.

Das LKA geht davon aus, dass vermutliche alle Bundesländer sowie der Bund und deren Investitionsbanken mit entsprechend vorbereiteten Domains betroffen sind. Im Zweifel wenden sich Betroffene für Nachfragen an die zentrale Hotline (0421) 96 00-333 und die Mailadresse task-force@bab-bremen.de.

Presse-Kontakt & verantwortlich: Juliane Scholz (verantwortlich), Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation, Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 128, presse@bab-bremen.de

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Warnung vor Betrugsseiten für Corona-Soforthilfe - Fälscher leiten Hilfszahlungen auf eigene Konten um

Aktuell versuchen Betrüger, mit gefälschten Internetseiten für Corona-Soforthilfen an die Daten von Hilfesuchenden zu kommen und in deren Namen Gelder zu beantragen. Die gefälschten Seiten sehen den richtigen teilweise täuschend ähnlich, Texte und Elemente werden von den Originalen übernommen. Geben Antragstellende dort ihre Daten ein, kopieren die Betrüger diese, tauschen jedoch die Bankverbindung aus und senden den so gefälschten Antrag an die Förderbanken, um Auszahlungen auf das eigene Konto umzuleiten.

Die BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven weist ausdrücklich darauf hin, das Anträge ausschließlich über die Seite bab.contingent.de eingereicht werden können und bitte Antragstellende darum, unbedingt immer auf die korrekte Adresse in der Browserzeile zu achten. Die gefälschten Seiten treten momentan deutschlandweit auf – ein auf Bremen bezogener Fall ist zurzeit nicht bekannt, da dies allerdings auch künftig nicht ausgeschlossen werden kann, rufen die Verantwortlichen zur Vorsicht auf.

Die Task Force der BAB steht allen wirtschaftlich Tätigen in Bremen mit Informationen und Hilfe zur Verfügung und hält neben der Soforthilfen des Landes und des Bundes verschiedene weitere Instrumente bereit, um Unternehmen, Selbstständige und freischaffend Tätige, die durch den Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, zu unterstützen.

Hierfür gibt es die zentrale Hotline (0421) 96 00-333 und die Mailadresse task-force@bab-bremen.de. Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten und dazu, welche Informationen Hilfesuchende vor der Kontaktaufnahme vorbereiten und bereithalten sollten, um einen schnellen Ablauf zu gewährleisten, gibt es auf der Internetseite der BAB unter bab-bremen.de/stabilisieren/beratung/task-force.html.

Zudem unterstützen die Handelskammer und die Handwerkskammer bei der Antragsberatung für die Soforthilfeprogramme von Bund und Land. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Handelskammer sind unter der kostenfreien Hotline 0800 0800 106 telefonisch erreichbar. Die Handwerkskammer nimmt Anrufe unter der Hotline 0421 30500-110 entgegen.

Weitere Informationen zur Task Force im Land Bremen und zum Corona Virus finden Sie unter bremen-innovativ.de/corona-info-ticker-fuer-unternehmen


Soforthilfeprogramm des Bundes nicht für private Lebenshaltungskosten!

Das Soforthilfeprogramm des Bundes ermöglicht Zuschüsse zur Deckung des voraussichtlichen laufenden betrieblichen Sach- und Finanzaufwand des Antragstellers. Kosten des privaten Lebensunterhalts wie die Miete der Privatwohnung, Krankenversicherungsbeiträge oder ein Unternehmerlohn fallen nicht darunter und können daher nicht durch die Soforthilfe abgedeckt werden. Parallel zu den Soforthilfen können Leistungen der Grundsicherung beantragt werden, deren Antragsvoraussetzungen vereinfacht worden sind.

Kleinunternehmer und Solo-Selbständige sollen nicht auf Rücklagen zurückgreifen müssen oder in ihrer Existenz bedroht werden. Sie erhalten schnell und unbürokratisch Zugang zur Grundsicherung (SGB II) ohne Vermögensprüfung oder Aufgabe der Selbständigkeit.
 
Konkret gilt hinsichtlich der Grundsicherung vom 01.03. – 30.06.2020:
 

  • Für alle Neuanträge: stark vereinfachte Vermögensprüfung für 6 Monate
  • Anerkennung der tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung ohne Angemessenheitsprüfung  (für sechs Monate)
  • vereinfachte Prüfung von Einkommen für eine schnelle Gewährung der Leistungen (für sechs Monate vorläufige Bewilligung)
  • Durch eine Verordnungsermächtigung kann die Bundesregierung bei Bedarf die Regelungen bis zum 31. Dezember 2020 verlängern.
  • Ansprechpartner sind die zuständigen Jobcenter

Coronavirus-Auswirkungen: Schnelle Unterstützung für Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten

Task Force für Unternehmen im Land Bremen bei der Förderbank BAB eingesetzt

Bremen, 11. März 2020. Bei der Sitzung der Wirtschaftsminister*innen in Berlin beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) machte Kristina Vogt, die Bremer Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, klar, dass Unternehmen umfassende Unterstützung seitens Bund und Länder erwarten können: „Wir müssen jetzt situationsgerecht, angemessen und besonnen reagieren. Die Länder verfügen über Instrumente wie Bürgschaften, Liquiditätshilfen und Umstrukturierungsbeihilfen, um betroffenen Unternehmen und Arbeitnehmer*innen kurzfristig zu helfen. Mit weiteren schnellwirkenden Maßnahmen, wie der beschlossenen Erleichterung der Bedingungen beim Kurzarbeitergeld des Bundes, können wir Liquiditätsengpässe auffangen und auch für die Angestellten positive Signale senden.“

Angesichts der Krise verstärkten Bund und Länder ihre Zusammenarbeit. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen in besonders betroffenen Branchen wie der privaten und öffentlichen Veranstaltungswirtschaft und dem Tourismus seien klare Signale wichtig, sagte Vogt auf dem Treffen bei Wirtschaftsminister Altmaier, in Ihrer Eigenschaft als Vorsitzende der Wirtschaftsministerkonferenz.

Für Unternehmen in Bremen und Bremerhaven, die durch die Auswirkungen des Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, steht nun auf Initiative der Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt eine Task Force bei der BAB – die Förderbank für Bremen und Bremerhaven bereit. Die Task Force der BAB besteht aus einem Expertenteam, das individuelle Lösungsvorschläge für akut betroffene Unternehmen und Arbeitnehmer*innen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten entwickelt. „Unser Ziel ist es, kurzfristig und unbürokratisch auf Bedarfe einzugehen, um gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Bremen zu entlasten. Als Förderbank greifen wir dabei auf unsere vielfältigen Instrumente wie Bürgschaften, Beihilfen, Kredite und Förderprogramme zurück, im engen Austausch mit der Unternehmensleitung und der jeweiligen Hausbank“, so Kai Sander, Geschäftsführer der BAB.

Die BAB tausche sich zudem mit den Wirtschaftsfördereinrichtungen des Landes Bremen aus, bringe Akteure an einen Tisch und könne so umfassend auf die jeweiligen Herausforderungen und Bedarfe der Unternehmen eingehen und den gesamten Prozess begleiten.

Das Team der Task Force der BAB steht für alle Fragen bereit. Die „Funktionszeiten“ sind Mo-Do von 9-17 Uhr und Freitags oder vor Feiertagen von 9-15 Uhr.

Die Nummer der Hotline lautet (0421) 9600-333, per E-Mail ist das Team unter task-force@bab-bremen.de zu erreichen.*

*Hinweis: Aufgrund der hohen Nachfrage wurde eine Hotline geschaltet und wir haben die Kontaktdaten aktualisiert.


Drei Millionen Euro für die künstliche Intelligenz in Bremen

Förderung für Innovationen aus Wissenschaft und Wirtschaft

Bremen, 28. Februar 2020. Entlastung für Hebammen oder Durchblick im Innenstadtverkehr, künstliche Intelligenz wird in zunehmenden Maß in unserem Alltag relevant – und Bremer Ideen sind vorne mit dabei. Die BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven fördert zwölf innovative Projekte im Bereich der künstlichen Intelligenz mit insgesamt 3,1 Millionen Euro aus Mitteln des Landes Bremen und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der EU. Inklusive Eigenmittel der Unternehmen und Institute liegt das Gesamtvolumen der Vorhaben bei rund 5,2 Millionen Euro, 28 Partner sind an den Projekten beteiligt.

„Im Bereich KI wächst die Bremer Wirtschaft kontinuierlich und in der Wissenschaft genießt die Hansestadt international einen exzellenten Ruf. Mit der Förderung innovativer Projekte erleichtern wir den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und können spannende Technologien made in Bremen auf den Weg bringen“, so Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa und ergänzt: „Um diese Entwicklung weiter auszubauen und das Land Bremen national und international als KI-Standort zu positionieren, werden wir vor dem Sommer gemeinsam mit dem Wissenschaftsressort die ressortübergreifende Landes-KI-Strategie verabschieden lassen.“

Bis Ende 2019 hatten Unternehmen und wissenschaftliche Institutionen Zeit, ihre Projektanträge innerhalb einer Sonderausschreibung der BAB im Rahmen der FEI-Förderung abzugeben. FEI steht für „Forschung, Entwicklung und Innovation“, das Förderangebot der BAB unterstützt Unternehmen mit Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen. „Mit dem FEI-Programm wollen wir die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Bremer Unternehmen ausbauen, Arbeitsplätze schaffen, Entwicklungsrisiken abmildern und nicht zuletzt die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stärken. Die außerordentlich hohe Zahl an Projektanträgen wie auch das hohe Fördervolumen zeigen uns, dass künstliche Intelligenz in Bremen ein absolutes Zukunftsthema ist“, sagt Dr. Norbert Möllerbernd, Innovationsmanager bei der BAB.

Die zwölf ausgewählten Projekte stammen aus allen Wirtschaftszweigen, von der Logistik und Automatisierungstechnik über Erneuerbare Energien bis hin zum Gesundheitswesen und der Aus- und Weiterbildung. An der Ausschreibung beteiligten sich sowohl Start-ups und Kleinunternehmen als auch Mittelständler und Konzerne wie die Airbus Group oder die BLG Logistics Group.

Ein Projektbeispiel liefert das Bremer Start-up XTL Kommunikationssysteme. Das Unternehmen optimiert Routen und Touren in logistischen Prozessen mittels künstlicher Intelligenz. Im FEI-Projekt „KI-Dispo“ will das junge Team nun eine Lösung für ein aktuelles Problem der innerstädtischen Logistik finden: Wie kann eine große Anzahl an Paketen am effizientesten zu ihrem jeweiligen Bestimmungort „auf der letzten Meile“ gelangen, wenn verschiedene Transportmöglichkeiten wie Autos, Vans, e-Bikes, Drohnen oder LKW zur Verfügung stehen? „Routenoptimierung gehört zu den komplexesten Herausforderungen der Informatik und der multimodale Transport – also die Nutzung verschiedener Transportvehikel wie Rad und Auto – potenziert das Problem. Mit der FEI-Förderung können wir ein Werkzeug zur Planung und Steuerung von multimodalen, innerstädtischen Transporten entwickeln“, so Dr. Max Gath, Gründer von XTL.

Zu den 28 Projektbeteiligen zählen sechs wissenschaftliche Institute: Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik, die Hochschule Bremen und Universität Bremen, das Institut für Automatisierungstechnik  und das Zentrum für Technomathematik ZeTeM.

Letzteres ist Partner des Projekts „KIDOHE“ zusammen mit dem Bremer Unternehmen Atacama Blooms. Das Projekt zielt darauf ab, Hebammen in ihrer täglichen Arbeit durch künstliche Intelligenz zu unterstützen. Zum Berufsalltag von Hebammen gehören umfangreiche Dokumentationspflichten, die KI soll durch intelligente Handlungs- und Dokumentationsvorschläge einen entscheidenden Beitrag zur Entlastung beisteuern.

„Die große Bandbreite an Themen zeigt, dass künstliche Intelligenz in jeder Branche zu einem relevanten Faktor wird, ob nun im Gesundheitswesen oder der Intralogistik. Und Bremen ist in jedem Sektor mit spannenden und innovativen Ansätzen dabei“, führt Innovationsmanager Möllerbernd weiter aus.
 
Presse-Kontakt:
Andrea Bischoff, Referentin Unternehmenskommunikation & Social Media, Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Telefon 0421- 96 00 159, andrea.bischoff@bab-bremen.de
 


Pressemitteilung School Up-Gründungspreis


Noch bis zum 1. März für School Up-Gründungspreis bewerben

Gründungsideen Bremer Schülerinnen und Schüler gesucht

Bremen, 24.01.2020. Noch bis zum 1. März 2020 können sich Bremer Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse für den School Up-Gründungspreis bewerben. Der Wettbewerb des Starthaus Bremen in Kooperation mit dem Landesinstitut für Schule Bremen sucht neue Geschäftsideen und prämiert die besten mit Geldpreisen.

Der Preis honoriert Geschäftsideen, innovative Lösungen und neue wirtschaftliche Ansätze für die Herausforderungen von morgen. Er teilt sich in zwei Altersklassen auf: einmal die „YoungStarter“ der Jahrgänge fünf bis neun und die „InnovationStarter“ ab Klasse zehn. Es winken Gewinne von bis zu 600 Euro in verschiedenen Kategorien, der Besuch bei einem Bremer Start-up sowie Sonderpreise, etwa für die nachhaltigste Geschäftsidee.

Ideen können bis zum 1. März 2020 eingereicht werden, die Preisverleihung findet im Rahmen der Schülerfirmenmesse 2020 am 29. April 2020 im Metropol Theater in Bremen statt. Der Einreichungsform sind dabei keine Grenzen gesetzt: Von Prototypen, Skizzen, Präsentationen über Bilder, Foto oder Videos ist alles denkbar.

Weitere Informationen gibt es unter: www.starthaus-bremen.de/schoolup
Presse-Kontakt: Juliane Scholz (verantwortlich), Pressesprecherin Starthaus / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 128, presse@starthaus-bremen.de

Über das Starthaus
Das Starthaus ist die zentrale Anlaufstelle im Bremer Gründungsökosystem. Es begleitet Gründungs- und Aufbauprozesse, stellt Kontakte zum Gründungsnetzwerk des Landes Bremen her und konzipiert und koordiniert die verschiedenen Förderbausteine. Erfahrene Starthelfer/innen stehen in der Bremer Innenstadt und in Bremerhaven Gründenden und jungen Unternehmen zur Seite, unterstützen zu allen Gründungsfragen und informieren zur unternehmerischen Tätigkeit. Das Starthaus ist eine Initiative der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa in Trägerschaft der BAB – Der Förderbank für Bremen und Bremerhaven (Bremer Aufbau-Bank GmbH). Weitere Informationen: www.starthaus-bremen.de, www.starthaus-bremerhaven.de


„Ein Banker mit Herz und Seele“

Jörn-Michael Gauss verabschiedet sich aus der Geschäftsführung der Förderbank BAB

Bremen, 01. Oktober 2019. In der Geschäftsführung der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven steht zum 1. Oktober 2019 ein Wechsel an: Jörn-Michael Gauss, seit August 2012 verantwortlich für die Bereiche Wirtschaftsförderung, Landesbürgschaften und Treasury, verabschiedet sich in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Kai Sander, bislang Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung bei der BAB. Sander tritt damit als zweiter Geschäftsführer an die Seite von Ralf Stapp.

„Jörn-Michael Gauss hat mit besonderem Einsatz und hoher Kompetenz die Entwicklung der BAB nachhaltig geprägt. Wir verabschieden uns mit den besten Wünschen“, bedanken sich BAB-Aufsichtsratsvorsitzender Ekkehart Siering und Geschäftsführungskollege Ralf Stapp. Als Markt- Geschäftsführer war Gauss zusammen mit dem Marktfolge-Geschäftsführer Stapp verantwortlich für die Konzeption und Implementierung der strategischen und operativen Unternehmensziele.

Nachfolger Kai Sander ist 50 Jahre alt und wie sein Geschäftsführungskollege Ralf Stapp in Bremen aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Sander BWL an der Hochschule Bremen und in Alcala de Henares bei Madrid. Erste Förderbankenerfahrungen sammelte er bei der KfW in Frankfurt am Main, bevor er 2001 zur BAB wechselte. Dort erhielt er 2008 Prokura und war seitdem in leitender Position an verschiedenen Stellen der BAB tätig, zuletzt seit fünf Jahren als Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung, wo er die Verantwortung für drei Teams mit insgesamt 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übernahm.

Die Bremer Aufbau-Bank GmbH (BAB) ist die Förderbank für Bremen und Bremerhaven. Sie unterstützt das Land Bremen in der Landesentwicklungs-, Struktur- und Wirtschaftspolitik und begleitet Unternehmen in allen Phasen der Entwicklung. In Partnerschaft mit den örtlichen Banken und Sparkassen hat die BAB alle wirtschaftlichen Aktivitäten im Fokus, die im Interesse des Bundeslandes Bremen liegen. Weitere Themenschwerpunkte der BAB sind  die Wohnraumförderung und das Starthaus, die zentrale Anlaufstelle im Bremer Gründungsökosystem.

Hinweis an die Redaktionen / Foto:

Im Pressebereich der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH stellt die Pressestelle der Förderbank BAB / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH Bilder von Jörn-Michael Gauss und Kai Sander zur Verwendung im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung zur honorarfreien Nutzung zur Verfügung (Foto: BAB/Harry Zier).

Presse-Kontakt: Juliane Scholz (verantwortlich), Pressesprecherin Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 128, presse@bab-bremen.de


Umzug der Förderbank BAB in Bremerhaven

Beratung künftig in der Schifferstraße

Bremen, 30. August 2019
Neue Räume und ein gemeinsamer Service: Ab Mittwoch, 4. September 2019, finden Bremerhavenerinnen und Bremerhavener, die sich rund um das Thema Wohnraumförderung informieren möchten, die BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven in der Schifferstraße 36-40.

Die neuen Räumlichkeiten teilt sich die Aufbau-Bank mit dem Partner energiekonsens, der Klimaschutzagentur für Bremen und Bremerhaven. Kundinnen und Kunden, die sich zu energetischen Maßnahmen und Fördermöglichkeiten rund ums eigene Haus beraten lassen möchten, finden nun die Angebote beider Partner an einem Ort.

Die BAB als Förderbank des Landes Bremen unterstützt öffentliche und private Investitionen mit Wohnraumförderung und stärkt damit Lebensqualität in Bremen und Bremerhaven. Im Büro in der Seestadt findet jeden Mittwoch Beratung vor Ort statt, Interessierte können sich vorab unter Tel. 0421 9600-40 oder per E-Mail an mail@bab-bremen.de anmelden.

Presse-Kontakt:
Andrea Bischoff, Referentin Unternehmenskommunikation & Social Media, Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Telefon 0421- 96 00 159, andrea.bischoff@bab-bremen.de
Verantwortlich: Juliane Scholz (verantwortlich), Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation, Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Telefon 0421- 96 00 128, presse@bab-bremen.de


Mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien – weniger CO2-Emissionen

Programm für Angewandte Umweltforschung (AUF) bietet neue Fördermöglichkeiten für innovative Wissenschaftsprojekte in Bremen und Bremerhaven

Anwendungsnahe Forschung für den Klimaschutz: Mit dieser Ausschreibung wird die Wissenschaft im Land aufgefordert, die bremischen Unternehmen mit ihrer Expertise dabei zu unterstützen, ihre Chancen zur CO2-Reduktion zu erkennen und zu nutzen. Dafür startet Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau gemeinsam mit der BAB (Förderbank für Bremen und Bremerhaven) und der BIS (Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH) die Ausschreibung „Mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien – weniger CO2-Emissionen“ mit bis zu 750.000 Euro Zuschuss je Vorhaben.

Ziel ist es, für die Unternehmen die Kosten für die Suche nach effizienteren Lösungen zu verringern und die Entwicklung von spezifischen Innovationen im Sinne des Klimaschutzes voranzutreiben. Es werden Fördermittel für große Schwerpunktvorhaben bereitgestellt, die der geförderten wissenschaftlichen Einrichtung den Aufbau einer themenspezifischen Arbeitsgruppe für zwei Jahre (bei Promotionsvorhaben für bis zu drei Jahre) ermöglichen. Auch Verbundvorhaben mehrerer wissenschaftlicher Einrichtungen im Land sind willkommen.

Bis zum 30. September 2019 können nach einem Erstgespräch Projektskizzen zur Bewerbung um Fördermittel eingereicht werden.
Forschungseinrichtungen können bis zu 100 Prozent Förderung erhalten. Grundlage ist die Richtlinie zum „Programm für Angewandte Umweltforschung (AUF)“. Die Umsetzung des Programms AUF erfolgt aus Landesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union.

Das Programm wird im Auftrag der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau durch die Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH (BIS) und die Bremer Aufbau-Bank GmbH (BAB) betreut.
Ansprechpartner sind in der Stadt Bremen Dr. Detlef Pukrop und Michael Thomas, Tel.: +49 421 9600-346 bzw.-322, www.bab-bremen.de , und in der Stadt Bremerhaven Guido Ketschau und Dr. Jennifer Schweiger, Tel.: +49 471 94646-741, bzw. -605, www.bis-bremerhaven.de .

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Positive Jahresbilanz 2018 der Förderbank BAB

Förderprogramme stark nachgefragt / Starthaus-Initiative gut angenommen / Wichtige Impulse für Wohnungsmarkt

Bremen, 4. Juli 2019. Die BAB – Förderbank für Bremen und Bremerhaven zieht eine positive Bilanz ihres Geschäftsjahres 2018 und legt gute Ergebnisse in den Bereichen Wirtschafts- und Wohnraumförderung vor: So wurden die Fördermittel der BAB erneut stark nachgefragt und übertrafen zumeist das Vorjahresniveau. Allein über ihre Programme für Innovationsförderung und Entwicklungen der Luft- und Raumfahrt vergab die Bank 3,1 Millionen Euro und unterstützte 42 Projekte. Insgesamt bewilligte sie 146 Förderanträge und Zuschüsse sowie Darlehen in Höhe von 75 Millionen Euro, entweder gemeinsam mit örtlichen Geschäftsbanken oder im Auftrag des Landes. Auch in der Wohnraumförderung konnte die BAB mit der Förderung von insgesamt 610 Mietwohnungen und 1.275 energetischen Sanierungen bis zum 31.1.2018 starke Akzente setzen.

Ekkehart Siering, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und Aufsichtsratsvorsitzender der BAB, erklärt: „Durch die Fördermaßnahmen der Bremer Aufbau-Bank wurden mehr als 8.300 Arbeitsplätze gesichert, gut 500 neue geschaffen und Investitionen von rund 305 Millionen Euro ausgelöst. Die Bank leistet einen wichtigen Beitrag für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Unternehmen und gibt neue Impulse für das Wirtschaftswachstum sowie die Schaffung von Wohnraum.“

Besonders gut wurde das neue Bremer Luft- und Raumfahrt-Forschungsprogramm (LURAFO) angenommen, in dessen Rahmen Forschungs- und Entwicklungs-Kooperationsprojekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft unterstützt werden. Auch beim FEI-Programm, in dessen Rahmen technologieoffene Projekte im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation gefördert werden, lag die Nachfrage 2018 auf einem hohen Niveau. Neben Zuschüssen können hier auch zinsgünstige Darlehen aus dem EFRE-Darlehensfonds vergeben werden. „Zur positiven Förderbilanz der BAB tragen die vielfältigen Förderangebote für kleine und mittlere Unternehmen, die Bündelung von Darlehens- und Zuschussprodukten im Investitions- und Innovationsbereich sowie der beliebte Bremer Unternehmerkredit bei“, sagt Jörn-Michael Gauss, Geschäftsführer der BAB. „Die Zahlen in den einzelnen Förderprogrammen haben sich sehr erfreulich entwickelt“, ergänzt er. Das sei auch der guten Konjunktur geschuldet, welche die Investitionsbereitschaft der Firmen fördere.

Guter Start für das Starthaus

Seit Januar 2018 berät die BAB mit der Starthaus-Initiative alle Gründungsinteressierten und jungen Unternehmen in Bremen und Bremerhaven. Im Starthaus finden sie Beratungsangebote, Hilfe beim vom Strukturieren der ersten Geschäftsidee bis hin zur Erstellung des Businessplans, qualifizierende Veranstaltungen sowie nützliche Kontakte und Fördermittel. „Wir sind mit dem ersten Jahr des Starthauses sehr zufrieden. Die Starthaus-Initiative ist bei den Gründerinnen und Gründern gut angekommen und hat mit ihren 136 Veranstaltungen und mittlerweile 80 Netzwerkpartnern viele Impulse für das Bremer Gründungsökosystem gegeben“, sagt BAB-Geschäftsführer Ralf Stapp. „Wir haben im vergangenen Jahr 2.044 Beratungen im Starthaus durchgeführt. Das ist ein deutlicher Beleg für die hohe Akzeptanz der Initiative und bestärkt uns darin, unser Angebot weiter auszubauen“, so Stapp.

Zum Starthaus gehört auch die regionale Crowdfunding-Plattform „Schotterweg“. Sie hat sich seit ihrem Start ebenfalls gut entwickelt und wird seit 2015 von der BAB in Kooperation mit Startnext betrieben. 156 Crowdfunding-Vorhaben wählten seit dem Projektstart diesen Weg, um ihre Ideen umzusetzen. 80 Projekte waren erfolgreich und warben insgesamt rund 630.000 Euro ein. Mit „MikroCrowd Bremen“ hat das Starthaus Bremen & Bremerhaven kürzlich ein neues Finanzierungsangebot unter anderem für angehende Unternehmerinnen und Unternehmer geschaffen und zwei bestehende Angebote – das Crowdfunding und den Mikrokredit – zu einem neuen Instrument kombiniert.

35,8 Millionen Euro für Wohnraumförderung

Die BAB unterstützt das Land Bremen auch in der Wohnraumförderung bei der Realisierung seiner wohnungspolitischen Ziele. Bis zum 31.12.2018 flossen aus den Wohnraumförderungsprogrammen in Summe 35,8 Millionen Euro in 610 neue bezahlbare Mietwohnungen, davon wurden allein im Geschäftsjahr 2018 rund 4,3 Millionen Fördereuro für 70 Mietwohnungen bewilligt. Hinzu kommen 1.275 energetischen Sanierungen, die von der BAB bis zum 31.12.2018 insgesamt unterstützt wurden. Die durchschnittlich erzielte CO2-Minderung beträgt dabei 20 Prozent. Einen starken Anstieg verzeichneten die Förderberaterinnen und Förderberater bei den Wohnraumförderprogrammen: Sie führten 50 Prozent mehr Informationsgespräche im Rahmen des Förderlotsen-Programms für nachhaltige Wohngebäude als im Vorjahr.

2019 – Gute Perspektiven und ein Umzug

Auch für das laufende Geschäftsjahr verfolgt die BAB engagierte Ziele. Mit dem ESA-Gründerzentrum „Business Incubation Centre (BIC) Northern Germany“ startete im Mai 2019 ein neues Leuchtturmprojekt der Raumfahrtbranche in Bremen. Der Raumfahrtinkubator, Teil eines europaweiten Netzwerks von 29 Zentren für Unternehmensgründerinnen und -gründer der Europäischen Weltraumorganisation ESA, soll bis 2021 15 Startups aus Bremen und weitere 15 Startups aus den nördlichen Bundesländern aufnehmen und für jeweils 24 Monate in ihrem Geschäftsaufbau unterstützen. Ziel des Gründerzentrums ist es, Start-ups und junge Unternehmen aus der Raumfahrt durch besondere infrastrukturelle Rahmenbedingungen zu unterstützen und Interessierten aus anderen Technologiesektoren den Weg in die Raumfahrt zu erleichtern.

Neben dem weiteren Ausbau ihrer Förderaktivitäten engagiert sich die BAB auch in Zukunft sozial- und umweltpolitisch. So unterstützt sie in diesem Jahr erneut den Bremer Umweltpreis, der besonders innovative Unternehmen für ihr außerordentliches betriebliches Umweltengagement auszeichnet. Auch steht eine räumliche Veränderung an: Die BAB und das Starthaus beziehen Ende 2019 bzw. Anfang 2020 ein neues Gebäude am Domshof. „Dort wollen wir auch in Zukunft bedarfsorientierte und fallspezifische Lösungen anbieten und unseren Kundinnen und Kunden einen handfesten Mehrwert bieten“, sagt Stapp.

Die wichtigsten Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2018:

  • Eigenkapital: 112,6 Mio. EUR
  • Bewilligte Kredite: 75,0 Mio. EUR
  • Bilanzsumme: 1.064,7 Mio. EUR
  • Geschäftsvolumen: 1.229,8 Mio. EUR
  • Beschäftigte: 78


Presse-Kontakt: Juliane Scholz (verantwortlich), Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation, Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 128, juliane.scholz@wfb-bremen.de

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Neues Finanzierungsangebot für Startups

MikroCrowd Bremen verbindet das Beste aus zwei Welten

Bremen/Bremerhaven, 28.06.2019. Mit MikroCrowd Bremen schafft das Starthaus Bremen & Bremerhaven ein neues Finanzierungsangebot für angehende Unternehmerinnen und Unternehmer. Es kombiniert zwei bestehende Angebote – das Crowdfunding über die Plattform „Schotterweg“ und den Mikrokredit – zu einem neuen Instrument.

„Für junge Unternehmen und Selbstständige ist es wichtig, ihr Geschäftsmodell schnell am Markt testen zu können. Dafür eignet sich Crowdfunding ideal. Oft geht der Finanzbedarf aber über das gesammelte Geld hinaus – weshalb wir mit einem Mikrokredit die Finanzierungslücke füllen wollen“, sagt Ralf Stapp, Geschäftsführer der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven, der Initiatorin des Starthauses.

20.000 Euro können auf diese Weise finanziert werden. Anträge stellen dürfen Startups und freiberuflich Tätige, die im Land Bremen einen Betrieb gründen, übernehmen oder fortführen möchten. Zunächst bewerben sich alle Interessierten beim Starthaus mit ihrer Geschäftsidee. Danach erstellen sie eine eigene Crowdfunding-Kampagne über die „Schotterweg“-Plattform, bei der mindestens die Hälfte des Bedarfes eingesammelt werden muss. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Kampagne vergibt die BAB dann einen zusätzlichen Mikrokredit in Höhe von maximal 10.000 Euro, sodass  eine Finanzierung von kombiniert 20.000 Euro erreicht werden kann.

Crowdfunding bezeichnet die Finanzierung von Projekten durch die breite Öffentlichkeit, englisch die „Crowd“. Jeder oder jede kann einen Beitrag zur Realisierung einer Idee beitragen, die über einen festgelegten Zeitraum auf der Bremer Plattform Schotterweg online einsehbar ist.
Der BAB-Mikrokredit ist ein Förderinstrument, das Kleinunternehmen, freiberuflich Tätige und Gründungsvorhaben mit zinsgünstigen Darlehen bei Vorhaben mit geringem Kapitalbedarf da unterstützt, wo eine Hausbank die Finanzierung ablehnt.

„Wir freuen uns, mit dem neuen Angebot auf die Bedarfe junger Gründerinnen und Gründer eingehen zu können und sie noch zielgerichteter zu unterstützen“, sagen auch Sabine Fröhlich und Leslie Schoßmeier-Prigge aus dem Schotterweg-Team. Eine Antragstellung für MikroCrowd Bremen ist ab dem 1. Juli 2019 möglich. Erste Informationen sowie Ansprechpartnerinnen sind zu finden unter: www.starthaus-bremen.de sowie unter www.schotterweg-crowdfunding.de

Presse-Kontakt: Juliane Scholz (verantwortlich), Pressesprecherin Starthaus / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 128, presse@starthaus-bremen.de

Redaktionen finden auf der Seite der WFB ein Bild zum Download.
 
Über das Starthaus
Das Starthaus ist die zentrale Anlaufstelle im Bremer Gründungsökosystem. Es begleitet Gründungs- und Aufbauprozesse, stellt Kontakte zum Gründungsnetzwerk des Landes Bremen her und konzipiert und koordiniert die verschiedenen Förderbausteine. Erfahrene Starthelfer/innen stehen in der Bremer Innenstadt und in Bremerhaven Gründenden und jungen Unternehmen zur Seite, unterstützen zu allen Gründungsfragen und informieren zur unternehmerischen Tätigkeit. Das Starthaus ist eine Initiative der BAB, der Förderbank für Bremen und Bremerhaven (Bremer Aufbau-Bank GmbH). Das Starthaus wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Weitere Informationen: www.starthaus-bremen.de, www.starthaus-bremerhaven.de


Unternehmen + Wissenschaft = Umweltinnovationen 2019

Das Programm PFAU bietet mehr Fördermöglichkeiten für Innovationsprojekte von Unternehmen in Bremen und Bremerhaven

Klimawandel, Umweltverschmutzung und übermäßiger Ressourcenverbrauch erfordern neue Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Daher startet die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau gemeinsam mit der BAB (Förderbank für Bremen und Bremerhaven) und der BIS (Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH) die Ausschreibung „Unternehmen + Wissenschaft = Umweltinnovationen 2019“ mit erweiterten Rahmenbedingungen und bis zu 750.000 Euro Zuschuss je Verbundvorhaben.

Ziel ist es, die Entwicklung neuer Produkte und Konzepte mit regionalwirtschaftlicher Relevanz zu beschleunigen und so das Land Bremen als Technologiestandort nachhaltig zu stärken.

Insbesondere die kooperative Zusammenarbeit der Unternehmen und Forschungseinrichtungen soll helfen zukunftsweisende Forschungsprojekte entwickeln und vorhandene Kompetenzen effizient nutzen zu können sowie die Praxisrelevanz und ein früher Markteintritt zu befördern.

Bis zum 31. Juli 2019 können nach einem Erstgespräch Projektskizzen zur Bewerbung um Fördermittel eingereicht werden.

Die Förderquote liegt für Unternehmen bei bis zu 50 Prozent; Forschungseinrichtungen können bis zu 100 Prozent Förderung erhalten. Grundlage ist die Richtlinie zum „Programm zur Förderung anwendungsnaher Umwelttechniken (PFAU)“. Die Umsetzung des Programms PFAU erfolgt aus Landesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union.

Das Programm wird im Auftrag der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau durch die Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH (BIS) und die Bremer Aufbau-Bank GmbH (BAB) betreut. Ansprechpartner sind in der Stadt Bremen Herr Michael Thomas, Tel.: +49 421 9600-322, www.bab-bremen.de, und in der Stadt Bremerhaven Herr Guido Ketschau, Tel.: +49 471 94646-741, www.bis-bremerhaven.de.


Starthaus Bremen erweitert digitales Angebot

Digitale Gründerplattform erleichtert Unternehmensstart

Bremen, 9. August 2018. Das Starthaus Bremen unterstützt Gründungsinteressierte seit Juni 2018 mit einer digitalen Plattform. Gründerinnen und Gründer können dort online an ihren Geschäftsideen feilen, sich grundlegend informieren und Finanzierungsanfragen stellen. Das Onlineportal ergänzt damit das bisherige Angebot des Starthauses. Die Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der KfW Bankengruppe wurde in Kooperation mit dem Starthaus Bremen sowie weiteren Förderbanken der Länder entwickelt.

„Viele Gründerinnen und Gründer wissen nicht, wie und wo sie anfangen sollen“, weiß Ralf Stapp, Geschäftsführer der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven (BAB), Initiatorin des Starthauses. „Genau hier setzt die digitale Plattform an: Sie hält für jedes individuelle Vorhaben, egal in welcher Entwicklungsphase, passende Angebote bereit und vermittelt wertvolles Wissen.“ Das Portal ist modular gestaltet und umfasst die wichtigsten Gründungsphasen: Von der Ideenfindung über die Geschäftsmodellentwicklung sowie Förderungs- und Finanzierungsanfragen können Interessierte alle Schritte online durchlaufen. Die Website bietet Videos, Tipps und Expertise, um den Weg zum eigenen Unternehmen zu meistern. Dazu gehört auch die Möglichkeit der Kontaktaufnahme und des Erfahrungsaustauschs mit anderen Gründenden. Zusätzlich erhalten Nutzerinnen und Nutzer Hinweise zu spezifischen Beratungsangeboten der BAB, wie etwa Mikrokrediten.

„Die neue digitale Plattform ergänzt das bisherige Starthaus-Angebot hervorragend. Interessierte können sich online informieren und nach Bedarf zusätzlich zu uns in die persönliche Beratung kommen. "Digitale und analoge Welt verbinden sich“, sagt auch Ekkehart Siering, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und Aufsichtsratsvorsitzender der BAB, „Das Angebot belegt darüber hinaus die enge und gute Zusammenarbeit mit der KfW, die auch in anderen Förderbereichen in Bremen praktiziert wird.“ Ziel der Initiative sei es, mehr Gründerwillige zu erreichen und die Zahl der Start-ups zu erhöhen. Die Gründerplattform wird laufend weiter entwickelt und um aktuelle Inhalte ergänzt. Auch hierbei beteiligt sich das Starthaus mit seiner hohen Gründungskompetenz und Beratungserfahrung.

Zur Plattform: https://gruenderplattform.de

Presse-Kontakt: Juliane Scholz (verantwortlich), Pressesprecherin Bremer Aufbau-Bank GmbH/WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421 9600-128, presse@starthaus-bremen.de

Über Starthaus Bremen Das Starthaus ist die zentrale Anlaufstelle im Bremer Gründungsökosystem. Es begleitet Gründungs- und Aufbauprozesse, stellt Kontakte zum Gründungsnetzwerk des Landes Bremen her und konzipiert und koordiniert die verschiedenen Förderbausteine. Erfahrene Starthelfer-/innen stehen in der Bremer Innenstadt und in Bremerhaven Gründenden und jungen Unternehmen zur Seite, unterstützen zu allen Gründungsfragen und informieren zur unternehmerischen Tätigkeit. Das Starthaus ist eine Initiative der BAB, der Förderbank für Bremen und Bremerhaven (Bremer Aufbau-Bank GmbH). Weitere Informationen: www.starthaus-bremen.de


Energieeffizienzmaßnahmen jetzt zu 0,65 % finanzieren

Mit dem BAB-Energieeffizienzkredit helfen wir, Energie zu sparen und Kosten zu senken. Kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler oder z.B. auch Vereine haben jetzt die Möglichkeit, gewerbliche Energieeffizienzmaßnahmen in Bremen oder Bremerhaven ab sofort zu einem Zinssatz von derzeit grundsätzlich 0,65 % p.a. direkt bei uns zu finanzieren.

Gefördert werden können dabei alle Investitionen in Anlagen und Gebäude, die Energieeinsparungen von mindestens 10 % bewirken und gesetzliche Grenzwerte unterschreiten. Förderfähig sind der Neubau oder die Modernisierung von Produktionsanlagen und Gebäudetechnik ebenso wie Sanierungsmaßnahmen.

Vorteile, die sich auszahlen:

  • Für einen Kapitalbedarf bis 500.000 Euro
  • 100 % Finanzierung • Laufzeit i.d.R. bis zu 10 Jahre
  • Zinssatz von derzeit grundsätzlich 0,65 % p.a.
  • Tilgungsfreie Anlaufzeit möglich

Als Förderbank des Landes Bremen können wir hier mit Mitteln des EFRE-Darlehensfonds Bremen nicht nur einen Beitrag zur Reduzierung des Bedarfs an fossiler Primärenergie und damit der Co2-Emissionen leisten, sondern auch Ihren Finanzierungsspielraum erweitern. Reden wir darüber!

Weitere Informationen zum BAB-Energieeffizienzkredit erhalten Sie hier www.bab-bremen.de/wachsen/kredite/energieeffizienzkredit.html


Mehr als 16.000 Arbeitsplätze gesichert und geschaffen
Förderbank BAB legt Geschäftsbericht 2017 vor

Die BAB – Förderbank für Bremen und Bremerhaven blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Im nun vorgelegten Geschäftsbericht zieht sie eine positive Bilanz ihrer Tätigkeiten in den Bereichen Wirtschafts- und Wohnraumförderung für Bremen und Bremerhaven. So wurden fast 16.000 Arbeitsplätze mit Hilfe der BAB-Förderprogramme gesichert und knapp 450 neue Beschäftigungsverhältnisse geschaffen. Dafür hat die Förderbank im Vorjahr Kredite in Höhe von rund 116 Millionen Euro vergeben, entweder gemeinsam mit örtlichen Geschäftsbanken oder im Auftrag des Landes. Allein 2,7 Millionen Euro bewilligten die Förderbanker über die Programme für Innovations- sowie Luft- und Raumfahrtförderung. 33 Projekte wurden in diesem Bereich unterstützt. Ebenso erfolgreich hat sich die regionale Crowdfunding-Plattform „Schotterweg“ entwickelt, die von der BAB in Kooperation mit Startnext betrieben wird: 2017 haben 39 Projekte über diesen Weg insgesamt 370.000 Euro eingeworben. Und auch in der Wohnraumförderung legt die BAB gute Zahlen vor: Über 100 neue bezahlbare Mietwohnungen wurden mit 5,5 Millionen Euro gefördert. Somit flossen insgesamt bisher 31,5 Millionen Euro aus dem Wohnraumförderprogramm in 540 weitere Mietwohnungen. Und auch mehr als 1.100 energetische Sanierungen von Eigentumswohnungen wurden bislang insgesamt angeschoben.
Ekkehart Siering, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und Aufsichtsratsvorsitzender der BAB, ist zufrieden: „Die BAB hat ihren Förderauftrag für Bremen und Bremerhaven voll erfüllt und gibt wichtige Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Bundeslandes und die Schaffung von Wohnraum. Mit der gelungenen Einbindung von EU-Förderprogrammen und der neuen Starthaus-Initiative für Gründende hat die BAB die Weichen erfolgreich auf Zukunftskurs gestellt.“

Seit 2017 hat die BAB den EFRE-Beteiligungsfonds Bremen mit einem Volumen von bis zu sechs Millionen Euro eingerichtet, mit dem sie Gründenden oder jungen Unternehmen finanziell unter die Arme greift, wenn es um die Entwicklung neuer Produkte, Investitionen in Marketing und Vertrieb oder die Realisierung des nächsten Entwicklungsschrittes geht. Der EFRE-Beteiligungsfonds Bremen speist sich aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen. Insgesamt erhält die BAB aus dem EFRE-Programm rund 20 Millionen Euro Fördermittel, die der Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven zugute kommen. Die BAB ergänzt die Fördersumme mit eigenen Mitteln und Haushaltsgeldern, sodass ein Fördervolumen von insgesamt rund 46 Millionen Euro zur Verfügung steht. Davon profitieren Existenzgründungen, Innovations- und Investitionsvorhaben sowie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Bremen und Bremerhaven. Die BAB vergibt die Mittel im Rahmen des EFRE-Beteiligungsfonds Bremen und des EFRE-Darlehensfonds Bremen. „Durch die Einbindung der EFRE-Förderprogramme gewinnen wir als Bank mehr Flexibilität in unserer Geschäftstätigkeit und können zinsunabhängiger agieren“, sagt BAB-Geschäftsführer Jörn-Michael Gauss. „Davon profitieren Existenzgründungen, Innovations- und Investitionsvorhaben sowie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Bremen und Bremerhaven“, ergänzt Gauss.

Um Flexibilität und passgenaue Beratung geht es auch bei der Starthaus-Initiative unter dem Dach der BAB. Seit Januar 2018 finden Gründungsinteressierte, Start-ups und junge Unternehmen im Starthaus (zurzeit noch bei der BAB in der Wachtstraße, ab Frühjahr 2019 im neuen BAB-Domizil am Domshof 14-15) alles, was ihnen weiterhilft: umfassende Beratungsangebote, Hilfe beim Erstellen des Businessplans, Vermittlung nützlicher Kontakte, Fördermittel und vieles mehr. Künftig wird auch die regionale Crowdfunding-Förderung  „Schotterweg“ in die Starthaus-Initiative eingebettet. „Einmal hin – alles erledigt, das ist das Motto bei uns im Starthaus“, fasst BAB-Geschäftsführer Ralf Stapp die Idee zusammen. „Hier stehen versierte Starthelferinnen und Starthelfer den Gründenden zur Seite und begleiten im günstigsten Fall von der Erstberatung bis zur erfolgreichen Umsetzung des Vorhabens.“

Neben dem monetären Fördergeschäft und der Wohnraumförderung betätigt sich die BAB auch in gesellschaftlichen und umweltpolitischen Fragen wie Energieeffizienz, Umwelt- und Klimaschutz. Dazu zählte 2017 unter anderem die erneute Auslobung des Bremer Umweltpreises, den die BAB mit 10.000 Euro dotierte. 2017 siegte die Bootswerft Green Boats, die im Gegensatz zum konventionellen Kunststoffbootsbau auf den Einsatz von Naturfasern wie Flachs, Kork und sogenannten "grünen Epoxidharzen" auf Leinölbasis setzt. „Generell bemisst sich unsere Bilanz und unser Geschäftserfolg eben nicht nur an den testierten Zahlen, sondern auch an der Erfüllung unseres gesellschaftlichen Auftrags“, erklären Gauss und Stapp unisono.

Die wichtigsten Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2017:

 

 

2017

2016

Eigenkapital

Mio. EUR

112,6

112,6

Bewilligte Kredite

Mio. EUR

116,2

93,4

Bilanzsumme

Mio. EUR

1.156,2

1.163,8

Geschäftsvolumen

Mio. EUR

1.328,9

1.326,2

Beschäftigte

Anzahl

69

62

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Neues Förderprogramm "Eigenheimzuschuss" gestartet

Bremen fördert Familien beim Erwerb von Wohneigentum in Ortsteilen mit hohem Entwicklungspotenzial/Beratung und Anträge bei der Förderbank BAB

Bremen, 2. Mai 2018. Gute Nachrichten für Familien mit minderjährigen Kindern, die sich ein Eigenheim in Bremen zulegen möchten: Sie können ab sofort von einem neuen Programm des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr profitieren, das durch die Förderbank BAB (Bremer Aufbau-Bank) umgesetzt wird. Bezuschusst werden neu errichtete Eigentumswohnungen und Häuser sowie ehemalige Gewerbeimmobilien, die erstmals zum Wohnen umgenutzt werden sollen. Die künftigen Immobilienbesitzer erhalten einen Pauschalbetrag in Höhe von 15.000 Euro, der in einem vereinfachten Verfahren durch die BAB gewährt wird und die Nebenkosten des Eigentumserwerbs abdecken soll. Voraussetzung für die Förderung an Familien mit minderjährigen Kindern ist, dass erstmalig ein Objekt zur Eigennutzung erworben wird, der Kaufpreis unter 330.000 Euro liegt und die Immobile in einem Ortsteil mit besonders Entwicklungspotenzial entsteht.

„Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum hat für uns oberste Priorität“, sagt Dr. Joachim Lohse, Senator für Bau, Umwelt und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen. „Das Förderprogramm soll Familien mit minderjährigen Kindern beim Erwerb von Wohneigentum unterstützen und gleichzeitig einen Beitrag leisten, dass bestimmte Stadtteile eine positive Entwicklungsperspektive haben und dort verstärkt Wohneigentum gebildet wird“, so Senator Dr. Lohse.

Zu den Ortsteilen mit Förderanspruch zählen Blumenthal, Gröpelingen, Grohn, Hemelingen, Kattenturm, Lindenhof, Lüssum-Bockhorn, Neue Vahr-Nord, Ohlenhof, Oslebshausen und Tenever. Das neue Förderprogramm „Eigenheimzuschuss“ verfügt über ein jährliches Volumen von zwei Millionen Euro für 2018 und 2019. Es reiht sich ein in verschiedene Maßnahmen des Senats zur Umsetzung des Beschlusses der Bremischen Bürgerschaft vom 06.12.2017 mit dem Titel „Wohnraumbeschaffung ist Schwerpunkt auch im Haushalt“, zu denen auch die im November 2017 vollzogene Aufstockung des 3. Wohnraumförderprogramms um ein Darlehensvolumen von 40 Millionen Euro zählt.

Die mit der Umsetzung des Programms „Eigenheimzuschuss“ beauftragte Förderbank BAB setzt auf ein unkompliziertes und schlankes Verfahren bei der Beantragung der Zuschüsse. „Wir brauchen im Prinzip neben dem Antrag nur den Kaufvertrag, eine Finanzierungsbestätigung und eine Geburtsurkunde des Kindes oder einen Schwangerschaftsnachweis. Wichtig ist aber auf jeden Fall als erstes, dass vor Abschluss des Kaufvertrages eine Reservierung des Zuschusses bei der BAB erforderlich ist“ sagt BAB-Geschäftsführer Ralf Stapp.

Förderberechtigt sind auch Patchwork-Familien und Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. Nähere Auskünfte erteilt die BAB unter der Telefonnummer 0421-9600-454 oder im Internet unter www.bab-bremen.de. Presse-Kontakt: Juliane Scholz (verantwortlich), Pressesprecherin Bremer Aufbau-Bank GmbH/WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 128, juliane.scholz@wfb-bremen.de


Bremer Schüler-Klimagipfel versammelt Kinder, Jugendliche und Fachleuchte

Bremen, 13. April 2018. Beim Bremer Schüler-Klimagipfel steht die Generation Zukunft im Mittelpunkt: Experten aus ganz Deutschland sind am Freitag, 13. April 2018 in der Hansestadt zu Gast, um im CineStar Kristallpalast rund 180 Schülerinnen und Schülern über Klimaforschung, -wandel, -flüchtlinge, -anpassung und Lösungen wie Green Jobs und Green Start-ups zu informieren. Auf dem Programm stehen Vorträge, Interviews, Schüler-Talkrunden, Video-Einspieler und vieles mehr. Erstmals sind auch Kinder und Jugendliche aus Niedersachsen und eine kleine Delegation aus Nordrhein-Westfalen dabei. Schirmherrin ist Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung, unterstützt wird der Bremer Schüler-Klimagipfel von der Handwerkskammer Bremen und der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven.

34 Wochen vor dem Weltklimagipfel in Katowice, rücken die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Fachleuten aus unterschiedlichen Richtungen die Zukunft in greifbare Nähe. „Klimawandel & Perspektiven ist das Thema. Unter dem Motto „Schüler in der Hauptrolle“ führen Schüler-Moderatoren durch das Programm, „Die Möglichkeit, aktiv zu werden, hat jeder“, erläutert Organisator Markus Tenkhoff, Geschäftsführer der Agentur GetPeople, „egal ob ehrenamtlich oder mit Leidenschaft in Zukunftsberufen.“

„Die Quote von knapp 30 Prozent Studienabbrechern zu senken, macht nicht nur volkswirtschaftlich Sinn. Der Schüler-Klimagipfel begeistert für eine zukunftsorientierte Ausbildung bis hin zu nachhaltiger Selbstverwirklichung“, sagt Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung. „Eine erfüllende sinnvolle Ausbildung ist motivierend und bietet für die nächsten Jahrzehnte sichere Perspektiven.“

Die globale Erwärmung hat seit der Industrialisierung um 1,2 Grad zugenommen. Um das Zwei-Grad-Ziel einzuhalten und damit das langfristige Abschmelzen des Grönlandeises und damit die Erhöhung des Meeresspiegels um bis zu sieben Meter zu verhindern, ist Bildung der Schlüssel und die Wirtschaft der Motor. Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell liefert die Lösung. Die technischen Lösungen sind da. „Um den Klimaschutz flächendeckend umzusetzen, könnten fehlende Fachkräfte den Prozess verlangsamen“, erläutert Ralf Stapp, Geschäftsführer der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven. „Bereits im Jahr 2020 werden die Engpässe deutlich. Speziell die verschiedenen Gewerke im Baugewerbe sind gefordert, um die energieeffizienten und regenerativen Klimaschutzlösungen umzusetzen. Auch so genannte Green Start-ups können Lösungen bieten und dafür Unterstützung bei uns im Starthaus erhalten.“

Einer, der davon berichten kann, wie das funktioniert, ist der Bremer Friedrich Deimann. Der Inhaber von Deutschlands erster nachhaltig geführten Bootswerft GreenBoats ist Interviewgast des 15-jährigen Schüler-Moderators Jonas Budelmann. Deimann kommt mit seinem Beitrag einer Vorbildfunktion nach und erläutert als Vertreter des grünen Handwerks seine Beweggründe für den Beruf und seine Berufung. Dafür erhielt er unter anderem „ocean tribute award“, mit dem innovative und nachhaltige Projekte und Ideen zum Gewässerschutz ausgezeichnet werden, und den Bremer Umweltpreis 2017, der von der BAB vergeben wird.

„Ohne das Land Bremen gäbe es das Format nicht, deshalb freuen wir uns sehr darüber, auch in diesem Jahr wieder da zu sein. Hier wurde 2012 mit dem NachhaltigkeitsSchultag, den wir gemeinsam mit der Handwerkskammer ins Leben gerufen haben, die Grundlage geschaffen, auch für den geplanten Schüler-Klimagipfel im November in Potsdam“, so Tenkhoff. „Dieser wird unter anderem unterstützt von den Vereinten Nationen, dem Bundesministerium für Umwelt, der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW und organisiert in Kooperation mit mehreren Masterplanregionen. Dazu sollen 160 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland und Polen eingeladen werden, um eine Botschaft für den Weltklimagipfel in Polen zu erarbeiten.“

Weitere Informationen zum Bremer Schüler-Klimagipfel gibt es im Internet unter www.nachhaltigkeitsschultag.de.


Neues Domizil für die Förderbank BAB und das START-Haus

Aufsichtsrat stimmt Umzugsplänen zu / Förderbank will 2019 mit der „START Haus“-Initiative an den Domshof ziehen

Bremen, 20. Dezember 2017. Bei der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven steht ein Ortswechsel an. Der Aufsichtsrat stimmte in seiner gestrigen Sitzung (Dienstag, 19. Dezember 2017) den Umzugsplänen der Bremer Aufbau-Bank GmbH (BAB) für 2019 zu: Die BAB will dann ihre derzeitigen Standorte im Kontorhaus am Markt und in der Wachtstraße an einem neuen Firmensitz am Domshof 14-15 in der Bremer Innenstadt zusammenlegen. In dem neuen Domizil soll auch die „START Haus“-Initiative für Gründerinnen und Gründer eine Heimat finden.

„Die BAB wird mit dem neuen zentralen Standort in der Innenstadt ihre Aufgabe als Förderbank für Bremen und Bremerhaven sowie als Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer künftig noch besser ausüben können“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende der BAB Ekkehart Siering, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen. „Das neue Gebäude ist sehr gut erreichbar und bietet ausreichend Platz für flexible Büroflächen und Angebote rund um das Thema Gründung. Damit wird die 'START Haus'-Initiative des Senats künftig an einem zentralen Ort sichtbar.“

Die BAB will in dem ehemaligen Gebäude der Ibero-America-Bank, das im Erdgeschoss den „Unterwegs-Outdoor-Shop“ beherbergt, bis zu 3.000 Quadratmeter in den oberen Etagen und im Dachgeschoss nutzen. Eigentümerin der Immobilie ist die Handelskammer Bremen - IHK für Bremen und Bremerhaven.

„Wir sind froh, dass wir unsere Standorte räumlich zusammenlegen und den Kundinnen und Kunden unser komplettes Leistungsspektrum an einem Ort anbieten können“, sagt BAB-Geschäftsführer Ralf Stapp. „Wir treten nun in die weitere Planung für den Umzug ein.“ Der nächste Schritt sei der Abschluss des Mietvertrages für das Objekt, nachdem nun der erforderliche Gremienbeschluss vorliege, so Stapp.

Dr. Matthias Fonger, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven, sagte: „Aus Sicht der Wirtschaft in Bremen unterstützen wir die Idee ausdrücklich, die Angebote für Gründer aber auch für die Finanzierungsvorhaben von Unternehmen im Sinne einer One-Stop-Agency an einem Ort zusammenzuführen. Die Handelskammer Bremen wird sich zudem mit Ideen und tatkräftigem Engagement an der ‚START Haus‘-Initiative beteiligen. Wir freuen uns, dass wir für das Vorhaben eine passende Immobilie zur Verfügung stellen können.“

Die BAB nutzt das Kontorhaus am Markt seit 2002 als Firmensitz. Eine Zusammenlegung der beiden Standorte „Kontorhaus“ und „Wachtstraße“ war innerhalb des Kontorhauses aufgrund fehlender Flächen nicht möglich. Da das Kontorhaus von der Eigentümerin WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH derzeit an einen Investor verkauft wird, musste sich die Bank nach einem neuen Gebäude umsehen. Einen weiteren Impuls für die Umzugspläne gab die kürzlich durch den Bremer Senat beschlossene „START Haus“-Initiative, die im Januar 2018 unter Federführung der Förderbank ihre Arbeit aufnehmen wird. Im „START Haus“ werden ab Anfang 2018 die Angebote der ehemaligen BEGIN Koordinierungsstelle, das BRUT Programm der BAB, sowie Finanzierungs- und Beteiligungsthemen unter einem Dach umgesetzt. Es soll im Laufe des Jahres 2018 eine so genannte One-Stop-Agency aufgebaut werden, die Antworten zu allen Fragen von Gründerinnen und Gründern bietet. Das „START Haus“ wird dabei perspektivisch verschiedene Funktionen erfüllen: Neben fachlicher Beratung gibt es Informationen zu Finanzierungs- sowie Qualifizierungsangeboten und den Austausch mit Experten.

Presse-Kontakt: Juliane Scholz (verantwortlich), Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation, Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 128, juliane.scholz@wfb-bremen.de


Aus BEGIN wird das START Haus

14.11.2017: Bremen erneuert das Serviceangebot für Gründerinnen und Gründer

Die Bedarfe der Gründerinnen und Gründer haben sich im Laufe der letzten Jahre geändert. Eine neue Generation von jungen Gründungswilligen kommt auf den Markt und verlangt nach einem bedarfsgerechten und individuellen Beratungsangebot. Neben den klassischen Gründungen geht es für einen Standort wie Bremen auch darum, das Potenzial von Frauen und Migranten zu heben und das Startup-Ökosystem zu stärken.

Das Potenzial an Gründungen in Bremen ist groß. Im 1. Halbjahr 2017 gab es mit ca. 1.100 gewerblichen Gründungen (lt. Institut für Mittelstandsforschung Bonn) wieder einen leichten Anstieg bei den Gründungszahlen. Jährlich nehmen mehr als 2.500 Gründungsinteressierte die Beratungsangebote des Landes wahr.

In den letzten beiden Jahren sind eine Reihe von privaten Angeboten für Startups entstanden, wie zum Beispiel das KRAFTWERK City Accelerator oder NEUSTA Campus, die das Gründungsökosystem des Landes ergänzen.

Vor diesem Hintergrund will der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen die Gründungsunterstützung im Land Bremen neu aufstellen und ein bedarfsgerechtes und zeitgemäßes Angebot für das Land Bremen schaffen. Zeitgleich zur Gründungswoche mit einer Vielzahl von Veranstaltungen in Bremen und Bremerhaven wurde vom Senat heute (14. November 2017) die neue START Haus-Initiative beschlossen.

Unter dem Dach der Bremer Aufbau Bank (BAB) entsteht eine zentrale Anlaufstelle für Information und Beratung, die nicht nur die öffentlich finanzierten Angebote miteinander vernetzt, sondern auch die privaten Akteure berücksichtigt. Somit werden die Angebote der ehemaligen BEGIN Koordinierungsstelle, das BRUT Programm, sowie Finanzierungs- und Beteiligungsthemen in Zukunft unter einem Dach umgesetzt. Das START Haus berät aber nicht nur zu den Programmen der BAB, sondern informiert und vermittelt auch zu den anderen Akteuren in der Bremer Gründungslandschaft und berücksichtigt private Angebote.

In der neuen Struktur wird nicht mehr programmbezogen beraten, sondern rein bedarfsorientiert. Die Gründerin oder der Gründer bekommt im START Haus einen Paten an die Seite gestellt, der ihn durch den gesamten Beratungsprozess bis zur Gründung begleitet. Dieser Pate zieht entsprechende Experten aus dem START Haus oder dem Netzwerk bei Bedarf hinzu. So wird sichergestellt, dass Gründer und Gründerinnen ihren Businessplan im START Haus nur einmal vorstellen müssen. Die heute schon qualitativ hochwertige Basis- bzw. Direktberatung bleibt erhalten und wird durch das Paten/Experten-System noch effizienter.

"Mit dem START Haus wollen wir dazu beitragen, Gründerinnen und Gründer bestmöglich dabei zu unterstützen, ihre Ideen Realität werden zu lassen", freut sich Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, über das Startsignal für das START Haus. "Alle Angebote in einer Anlaufstelle zu integrieren, verkürzt die Wege und legt ein neues Fundament für dynamische Entwicklung der Gründer- und Startup-Szene in Bremen."

Im Download: "Die START Haus-Initiative - Gründen in Bremen und Bremerhaven", das Umsetzungskonzept für die Neuorganisation und Neuausrichtung der Gründungsförderung durch eine One-Stop-Agency ab 2018

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Gründerinnen und Gründer wirksam unterstützt

Förderbank BAB legt Geschäftsbericht 2016 vor/ 9.000 Arbeitsplätze in Bremen und Bremerhaven gesichert und neu geschaffen

Bremen, 6. Juli 2017. Die BAB – Förderbank für Bremen und Bremerhaven hat ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2016 vorgelegt und zieht darin eine positive Bilanz ihrer Tätigkeit. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen mehr als 9.000 Arbeitsplätze, die mit Hilfe der BAB gesichert wurden oder neu entstanden sind. Die Förderbank hat dafür im Vorjahr insgesamt 93 Millionen Euro an Krediten – entweder gemeinsam mit örtlichen Geschäftsbanken oder im Auftrag des Landes – vergeben. Besonders gefragt waren aus dem BAB-Portfolio der Bremer Unternehmerkredit und der Bremer Gründerkredit. In diesen Programmen hat die BAB im vergangenen Jahr mehr als 55 Millionen Euro ausbezahlt. Viele Existenzgründerinnen und Gründer nutzten diese Förderkredite.

„Die BAB leistet einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung von Bremen und Bremerhaven, zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Schaffung von Wohnraum“, sagt Ekkehart Siering, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und Aufsichtsratsvorsitzender der BAB. „Besonders freut mich, dass es gelungen ist, noch mehr Existenzgründungen zu unterstützen, denn sie sind der Motor unserer Wirtschaft und sichern unsere Wettbewerbsfähigkeit.“

Existenzgründerinnen und Gründern kamen auch Kleinstkredite, die sogenannten Mikrodarlehen, zugute. In 39 Fällen hat die BAB entsprechende Finanzhilfen in Höhe von insgesamt 1,2 Millionen Euro vergeben. Die meisten Mikrokredite lagen unterhalb von 25.000 Euro. „Gründer brauchen oft nur kleine Darlehen für ihre Geschäftsidee und finden dafür kaum eine Finanzierung auf dem Kapitalmarkt“, berichtet Jörn-Michael Gauss, Geschäftsführer der BAB. Der Aufwand sei für die meisten Geschäftsbanken beim Verleihen geringer Summen einfach zu groß. „Wir zahlen als Förderbank auch kleinste Darlehen aus und helfen mit unseren Programmen beim Schritt in die berufliche Selbstständigkeit“, sagt Gauss. In diesem Zusammenhang hatte die BAB erst kürzlich ihren EFRE-Beteiligungsfonds vorgestellt, der Gründenden und jungen Unternehmen in den kommenden Jahren mit sechs Millionen Euro finanziell unter die Arme greifen soll.

Die BAB betätigt sich nicht nur im monetären Fördergeschäft und in der Wohnraumförderung, sondern auch in gesellschaftlichen und umweltpolitischen Fragen wie Energieeffizienz, Umwelt- und Klimaschutz. „Rund 300 neue bezahlbare Mietwohnungen haben wir im Jahr 2016 gefördert und dafür insgesamt 16 Millionen Euro investiert“, berichtet BAB-Geschäftsführer Ralf Stapp. „Wir konnten auch unser Angebot für energetische Sanierungen und Umweltinnovationen erfolgreich weiter ausbauen“, ergänzt Stapp. Dazu zählen unter anderem die engere Zusammenarbeit mit Partnernetzwerken und die neu geschaffene Beratungsstelle „Bremer Förderlotse“ rund um das Thema der energetischen Sanierungen von Wohnraum. 1.000 energetische Sanierungen von Eigentumswohnungen hat die Förderbank mit dem BAB-Wohnungseigentümerprogramm bis 2016 angeschoben. „Die erzielte CO2-Minderung liegt dabei im Schnitt bei 20 Prozent“, sagt Stapp.

Zu den gesellschaftlichen Themenstellungen, in denen sich die BAB engagiert, zählt auch der Überbrückungskredit für das Elterngeld. Die BAB gewährte im Jahr 2016 in 132 Fällen schnell und unkompliziert finanzielle Hilfen für Eltern, die lange auf die Auszahlung des Elterngeldes warten mussten.

Presse-Kontakt: Juliane Scholz, Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation, Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 128, juliane.scholz@wfb-bremen.de


Messeförderung ab sofort wieder möglich

Ab sofort können kleine Unternehmen (KU) im Land Bremen wieder eine Messeförderung für die Beteiligung an internationalen Fachmessen im In- und Ausland beantragen. Grundlage für die Förderung ist die Richtlinie des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen zur Förderung der Teilnahme an Messen und Ausstellungen, das Bremische Messeförderungsprogramm vom 1. November 2016. Die Finanzierung erfolgt durch die Europäische Union aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und aus Landesmitteln.

Die Teilnahme an Messen ist für Unternehmen auch im digitalen Zeitalter ein wichtiges Instrument der Kundengewinnung und -pflege, der Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten und Märkte und der Information über aktuelle Trends in den jeweiligen Branchen.
Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, begrüßt die Fortsetzung des Förderprogramms: "Mit der Messeförderung führt das Land Bremen ein etabliertes und sehr erfolgreiches Programm weiter fort. Weiterhin konnten wir das gesamte Verfahren deutlich vereinfachen und damit die Bürokratie für die antragstellenden Unternehmen minimieren."

Unterstützt werden können kleine Unternehmen und Kleinstunternehmen aus den Cluster- und Kompetenzbereichen Luft- und Raumfahrt, Windenergie, Maritime Wirtschaft/Logistik, Automobilwirtschaft, Umweltwirtschaft / Umwelttechnologien, Gesundheitswirtschaft / LifeSciences, Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft, Kreativwirtschaft, Informations- und Kommunikationstechnologien, Maschinenbau, Robotik oder Innovative Materialien bei ihrer Teilnahme an internationalen Messen.

Die Förderung besteht aus einem pauschalen Zuschuss in Höhe von 3.500 Euro für die Teilnahme an international ausgerichteten Messen in Deutschland, in Höhe von 4.000 Euro für die Teilnahme an Messen in Europa und 5.500 Euro für außereuropäische Messen.

Anträge auf Messeförderung können von interessierten Unternehmen ab sofort gestellt werden:
Unternehmen mit Sitz beziehungsweise Betriebsstätte in Bremen wenden sich an die

BAB- Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven (Bremer Aufbau-Bank GmbH)
Domshof 14/15
28195 Bremen
Tel.: 0421 9600-415
Fax: 0421 9600-840
E-Mail: mail@bab-bremen.de


Unternehmen mit Sitz bzw. Betriebsstätte in Bremerhaven an die

BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitions-
förderung und Stadtentwicklung mbH
Geschäftsbereich Wirtschaftsförderung
Am Alten Hafen 118
27568 Bremerhaven
Tel.: 0471 / 946 46-610
Fax: 0471 94646-690
E-Mail: mail@bis-bremerhaven.de

Detaillierte Informationen zum Antragsverfahren, Fördervoraussetzungen und zur Richtlinie des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen zur Förderung der Teilnahme an Messen und Ausstellungen sowie die notwendigen Formulare finden Sie unter www.bab-bremen.de und www.bis-bremerhaven.de


Parallel zum Start der Messeförderung hat die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH einen Flyer mit einer Übersicht der internationalen Aktivitäten der bremischen Gesellschaften, Cluster sowie der Handelskammer Bremen - IHK für Bremen und Bremerhaven veröffentlicht.

Der Flyer ist als Printversion unter anderem im Unternehmensservice im Gebäude der Handelskammer Bremen, bei der WFB oder dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen sowie zum Herunterladen im Download-Bereich der WFB-Website unter https://www.wfb-bremen.de/sixcms/media.php/49/Flyer%20Auslandsm%C3%A4rkte_Web.pdf erhältlich.

Verantwortlich: André Städler - Sprecher des Senats - Tel. (0421) 361 2396 - senatspressestelle@sk.bremen.de und Tim Cordßen - Tel. +49 421 361 8746 - tim.cordssen@wah.bremen.de
Redaktion: Werner Wick - Tel. (0421) 361 4102 - werner.wick@sk.bremen.de und
Peter Lohmann - Tel. (0421) 361 2193 - peter.lohmann@sk.bremen.de
Mailkontakt: grauerdienst@sk.bremen.de
28195 Bremen - Rathaus, Am Markt 21
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Über 40 Millionen Euro für die Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven

 

EU-Logo

BAB weitet Förderung mit Unterstützung aus Brüssel aus / Themen sind Existenzgründungen, Innovationsprojekte und Energieeffizienz

Bremen, 4. April 2017. Erweiterter Handlungsspielraum für die Förderbank BAB (Bremer Aufbau-Bank GmbH): Sie erhält aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) über 20 Millionen Euro Fördermittel, die der Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven zugute kommen. Die BAB verdoppelt die Fördersumme mit eigenen Mitteln und Haushaltsgeldern, sodass ein Fördervolumen von insgesamt rund 46 Millionen Euro zur Verfügung steht. Profitieren sollen davon Existenzgründungen, Innovationsvorhaben und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Bremen und Bremerhaven. Die BAB vergibt die Mittel im Rahmen eines Darlehensfonds und eines Beteiligungsfonds.

„Mit diesen zusätzlichen Möglichkeiten, die wir als BAB erstmals nutzen, können wir unseren Förderauftrag für das Land Bremen noch wirksamer erfüllen als bislang“ sagt Ralf Stapp, Geschäftsführer der BAB. Auch die Fachaufsicht der Bank, der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, sieht das neue Engagement positiv. Ekkehart Siering, Staatsrat beim Wirtschaftssenator und Vorsitzender des Aufsichtsrates der BAB, sagt: „Durch das Zusammenwirken verschiedener Instrumente einer Förderbank in Verbindung mit den sogenannten revolvierenden Fördermaßnahmen erreichen wir eine zukunftsfähige, effektive und haushaltsschonende Unterstützung vor allem für kleine und mittlere Unternehmen im Land Bremen.“

Tatsächlich schlägt die BAB mit dieser Art der Förderung einen Weg ein, der sich in vielen anderen Bundesländern in den vergangenen Förderperioden bewährt hat. Durch den Rückfluss der ausgegebenen Darlehen und Beteiligungen verfügen diese Bundesländer über einen Fördertopf, der immer wieder für neue Vorhaben eingesetzt werden kann. Auch konnte die BAB von der unter Förderinstituten üblichen kooperativen Zusammenarbeit profitieren und durch Erfahrungswerte aus anderen Bundesländern, insbesondere Berlin, ein passgenaues EFRE-Programm einrichten. „Durch den engen Austausch mit anderen Förderbanken konnten wir einen schlanken Entwicklungsprozess initiieren, der Zeit und durch die Vermeidung externer Beratung auch Geld gespart hat“ sagt Arndt Petersen, Projektleiter EFRE bei der BAB.

Weitere Informationen über die Fördermöglichkeiten der BAB erhalten Interessierte unter www.bab-bremen.de oder bei Arndt Petersen, Tel. 0421-9600488, E-Mail: arndt.petersen@bab-bremen.de.

 

Presse-Kontakt / verantwortlich: Juliane Scholz, Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation, Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 128, juliane.scholz@wfb-bremen.de

 


Moin Start-ups!

Neue Internetplattform bündelt Angebote für Start-ups in Bremen und Bremerhaven

Bremen/Bremerhaven, 15.09.2016 – Unter Start-ups versteht man wachstumsorientierte Gründungsvorhaben, die oft wissens- und technologiebasiert sind und mit neuen Medien zu tun haben. Egal ob vor dem Start oder in der Wachstumsphase – für Start-ups in Bremen und Bremerhaven gibt es eine zunehmende Anzahl von Aktivitäten, Veranstaltungen, Know-how  und Förderung. Das neue Portal www.startups-bremen.de stellt ab sofort die Angebote öffentlicher und privater Akteure in einer Übersicht dar und vereinfacht die Kontaktaufnahme zu den beratenden Einrichtungen.

„Start-ups sind die Leuchttürme der Gründungsszene“, sagt Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen. „Sie sind wichtig für die bremische Wirtschaft, denn sie schaffen Arbeitsplätze und Innovationen. Wir wollen gemeinsam mit allen örtlichen Akteuren den Start-up-Standort Land Bremen weiter voranbringen. Ich freue mich sehr, dass die Szene sich in den letzten Monaten so positiv entwickelt hat.“

Die neue Plattform bietet allen Start-ups individuelle Unterstützungsleistung und Vernetzung zu Know-how, Finanzierung, Räumen und anderen Akteuren an. Für alle Fragen zu Landes-, Bundes- oder EU-Förderung gibt es den passenden Kontakt. Neben staatlichen Beratungs- und Förderangeboten werden auch gerne Angebote privatwirtschaftlicher Akteure und Initiativen in die Plattform integriert.

Das neue Portal für die Start-up-Szene in Bremen und Bremerhaven www.startups-bremen.dewurde von der Arbeitsgruppe Start-ups im Rahmen des B.E.G.INNetzwerks entwickelt und von der WFB umgesetzt. Zur neuen Arbeitsgruppe  gehören neben der Gründungsleitstelle beim RKW die WFB Wirtschaftsförderung Bremen, die BAB - Förderbank des Landes Bremen, das Hochschulnetzwerk Bridge und die BIS Bremerhaven.

Start-ups stehen vor vielen Fragen: Wie werde ich mit meiner Start-up-Idee am Markt erfolgreich? Wer hilft mir bei der Umsetzung? Welches Netzwerk ist für mich nützlich? Wo gibt es Finanzierung und Coaching?  Welcher Standort bietet für meine Idee die besten Möglichkeiten bei Räumen und Förderung? Um der Gründung von Start-ups verstärkt und langfristig Auftrieb zu verleihen, steht einerseits die Sensibilisierung und Inspiration der Menschen für Unternehmergeist und Unternehmertum im Vordergrund – unabhängig von Alter und Geschlecht. Andererseits muss eine größere Aufmerksamkeit auf die Unterstützung im Umfeld von Gründern gelegt werden. „Die Idee kann noch so brillant, die Start-ups noch so engagiert sein – wenn das Umfeld nicht stimmt, wird die unternehmerische Umsetzung schwierig. Deshalb wollen wir die Angebote schärfen und vor allem die Aktivitäten der Akteure unterstützen“, erklärt Harm Wurthmann Geschäftsführer des RKW Bremen.

Um insbesondere die Start-ups in Bremen und Bremerhaven in Zukunft gezielter unterstützen zu können und Start-ups sowie Akteure der Szene sichtbarer zu machen, haben sich B.E.G.IN Netzwerkinstitutionen in der Arbeitsgruppe „Start-ups“ zusammengeschlossen. Die erste Maßnahme dieser Arbeitsgruppe ist das neue gemeinsame Portal mit einem Veranstaltungskalender, der für alle Akteure in Bremen offen ist. Zusätzlich gibt es Informationen für die Start-up-Szene zu Themen wie „Know-how“, „Räume“, „Finanzierung“, „Akteure“ und die entsprechenden Kontaktdaten.

Ihre Ansprechpartner:

BAB – Andreas Mündl;  Telefon 0421-9600 341, andreas.muendl@bab-bremen.de

BEGIN/RKW – Tania Neubauer; Telefon 0421-32346420, neubauer@rkw-bremen.de

BRIDGE – Sarah Thiel; Telefon 0421-218 60343,  sarah.thiel@ vw.uni-bremen.de

BIS – Barbara Schieferstein, Telefon 0471-94646922, schieferstein@bis-bremerhaven.de

WFB – Kai Stührenberg, Telefon 0421-9600 325, kai.stuehrenberg@wfb-bremen.de

 

 


Ganz im Sinne von Mensch und Umwelt: BAB vermittelt KfW-Förderungen jetzt auch an Privatkunden

„Rund ums Haus“: Mehr Unterstützung für klimafreundliches, altersgerechtes und sicheres Wohnen

Bremen, 19. Januar 2016. Bewährte Produkte und neue Möglichkeiten: Ab sofort bietet die BAB als Förderbank für Bremen und Bremerhaven mit ihrem Programm „Rund ums Haus" auch privaten Immobilienbesitzern auf einfachem Wege günstige KfW-Darlehen für die energetische Sanierung, den altersgerechten Umbau und – auch das ist neu – für bauliche Maßnahmen zum Einbruchschutz.

Private Haus- oder Wohnungseigentümer können demnach über die BAB günstige KfW-Förderdarlehen für energieeffizientes Sanieren oder altersgerechtes Umbauen beantragen. Damit profitieren sie gleich von mehreren Vorteilen: Zum einen gibt es bei der energetischen Sanierung jetzt einen Tilgungszuschuss in Höhe von mindestens 7,5 % der Darlehenssumme, der nicht zurückgezahlt werden muss. Zum anderen können neben Barriere reduzierenden Maßnahmen ab April 2016 auch Maßnahmen zum Einbruchsschutz finanziert werden. Dabei kann es sich beispielsweise um zusätzliche Verriegelungen von Fenster und Türen, um Bewegungsmelder, Gitter oder Rollläden handeln.

Welche Maßnahmen auch immer geplant sind: Bei Anträgen für die genannten KfW-Förderungen ist die BAB mit ihrem Programm „Rund ums Haus" auch für Privatkunden der richtige Ansprechpartner. Vor allem dann, wenn es sich um vergleichsweise kleine Darlehen bis maximal 20.000 Euro handelt. „Als Förderbank steht für uns vor allem die Unterstützung von Maßnahmen im Vordergrund, die zu einer

Stärkung der Wirtschaftskraft und Lebensqualität in Bremen führen", sagt BAB-Geschäftsführer Ralf Stapp. „Für uns zählt, dass wir mit jedem einzelnen vermittelten KfW-Kredit den Klimaschutz sowie Maßnahmen für altersgerechtes Bauen und mehr Sicherheit unterstützen." Die BAB fördert Darlehen von maximal 20.000 Euro pro Objekt – natürlich nur dann, wenn die geplanten Maßnahmen die aktuellen Anforderungen des jeweiligen KfW-Programms erfüllen und die Finanzierung der Gesamtmaßnahme gesichert ist. Ein weiterer Vorteil für den Privatkunden ist, dass die BAB auf einen Eintrag ins Grundbuch verzichtet.

Bereits seit 2010 ermöglicht die BAB, dass die oben genannten KfW-Darlehen an Wohnungseigentümergemeinschaften vergeben werden können. Es hatten sich zum Teil schon Sanierungsstaus bei den Immobilien ergeben, weil die Eigentümergemeinschaft nicht genug Geld zur Verfügung hatte. Die BAB hatte das frühzeitig erkannt und die Wege für Kreditvergabe, Bonitätsprüfung und Besicherung geklärt. Um den Fördergedanken im Sinne von Mensch, Gesellschaft und Umwelt weiter voran zu treiben, können nun auch Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäusern auf die Unterstützung und Vermittlung von KfW-Krediten durch die BAB zählen.

Informationen über die Förderungen „Rund ums Haus" und die KfW-Kredite erhalten Interessierte bei der BAB unter Telefon 0421-9600-454 oder im Internet unter www.bab-bremen.de.

Presse-Kontakt: Andrea Bischoff, Referentin Unternehmenskommunikation, WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 159, andrea.bischoff@wfb-bremen.de

Verantwortlich: Juliane Scholz, Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation, WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 128, juliane.scholz@wfb-bremen.de - 3 -

Die Bremer Aufbau-Bank GmbH (BAB) ist die Förderbank für Bremen und Bremerhaven. Sie unterstützt das Land Bremen in der Landesentwicklungs-, Struktur- und Wirtschaftspolitik und begleitet Unternehmen in allen Phasen der Entwicklung. In Partnerschaft mit den örtlichen Banken und Sparkassen hat sie alle wirtschaftlichen Aktivitäten im Fokus, die im Interesse des Bundeslandes Bremen liegen. Die BAB ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Weitere Informationen: www.bab-bremen.de

 

 

 

 

 


Her mit dem Schotter!

Regionale Crowdfunding-Plattform „Schotterweg“ hilft bei der Finanzierung von Projektideen

Bremen, 15. Juli 2015. Crowdfunding ist in aller Munde. Die Möglichkeiten auf sich und seine Geschäftsidee aufmerksam zu machen und viele einzelne finanzielle Unterstützer in den virtuellen Weiten zu gewinnen, sind enorm. Insbesondere Gründer versuchen so zunehmend, ihr Business zu finanzieren. Immer beliebter wird zudem regionales Crowdfunding. Mit „Schotterweg“ knüpfen die BAB Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven und die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH in Kooperation mit Startnext, der bekanntesten deutschen Plattform, an diesen Trend an. „Der Schotterweg ist ein neues Mittel, um kreative Ideen einer möglichst großen Öffentlichkeit zu präsentieren und sie wahr werden zu lassen“, erklärt Jörn-Michael Gauss, Geschäftsführer der BAB. Gesucht werden für die neue Crowdfunding-Internetseite innovative Produkte sowie Projekte aus der Kultur, dem Sport, der Wissenschaft oder der Kreativwirtschaft. „Mit dem Schotterweg lassen sich zudem Förderprogramme der Wirtschaftsförderung und der BAB kombinieren“, ergänzt Ina Meier-Buick aus dem BAB-Team Fördergeschäft. Der „Schotterweg“ ist ab 15. Juli 2015 online. Bewerbungen können auf www.schotterweg-crowdfunding.de eingereicht werden.

Mit Startnext haben sich die BAB und WFB einen erfahrenen Partner an ihre Seite geholt. 2010 als erste deutsche Crowdfunding-Plattform gegründet, ist Startnext heute mit 500.000 Nutzern die größte Crowdfunding-Community im deutschsprachigen Raum. „Nur gemeinsam können wir Großes bewegen“, sagt Startnext-Gründer Tino Kreßner. „Startnext ist eine offene und transparente Plattform, auf der jeder sein Projekt starten und sich jeder beteiligen kann. So haben wir schon viele Menschen motivieren können, ihre Ideen anzupacken.“

Für alle, die interessiert sind, sich auf den Schotterweg zu begeben, bieten die BAB und WFB am 21.07.2015 und 10.09.2015, jeweils um 17 Uhr, eine Infoveranstaltung bzw. einen Workshop an. Der Veranstaltungsort wird bei Anmeldung unter der E-Mailadresse info@schotterweg-crowdfunding.de bekannt gegeben.


Wir sind die Förderbank für (fast) alle Fälle

BAB legt Geschäftsbericht 2014 vor / Mehr als 13.000 Arbeitsplätze abgesichert

Bremen, 16. Juni 2015. Die Bremer Aufbau-Bank GmbH – kurz BAB – zieht als Förderbank für Bremen und Bremerhaven eine positive Bilanz ihres Geschäftsjahres 2014. „Mit ihren Programmen zur Wirtschafts- und Wohnraumförderung hat sie erneut einen wertvollen Beitrag dazu geleistet, die finanzielle Ausstattung von Unternehmen in Bremen und Bremerhaven zu optimieren und die Wohnsituation zu verbessern“, sagt Dr. Heiner Heseler, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und Aufsichtsratsvorsitzender der BAB. Mehr als 13.000 Arbeitsplätze in Bremen und Bremerhaven konnte die Bank mit ihren Kreditprogrammen absichern und rund 300 neue Stellen sind mit ihrer Hilfe entstanden. Auch 35 Existenzgründerinnen und Gründer haben mit Unterstützung der BAB den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit gewagt. Im Bereich der Wohnraumförderung hat die BAB ebenfalls gute Ergebnisse erreicht: Mehr als 9.000 bezahlbare Mietwohnungen wurden bis zum Stichtag 31.12.2014 gefördert und 700 Eigentumswohnungen mit Hilfe der BAB saniert.

Seit August 2012 führen Jörn-Michael Gauss und Ralf Stapp gemeinsam die Geschäfte der BAB. Sie tritt nicht in Konkurrenz zu den örtlichen Sparkassen und Banken auf, sondern arbeitet partnerschaftlich mit ihnen zusammen. Ein Profil, das Gauss und Stapp künftig noch schärfen und kommunizieren wollen. „Unser Ziel ist es, Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Dazu wollen wir noch enger mit den Banken zusammen arbeiten. Wir als Förderbank können schließlich da helfen, wo andere Banken an ihre Grenzen stoßen“, sagt Jörn-Michael Gauss. Und Ralf Stapp ergänzt: „Wir sind die Förderbank für alle Fälle. Und so möchten wir auch wahrgenommen werden. Dass Existenzgründer, mittelständische Unternehmer und Bauunternehmer unsere Programme kennen und nutzen.

Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist mit dem neuen Internetauftritt der BAB getan. Unter www.bab-bremen.de finden Interessierte ab 15. Juni 2015 umfangreiche Informationen zu den Förderangeboten der BAB. Weitere Maßnahmen, die für mehr Bekanntheit der Marke BAB sorgen sollen, folgen im Spätsommer.

Die wichtigsten Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2014:

  • Eigenkapital: EUR 113,7 Mio. (2013: EUR 113,7 Mio.)
  • Bilanzsumme: EUR 1,2 Mrd.  (2013. EUR 1,3 Mrd.)
  • Kreditvolumen: EUR 1,3 Mrd. (2013: EUR 1,3 Mrd.)
  • Zinsüberschuss: EUR 3,0 Mio. (2013: EUR 3,6 Mio.)
  • Provisionsüberschuss: EUR 1,9 Mio. (2013: EUR 1,7 Mio.)
  • Betriebsergebnis: EUR 1,8 Mio. (2013: EUR 3,1 Mio.)
  • Mitarbeiter: 56 (2013: 55)


Presse-Kontakt:

Juliane Scholz
Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation
Bremer Aufbau-Bank GmbH / WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Telefon 04 21 – 96 00 128
juliane.scholz@wfb-bremen.de

Die Bremer Aufbau-Bank ist die Förderbank für Bremen und Bremerhaven. Sie unterstützt das Land Bremen in der Landesentwicklungs-, Struktur- und Wirtschaftspolitik und begleitet Unternehmen in allen Phasen der Entwicklung. In Partnerschaft mit den örtlichen Banken und Sparkassen hat sie alle wirtschaftlichen Aktivitäten im Fokus, die im Interesse des Bundeslandes Bremen liegen. Weitere Informationen: www.bab-bremen.de.

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